Evangelische Tagesstätte feierte Erweiterung, Namensgebung und 75-jähriges Bestehen

Erweitert und neu ausgestattet, moderner und mit mehr Plätzen für Ganztags- und U-2-Betreuung – so präsentieren sich jetzt alle drei Kindergärten in Hamm. Als letzte der Einrichtungen in der Ortsgemeinde hat nun auch der Evangelische Kindergarten seinen Erweiterungsbau eingeweiht.

 


Eigentlich waren es ja mehrere Feste gleichzeitig, zu denen ins Dietrich-Bonhoffer-Haus sowie in den runderneuerten Kindergarten eingeladen war. Neben der Einweihung wurde das 75-jährige Bestehen der Betreuungseinrichtung begangen, die Einführung eines neuen Konzepts und die Namensgebung „Leuchtturm“ gefeiert. Ein Gottesdienst, gehalten von Pfarrer Prof. Dr. Dr. Michael Klein, Spiele, Musical-Aufführung und Fotoausstellung gehörten zum vielfältigen Programm am Festtag Christi Himmelfahrt.

 

Zu all dem gab es auch noch zwei  Premieren: Erstmals wurde die eigens von Kantor Achim Runge komponierte Leuchtturm-Hymne gesungen, und erstmals trat der Projektchor aus Kindern, Eltern und Erzieherinnen des Kindergartens auf.

 

Doch halt – Kindergarten ist ja gar nicht mehr der richtige Begriff! Seit dem Umzug ins neue, alte Domizil darf sich der Ev. Kindergarten Tagesstätte nennen. Die Öffnungszeiten wurden erweitert und es gibt nun zwölf Plätze für Kinder unter zwei Jahren.

 

Dass die Einrichtung nun „Kindertagesstätte Leuchtturm“ heißt, erklärt sich ganz von selbst, wenn man sich das Gebäude ansieht. Der quadratische Anbau im hinteren Teil, der das neue Treppenhaus beherbergt, wurde rot-weiß gestrichen – und fertig war der Leuchtturm.


Auf das Namensschild könnte man eigentlich verzichten: Der Leuchtturm weist schon von Fern den Weg zur Evangelischen Kindertagesstätte Hamm.

 

Das nunmehr erschlossene 1. Geschoss des Kindergartenbaus – früher waren dort Wohnungen – dient ausschließlich der „Nestgruppe“, also den ganz kleinen Kindergartenkindern. Der Charakter einer Wohnung wurde beibehalten, um Geborgenheit zu vermitteln.

 

Im Erdgeschoss tummeln sich die „Weltentdecker“ und die „Schatzsucher“. In dem halboffenen Konzept können sie sich bei Lust und Laune in die neue Lernwerkstatt begeben, die anstelle der alten Kleiderkammer entstanden ist. Dort wartet ein täglich wechselnder Schwerpunkt auf die Kinder.

 

Dass der Name Leuchtturm auch mit Ansprüchen verbunden ist, betonten alle Redner. Orientierung und Sicherheit soll der Leuchtturm Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen geben, womit die Belange der Gesellschaft und auch der christliche Bereich gemeint sind. Bei schlechter Sicht, also Unsicherheiten, soll das „Nebelhorn“ in Form der Worte Jesu erklingen.


Ja, und herausragen aus seiner Umgebung soll ein Leuchtturm natürlich auch. Für Letzteres hatten mehrere Redner ein Beispiel. So sprach Kita-Leiterin Anke Bender von der besonderen Nähe, die zwischen Eltern, Beschäftigten und Kindern herrscht. Besonders findet sie außerdem, dass die Tagesstätte nun sehr „schick“ sei, den alten Geist aber erhalten konnte.

 

Eine weitere Besonderheit ist das Alter des Evangelischen Kindergartens Hamm. Die  Vorsitzende des Elternausschusses, Patricia Schneider, wies darauf hin, dass ihr Sohn Mathis in den Kindergarten geht, den bereits seine Mutter und – man höre und staune! – auch seine Oma besucht haben.

 

Nicht jeden Tag kommt es auch vor, dass sich just zu einer solchen Feier eine neue Leiterin des Kreisjugendamts vorstellt. „Die Neue“ heißt Susanne Nolden, arbeitete bisher in Köln und erntete für ein Zitat gleich großen Beifall: „Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden muss!“

 

Bürgermeister Rainer Buttstedt machte darauf aufmerksam, dass in Hamm nun alle Kindergärten erweitert sind und derzeit 41 Plätze für Kinder unter drei Jahre anbieten. Das sei mit 39 % etwas mehr als die geforderte Quote, werde aber wohl trotzdem nicht lange reichen. „Gesellschaft und Familie haben sich gewandelt“, so Buttstedt. „Ob man das gutheißt oder nicht: Man muss Lösungen finden.“

 

Während Rainer Buttstedt einen Gutschein für ein Außenspielgerät mitgebracht hatte, überreichte Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen einen Gutschein für „Lesestoff“. Auf viele Worte verzichtete er angesichts der Kinder, die sich während der Reden zu langweilen begannen.


Einen Gutschein für ein neues Außenspielgerät hatte Bürgermeister Rainer Buttstedt mitgebracht.

 

Sozusagen als letzter Akt der offiziellen Handlungen übergab Architekt Achim Stinner seinen Gutschein für ein schönes Außenschild: „Kindertagesstätte Leuchtturm“ in Metall. Währenddessen herrschte im und um den Kindergarten schon reges Treiben. Bis zum späten Nachmittag trafen sich Eltern, Kinder und Erzieherinnen hier mit Ehemaligen und Nachbarn der Tagesstätte.

 

Großes Interesse fand auch die Fotoausstellung „75 Jahre Evangelischer Kindergarten Hamm“, die von Horst Moog zusammengetragen worden war. Er bemüht sich außerdem, den vielen Gesichtern auf den Fotos auch Namen zuzuordnen.  Silvia Patt



In einer doppelten Uraufführung sang der eigens gegründete Projektchor die eigens komponierte Leuchtturm-Hymne.


 
 
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