50 Jahre TMD Friction (Textar) in Hamm

TMD Friction will in den nächsten Jahren weitere 3,8 Millionen Euro am Standort Hamm investieren

 

An die Textar-Ansiedlung erinnerte sich Erich Weigel (rechts), der Büroleiter der Verwaltung vor 50 Jahren, mit viel Humor. Bürgermeister Rainer Buttstedt hielt Rückblick auf 50 Jahre Geschichte des Hammer Werkes.Eine fröhliche Geburtstagsfeier mit Musik, Werksführungen, einer Tombola und weiteren Attraktionen feierte das TMD Friction Werk (Textar) zum 50-jährigen Bestehen am Standort in Hamm mit über 1.200 Besuchern. Im Fokus der Ansprachen standen die Werksgeschichte und damit verbundene Höhen und Tiefen.

 

Textar ist der Name für den Standort mit Tradition innerhalb der TMD Friction Gruppe, daran besteht kein Zweifel. 1961 erfolgte die Grundsteinlegung für das Werk in Hamm, es zählt heute zu den wichtigsten deutschen Standorten innerhalb der TMD-Friction-Gruppe.

 

Offiziell eröffneten der Geschäftsführer des Standortes Hamm, Frank Malburg, und Werksleiter Stefan Podschun die Geburtstagsfeier mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Ein besonderer Gruß galt Bürgermeister Rainer Buttstedt, Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen und dem früheren Büroleiter der Hammer Verwaltung, Erich Weigel. 1961 gelang es dem damaligen Hammer Bürgermeister Karl-Heinz Klöckner und seinem leitenden Beamten Erich Weigel die Ansiedlung der Textar-Werke nach Hamm zu holen.Die Kunden von Morgen.

 

Die Arbeit begann, das Werk wurde gebaut, und am 17. März 1962 gab es eine feierliche Eröffnung. Die erste Halle war damals 20 Meter breit und 87 Meter lang; es wurden Kupplungsbeläge hergestellt. Markante Daten des Unternehmens stellten Malburg und Podschun vor. So fanden am Standort Hamm, in der Blütezeit, einmal rund 900 Menschen Arbeit. Heute sind im Werk Hamm 392 Menschen beschäftigt, ihnen galt der besondere Dank der Geschäftsführung und Werksleitung.

 

"Das Herzblut unserer Mitarbeiter und die Fachkompetenz, die Zuverlässigkeit, all dies half uns am Standort Hamm, die schwere Krise des Jahres 2009 zu meistern", sagte Malburg.

 

Nun hat ja der Standort Hamm nicht nur die Krisen der Insolvenz des Jahres 2008 gemeistert, wechselnde Eigentümer und Geschäftsführer überstanden, auch den Großbrand des Jahres 1997. Die Brandkatastrophe am 11. August 1997 vernichtete fast das komplette Werk, die Angst um den Arbeitsplatz lähmte damals fast 900 Menschen. Frank Malburg, Geschäftsführer für das Werk Hamm innerhalb der TMD-Gruppe und der Hammer Werksleiter Stefan Podschun (von links) begrüßten zum Jubiläum Ehrengäste und rund 1.200 Besucher.Das Werk wurde neu aufgebaut, im Jahr 1999 erfolgte die Neueröffnung. Es war Europas modernste und größte Mischerei innerhalb der Textar entstanden und hoffnungsvoll schauten die Mitarbeiter in die Zukunft.

 

Arbeitsplätze wurden abgebaut als 2008 die Insovenz angemeldet wurde. In Schweden wurde das Werk geschlossen, der Standort Hamm blieb, die Produktion wurde um 30 Prozent zurückgefahren. Heute ist das Werk Hamm in der Firmengruppe gut aufgestellt und hervorragend ausgelastet. Eine zentrale Rolle in der Firmen-philosophie spiellt mittlerweile die Ausbildung. Daran ließ Malburg keinen Zweifel. Denn nur gut ausgebildete Fachkräfte sicherten den Fortbestand des Unternehmens und seien Garanten für Zukunft, so der Geschäftsführer des Hammer Werkes.

 

In den nächsten Jahren will TMD Friction rund 3,8 Millionen Euro am Standort Hamm investieren, um die Fertigung zu modernisieren und Automatisierungsprozesse einzuführen. Bremsbeläge "Made in Hamm" insbesondere für Lkw, sind heute weltweit im Einsatz und TMD Friction ist auf diesem Sektor längst Weltmarktführer. Heute verlassen rund 12 Millionen Nutzfahrzeug-Reibbeläge das Werk Hamm. Die Mischerei in Hamm liefert für die TMD-Werke in der ganzen Welt.

 

Horst Moog ging bildlich auf 50 Jahre Textar in Hamm ein. Bürgermeister Rainer Buttstedt ging in seiner Ansprache auf die wechselvolle Geschichte des Werkes ein, auf die wechselnden Eigentümer, die Sorgen der Familien, die damals wie heute vom größten Arbeitgeber der Verbandsgemeinde abhängig sind. „Dieses Werk ist für die Menschen im Hammer Land etwas Besonderes – nicht nur der wichtigste Arbeitgeber, das Werk ist ein Teil von uns; es gehört zu uns, es ist ein Teil unserer „Kommunalen Familie“. Dieses Werk gehört zu unserer Region, in unsere Verbandsgemeinde, zur Ortsgemeinde Hamm (Sieg) wie unsere Kinder zu uns und wir sind alle stolz darauf, dieses Werk in unserer Mitte zu haben“, bekundete Buttstedt.

 

„Geschäftsführer Frank Malberg und der Leiter des Werkes, Stefan Podschun, können sich jederzeit an mich, die Verwaltung oder die Ortsgemeinde Hamm wenden, wenn irgendwo „der Schuh drückt“ oder ein Problem auftaucht. Das war in der Vergangenheit so und wird auch in der Zukunft so sein.“

 

Als äußerliches Zeichen der Verbundenheit hatten die Verbandsgemeinde Hamm und die Ortsgemeinde Hamm im Jahre 1999 eine handgefertigte Kupferarbeit übergeben. Zum 50. Geburtstag überreichten Buttstedt und Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen ein weiteres Unikat, diesmal vom Graffitikünstler Kai „Semor“ Niederhausen hergestellt.

 

Das Geburtstagsfest verschönerte mit Musik die Big Band der IGS Hamm und die Rockgruppe „Foreplay“. Horst Moog hatte eine beeindruckende Fotowand aus den letzten 50 Jahren zusammengestellt, die auf große Beachtung stieß. Eine Tombola und ein TMD-Quiz brachte strahlende Gewinner. Mit Spiel und Spaß wurden die Kinder unterhalten. Die Lahnwerke, ein wichtiger Partner der TMD-Gruppe, prägte mehr als 600 Gedenkmünzen zum Jubiläum, die schnell vergriffen waren. Speisen und Getränke gehörten natürlich dazu, und trotz heftiger Windböen und Regenschauern war es ein gelungenes Fest.

 
 
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