Neue Frische in der katholischen Kirche




Malereien im Inneren sind fertig, aber außen ist noch viel zu tun


 

Draußen sieht es noch ein bisschen so aus, als hätten Heeresscharen von Archäologen das Gotteshaus als Grabungsstätte entdeckt, aber im Inneren strahlt schon neuer Glanz: Die Arbeiten an der katholischen Kirche von Hamm gehen gut voran. Noch im Mai können die Katholiken ihr „Asyl“ in der evangelischen Kirche vermutlich wieder verlassen und „zu Hause“ ihre Gottesdienste feiern.

                                                                                                                 

Die Außenseite der KircheUrsprünglich hatte man nur die Fundamente der Kirche neu ausfugen und die Malereien im Inneren restaurieren wollen. Außen waren einige Verbesserungen an den Parkplätzen und Wegen vorgesehen. Es kam jedoch alles ganz anders, wie Franz Rohringer vom Pfarrgemeinderat erzählt.

 

Als man die Kanäle rund um die Kirche checkte, stellte sich heraus, dass diese nicht mehr in Ordnung waren. „Also haben wir beschlossen, das alles neu verlegen zu lassen und gleich ein Trennsystem zu installieren“, erklärt Rohringer. „Sonst hätten wir vielleicht in zwei Jahren die frisch gepflasterten Wege wieder aufreißen müssen.“

 

Die zweite Überraschung lauerte in den Fundamenten. Es zeigte sich nämlich, dass auch unter der Erde die meisten Fugen ohne jeden Mörtel waren. „Der gesamte Kirchenbau ruhte auf den nackten Steinen.“ Das machte es nötig, die Kirche rundum sozusagen auszugraben. Das Fundament hat nun einen mehrschichtigen „Mantel“ erhalten.

 

Fundamente, Kanalbau, Wegebau – zusammen führte das dazu, dass das gesamte Grundstück aufgewühlt wurde. Außer einem Stückchen Pflasterweg vor dem Pfarrhaus gibt es keinen umgegrabenen Quadratmeter.

 

Es ist daher nur mit Gummistiefeln und sicherem Tritt möglich, die katholische Kirche zu betreten. Im Inneren fällt der erste Blick jedoch keineswegs auf die gestapelten und mit Folie bedeckten Kirchenbänke, sondern auf die Malereien, die man glaubt, noch nie gesehen zu haben. Hell,  freundlich, ja fast fröhlich wirkt der Innenraum, wenn das Morgenlicht durch die frisch geputzten Buntglasfenster fällt.

 

Die Ornamente an den Pfeilern im neuen GlanzErstaunlich: Die Ornamente an den Pfeilern und der Gewölbedecke wurden noch nicht neu übermalt, sondern lediglich gereinigt. Nur mit einem trockenen Tuch wurde der erstaunliche Effekt erreicht, erklärt der zuständige Mitarbeiter der Malerfirma Hombach. Anderenfalls wären die Malereien vielleicht beschädigt worden. „Und das alles neu ausmalen zu lassen, wäre viel zu teuer geworden“, fügt Franz Rohringer hinzu.

 

Billig kann es aber auch jetzt nicht gewesen sein, denn immerhin wurden die Blumenranken an den Pfeilern, die Pfeiler und Pfeilerstreben und die Umrahmungen der Fenster übermalt. Auch die Grundfarbe Weiß wurde neu gestrichen – und zwar, kaum zu glauben, auch zwischen den Ornamenten.

 

Innen ist die Kirche nun fast fertig, das Gerüst wurde schon abgebaut. Auch außen sind an einigen Stellen die „Krater“ bereits geglättet und neuer Mutterboden aufgetragen. Bis die Gottesdienstbesucher wieder ohne Gummistiefel in die Kirche können, wird es aber noch einige Tage dauern.  (spa)





  

    

 
 
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