Zufrieden mit dem Strom vom Rathausdach




Beteiligte zogen erste kleine Bilanz zur neuen Photovoltaikanlage

 


Von wegen „da pfeift der Wind so kalt“ und zu wenig Sonne im Westerwald: Die Photovoltaikanlage, die sich seit diesem Jahr auf dem Dach des Hammer Rathauses befindet, produziert mehr Strom, als sie laut Vorausberechnungen müsste.

Thomas Papenfuß von der ausführenden Firma Solar Conze und Johannes Rudolph vom Netzbetreiber EAM, dessen Tochter EKM gGmbH („Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten“) einen finanziellen Zuschuss geleistet hatte, ließen sich von Bürgermeister Rainer Buttstedt und Sachbearbeiter Johannes Plett diese Tatsache berichten und waren durchaus zufrieden mit der kleinen Zwischenbilanz.


Seit Ende Februar ist die PV-Anlage des Rathauses in Betrieb. Zum Jahresende wird sie mindestens 8500 Kilowattstunden Strom erzeugt haben und damit in zehn Monaten schon mehr, als für ein ganzes Jahr prognostiziert war. Die 37 Module bedecken rund 62 Quadratmeter der Dachfläche und haben eine Nennleistung von 9,99 kWp.

Die weitere Investition in die Energieversorgung des ältesten Rathauses im Kreis Altenkirchen hat sich gelohnt: 15 Prozent des Strombedarfs der Verwaltung sind bisher durch die Photovoltaikanlage produziert worden – besonders in diesem für Sonnenstrom eher ungünstigen Jahr ist das eine nicht zu verachtende Einsparung. Es kommt hinzu, dass die Installation unter dem Strich nicht viel gekostet hat, denn von den Nettokosten in Höhe von 19.500 Euro hat EKM 90 Prozent übernommen.

Diese gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes unterstützt Projekte, die zum Klimaschutz im Gebiet von EAM beitragen. Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen und Kommunen können Förderanträge stellen. Die Höhe der Fördermittel orientiert sich an der Einwohnerzahl der Kommunen.

Als Leiter der Netzregion Altenkirchen konnte sich Johannes Rudolph vor Ort von der Sinnhaftigkeit der Fördermittel überzeugen, die nach Hamm geflossen sind. Dank an den Netzbetreiber sprach Bürgermeister Rainer Buttstedt aus.

Auch der Firma Solar Conze und dem Vertriebsmitarbeiter Thomas Papenfuß galt Dank. Er berichtete, dass sich „Strom vom Dach“ trotz aller Änderungen am EEG-Gesetz weiterhin rentiere, denn die Preise für die Module seien stark gesunken. „Das Geld auf die Bank zu bringen, macht jedenfalls deutlich weniger Sinn.“

„Die Anlage läuft optimal“, berichtete Johannes Plett von der VG-Verwaltung über die Module auf dem Rathausdach. Er hat die Leistung der Anlage kontinuierlich beobachtet und konnte beispielsweise berichten, dass Strombedarf auch an Wochenenden besteht. Unter anderem brauchen die Server der EDV-Anlage Energie für die Datensicherung. Lediglich 500 kWh sind bisher von der Rathaus-Anlage ans Netz abgegeben worden. Auf eine Speichermöglichkeit habe man daher richtigerweise verzichtet.

Bürgermeister Buttstedt ging auf die Energieversorgung des Rathauses im Ganzen ein, die ja nicht aus dem Strombedarf besteht. Durch die Nutzung von Geothermie seien hohe Einsparungen auch bei der Heizung erzielt worden. Die Leistung der PV-Anlage runde das Gesamtpaket ab. „Nun werden wir weiter überlegen, was man an unseren Liegenschaften energetisch noch tun kann.“ (spa)

 

 
 
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