Neue Nisterbrücke in Thal in Anwesenheit zahlreicher Bürger der Bestimmung übergeben

Der 7. November 2012 geht als ein Freudentag in die Ortsgeschichte des kleinen Rother Ortsteiles Thal ein. Nachdem vor zweieinhalb Jahren die Brücke über die Nister wegen des maroden Zustandes als baufällig eingestuft und vorsorglich für den Verkehr gesperrt werden musste und im Frühjahr mit dem Neubau einer Brücke begonnen wurde, erfolgte nunmehr die Freigabe des überaus gelungenen und zweckmäßigen Bauwerkes sowie der ebenfalls sanierten Abschnitte der angrenzenden Kreisstraßen 48 und 133.

 

 

Wenn auch das obligatorische Durchschneiden eines Bandes nicht stattfand, wurde die Übergabe der neuen NBeifall gab es von allen Seiten für die neue Nisterbrücke in Thal.isterbrücke zu einem regelrechten Freudentag für die Bürgerschaft, die sich zahlreich aus Thal und umliegenden Ortschaften eingefunden hatte, um die Brückenübergabe mit zu erleben. Glücklicherweise hielt „Petrus“ trotz wolkenverhangenen Himmels  die Schleusen zu; alles lief trocken ab.

 

In den dreißig Monaten zuvor hatten die Einwohner aus Thal große Umwege in Kauf nehmen müssen, um ihren Ort in Richtung Wissen bzw. Langenbach verlassen zu können. Thal war nur über die steile, kurvenreiche und schmale Kreisstraße 48 aus Richtung Hohensayn zu erreichen. Dies hat nun alles ein Ende; es kehrt verkehrsmäßig wieder Normalität ein.

 

Zahlreiche Bürger verfolgten die umfangreichen Bauarbeiten rund um die neue Nisterbrücke. Sie zeigten sich, Bürgermeister Michael Wagener, Ortsbeigeordneter Udo Hammer, Landrat Michael Lieber, Bürgermeister Rainer Buttstedt und der leitende Baudirektor Ulrich Neuroth vom LBM (im Bild vorne von links) gingen in Grußworten auf den Neubau der Nisterbrücke in Thal ein.wie auch die Ratsvertreter, erfreut darüber, dass der Zeitenplan eingehalten werden konnte. Diesbezüglich dankte Landrat Michale Lieber den beteiligten Firmen und dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) Diez und sprach diesen ein dickes Lob aus.

 

Der Landkreis Altenkirchen investierte 750.000 Euro in den Thaler Brückenbau und weitere 350.000 Euro in den angrenzenden Straßenbau. Das Land Rheinland-Pfalz bewilligte jeweils Zuweisungen in Höhe von siebzig Prozent. „Ein gelungenes Bauwerk zur rechten Zeit“, bekundete der Landrat. „Dem Kreis sind seine Straßen einiges wert“, um dann auf statistische Zahlen einzugehen. Seit 2008 seien 27 Millionen Euro für Kreisstraßen ausgegeben worden, zusätzliche 11 Millionen Euro für die Kreisstraßen-Unterhaltungen, jeweils mit 70-prozentigen Förderungen des Landes.

 

In den vergangenen Wochen ging parallel mit dem Brückenbau auch der Straßenbau einher. Die Kreisstraße 48 wurde vom Ortsausgang Thal in Richtung Landrat Michael Lieber sprach wie alle Redner von einem gelungenen Bauwerk. Nisterbrücke bis zur Einmündung in die dortige Kreisstraße 133 auf einer Länge von 335 Meter und eine Breite von 5 Meter ausgebaut. Ein Ausbau der Kreisstraße 133 erfolgte auf einer Länge von 240 Metern.

 

Für den Chef des LBM, Ulrich Neuroth, ist die neue Thaler Brücke etwas Besonderes. „Sie wird mir nachhaltig im Gedächtnis bleiben.“ Erst einige Tage in Diez im Amt, sei er gleich mit der Empörung der Thaler Bürger bezüglich Sperrung der Brücke konfrontiert worden. „Nun hat alles ein gutes Ende gefunden, darüber können wir uns alle freuen.“ Man freue sich auf jede Maßnahme, so Neuroth weiter. Gleichzeitig wies er aber auch auf den vorliegenden enormen Kostendruck hin, der mit den durchzuführenden Baumaßnahmen einhergehe.

 

Bürgermeister Rainer Buttstedt bekundete, dass Brücken verbinden und erinnerte gleichzeitig daran, dass der Neubau der Nisterbrücke nicht selbstverständlich gewesen sei und umfassende Gespräche von den Planungen, Finanzierung, Zustimmung der Behörden bis hin zum Grunderwerb vonnöten waren. Abschließend merkte er an, „ich bin dankbar für  jeden Meter Straße, der in Angriff genommen werden kann.“

 

„Wir haben viel zu tun im Landkreis Altenkirchen“, merkte Dr. Kai Mifka, Leiter der Brückenbauabteilung des Landesbetriebs Mobilität in Diez an. Wichtig sei für sie stets, dass die unmittelbar betroffenen Bürger Verständnis aufbringen. „Alle Mitarbeiter sind mit Herzblut dabei, solche Baumaßnahmen zeitig und im Einvernehmen mit der Bevölkerung abzuwickeln.“

 

Wie alle Redner dankten auch Bürgermeister Michael Wagener aus Wissen und Roths Erster Beigeordneter Zahlreiche Bürger, im Bild ein Teil der Anwesenden, hatten sich zur Brückenübergabe eingefunden, die im Anschluss zu einer kleinen Feierstunde in den „Hahnhof“ eingeladen waren.Udo Hammer in ihren Grußworten allen am Brückenbau Beteiligten für die geleistete hervorragende Arbeit. Genannt wurden die Firmen Meyer aus Fluterschen, Koch aus Westerburg und das Statikbüro Brendenbach. Eingebunden wurden auch die Anwohnerinnen und Anwohnern für deren aufgebrachtes Verständnis während der Brückensperrung und der Bauzeit. Wagener erwähnte, dass eine intakte Infrastruktur maßgeblich dazu beitrage, die Region für die Bürgerschaft als Wohnort attraktiv zu gestalten und die Lebensqualität dadurch ein Stück zu erhöhen.

 

Alle Redner freuten sich insbesondere für die Bürger aus Thal, die nun ab sofort nicht mehr Umwege in Kauf nehmen müssen. Hammer vergab noch eine besondere Note an den vom LBM während der Brückensperrung durchgeführten Winterdienst in Thal. Die Bürgerschaft sei diesbezüglich nie im Stich gelassen worden.

 

Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel

 
 
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