Die „freiwilligen Müllmänner“ schwärmten bei tollem Frühlingswetter in den frühen Morgenstunden aus, um Natur und Fluren vom gesetzwidrig „entsorgten“ Müll zu befreien.
In der Ortsgemeinde Forst wurde die „Müll-Hitliste“ von Plastikabfall, Maschendraht und vor allem Autoreifen angeführt. Erfreulich war die Tatsache, dass keine Farbeimer mit Inhalt – wie in den Vorjahren – gefunden wurden. In Gruppen aufgeteilt, die sich am Parkplatz in Forst sowie am Dorfgemeinschaftshaus in Seifen trafen, ging man an das Großreinemachen. Besonders unter die Lupe genommen wurden die Straßenränder. Zur Mittagszeit trafen sich die Helfer an der Grillhütte Forst zu einer wohlverdienten Stärkung, die von Jagdpächter Gerd Peters zur Verfügung gestellt worden war. Ortsbürgermeister Jürgen Mai sprach der Helferschar, darunter auch Abordnungen des MGV „Glück Auf“ Forst, des mit einem großen Frauenanteil vertretenen Heimat- und Sportvereines „Holpebachtal“ und der Jagdgenossenschaft Forst, einen Dank für das gezeigte Engagement aus.
Bereits zum 18. Mal trafen sich Umweltbewusste in der Ortsgemeinde Fürthen zum alljährigen Großreinemachen bei
„Mutter Natur“. Nach getaner Arbeit war man zufrieden, denn resümierend konnte festgestellt werden, dass Straßenränder und Fluren nicht mehr in dem Maße – wie noch vor einigen Jahren – als „Mülleimer“ benutzt werden. Zugenommen hat die illegale Entsorgung von Autoreifen; zudem wurden auch Bestuhlungen gefunden. Ortsbürgermeister Manfred Birkenbeul sprach den vierzig freiwilligen Helfern einen besonderen Dank aus und leitete zu einem Imbiss in der Fischerhütte Opsen über. In hervorragender Weise wurde der Frühjahrsputz vom MGV Opsen, dem Fischereiverband Opsen/Fürthen, den Siegtaler Sportfreunden, dem Frauenchor Opperzau, MGV Opperzau, Bürgerverein Opperzau/Oppertsau, dem Hundeverein Opperzau, Ratsmitgliedern und der Bevölkerung unterstützt.
Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel