Kurt Zimmermann aus Opsen erhielt die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz

Mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz wurde Kurt Zimmermann aus Opsen für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit im Natur- und Gewässerschutz ausgezeichnet.

 

 

Die staatliche Auszeichnung überreichte Landrat Michael Lieber im Auftrage des Ministerpräsidenten Kurt Beck. Glückwünsche übermittelte er ferner von Dagmar Barzen, Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im August-Sander-Zimmer der Kreisverwaltung Altenkirchen ging Landrat Michael Lieber auf das für die Gesellschaft unverzichtbare Ehrenamt ein und stellte fest, dass die Ehrung eine hervorragende Abrundung zum kürzlich begangenen Weltwassertag der Vereinten Nationen sei. Mit seinem ehrenamtlichen Engagement lenke Kurt Zimmermann seit vielen Jahrzehnten die Aufmerksamkeit auf die ökologische Bedeutung der Gewässer und auf die Notwendigkeit ihres Schutzes.

 

Kurt Zimmermann setzt sich seit 38 Jahren als Mitglied des Fischereiverbandes Opsen/Fürthen, seit 1985 ununterbrochen als dessen Vorsitzender, für den Naturschutz in und an Gewässern – hauptsächlich für das Gewässer „Sieg“ – ein. Die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz überreichte Landrat Michael Lieber (rechts) an Kurt Zimmermann aus Opsen (Bildmitte). Zu den ersten Gratulanten gehörten VG-Beigeordneter Wolf-Dieter Stuhlmann (2.v.l.), Ortsbürgermeister Manfred Birkenbeul (links) und Ehefrau Elisabeth.Für den Erhalt und die Pflege der natürlichen Umwelt wurden von ihm zukunftsweisende Projekte ins Lebens gerufen.

 

Im Jahre 1979 initiierte Kurt Zimmermann die Gründung einer Jugendgruppe, fünf Jahre später wurde ein Umwelttag eingeführt und im März 1993 mit dem Umbau der Fischerhütte im „Großen Siegbogen“ begonnen. Eingeführt wurden zwei Jahre später sogenannte „Pflichtarbeitsstunden“ für Mitglieder, um dann zwei weitere Jahre später mit der Bekämpfung der Herkulesstaude und Springkraut erstmals und zukunftsweisend an die Öffentlichkeit zu treten. Mit der Erweiterung der Fischerhütte im Jahre 2004 stand dann eine weitere größere Baumaßnahme an. Im gleichen Jahr wurde zudem ein Begehungsrecht für Angler des Fischerei-Verbandes Opsen/Fürthen auf der in Nordrhein-Westfalen gelegenen Siegseite, trotz Einstufung als Naturschutzgebiet, erlangt.

 

Ein weiterer Meilenstein im Fischereiverband Opsen/Fürthen ist die seit März 2011 direkt am Gewässer durch Brutboxen aktivierte Jungfischzucht. Seit Sommer des vergangenen Jahres läuft das Projekt bezüglich Sperrung des eigenverantwortlichen Gewässerabschnitts der Sieg für Boots- und Kanufahrer bei einer Wassertiefe unter 55 Zentimeter.

 

Mit verschiedenen Projekten und Workshops werden Natur- und Gewässerschutz auch Kindern und Jugendlichen vermittelt, um diese auf die kommenden Jahre vorzubereiten. Die im Fischerei-Verband Opsen/Fürthen bestehende Jugendgruppe ist überaus aktiv und voll in das Vereinsleben integriert.

 

„In der Gemeinde Fürthen sind sie sehr beliebt“, führte der Landrat weiter aus und verwies darauf, dass Zimmermanns unermüdliches Engagement sowohl von den Mitbürgern „vor Ort“ als auch vom Fischerei-Verband und der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) geschätzt werde. Der Geehrte habe im Bereich Umweltschutz durch sein Wirken wertvolle Dienste geleistet. Lieber schloss mit der Verlesung des chinesischen Sprichwortes: „Es gibt Menschen, die Fische fangen und solche, die nur das Wasser trüben.“ Zimmermann zähle zu den ersteren, nicht nur im wörtlichen, sondern auch im übertragenen Sinne. Der Landrat sprach die Hoffnung aus, dass dies auch in Zukunft so bleibe und dass Zimmermann die Freude und das Engagement an seiner Arbeit beibehalte.

 

Dankesworte richtete Kurt Zimmermann an die langjährigen Wegbegleiter im Verein und vor allem an seine Ehefrau Elisabeth, die ihm stets die notwendige Zeit zugestehen und Verständnis für seine Arbeit entgegenbringen würde. Glückwünsche übermittelten auch Wolf-Dieter Stuhlmann als Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) und Ortsbürgermeister Manfred Birkenbeul (Fürthen). Beide hatten ein „köstliches Nass“ als Geschenk mitgebracht.

 

Bild und Text: Rolf-Dieter Rötzel

 
 
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