Erlass einer Klarstellungs- und Ergänzungssatzung in der Ortsgemeinde Roth

hier: Erlass einer Klarstellungs- und Ergänzungssatzung in der Ortsgemeinde Roth gem. § 34 Abs. 4 Nr. 1 und 3 BauGB für die Ortsteile Roth, Hämmerholz, Hohensayn, Nisterbrück, Oettershagen und Thal

Beteiligungsverfahren gemäß § 4 Abs. 1 BauGB - Entwurf

 

Der Ortsgemeinderat Roth beschloss in seiner Sitzung am 18.03.2010 für die Ortsteile Roth, Hämmerholz, Hohensayn, Nisterbrück, Nisterau, Oettershagen und Thal den Erlass einer Klarstellungs- und Ergänzungs-satzung gem. § 34 Abs. 4 Nr. 1 und 3 BauGB. Nach diversen Beratungen über die Gebietsabgrenzung sowie die Einarbeitung des Fachbeitrages Natur-schutz fasste der Ortsgemeinderat Roth in seiner Sitzung am 04.07.2013 den Beschluss über die hier vorliegende Gebietsabgrenzung.


Dieser Beschluss wurde am 25.07.2013 öffentlich bekannt gemacht. Die vorgezogene Bürger-beteiligung gem. § 3 Abs. 1 BauGB hat am 01.08.2013 sattgefunden.


Ziel der Klarstellungssatzung gemäß § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 BauGB ist die deklaratorische Abgrenzung des Innenbereichs gemäß § 34 BauGB von dem Außenbereich gemäß § 35 BauGB. Der betreffend Bereich ist in dem beigefügten Übersichtsplan durch eine schwarz unterbrochene Linie dargestellt.


Ziel der Ergänzungssatzung gemäß § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 BauGB ist, dass einzelne Außenbereichsflächen in die im Zusammenhang bebauten Ortsteile einbezogen werden, wenn die einbezogenen Flächen durch die bauliche Nutzung der angrenzenden Bereiche entsprechend geprägt sind. Dabei handelt es sich um diejenigen Flächen, die im beiliegenden Übersichtsplan farbig dargestellt sind, wobei die außerhalb der schwarz unterbrochenen Linie liegenden Flächen für den landespflegerischen Ausgleich vorgesehen sind. Für diese Ergänzungsflächen wird ein vereinfachter Bebauungsplan gemäß § 13 BauGB incl. eines Fachbeitrages Naturschutz aufgestellt.


Die erforderlichen externen Ausgleichsflächen für die Bereiche „Schwalbenweg“ in Hämmerholz und „Steinstraße“ in Hohensayn werden im Ökopool des Baugebietes Gräfental bereitgestellt (s. Erläuterungen unter Punkt 6.2 der Begründung).


Mit diesen beiden Satzungen soll Rechtsklarheit für zukünftige Bauvorhaben geschaffen werden.


Sie werden gemäß § 4 Abs. 1 BauGB von dem beabsichtigten Erlass der Satzung unterrichtet. Gleichzeitig wird Ihnen Gelegenheit zur Abgabe einer Stellungnahme gegeben.


Gemäß § 4 a Abs. 4 BauGB können bei der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung ergänzend elektronische Informationstechnologien genutzt werden. Auf Anforderung können die Unterlagen selbstverständlich auch in Papierform bereitgestellt werden.


Der Entwurf der Satzung bestehend aus Planurkunde, Satzung, textliche Festsetzungen, naturschutzfachlicher Beitrag sowie Begründung incl. Übersichtsplan kann nachfolgend eingesehen werden.


Wir bitten Sie Ihre Bedenken und Anregungen bis spätestens zum 27. Januar 2014 geltend zu machen. Diese Frist wurde in Anbetracht der Feiertage entsprechend verlängert.


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