Verabschiedung von Therese Heinrich im Etzbacher Kindergarten

Leiterin des ersten kommunalen Kindergartens im Ruhestand

 

Therese Heinrich nahm nach 44 Jahren Abschied von Etzbacher Einrichtung Etzbach. In Etzbach ist mit dem Verstreichen des 30. Juni 2015 eine Ära zu Ende gegangen: die Ära von Therese Heinrich. 39 Jahre leitete sie den Etzbacher Kindergarten, 44 Jahre arbeitete sie insgesamt in diesem ersten kommunalen Kindergarten des Kreises Altenkirchen. Nun wurde sie in den Ruhestand verabschiedet.


Es flossen viele Tränen

Es war ein tränenreicher Abschied für die Neu-Rentnerin, und aus der „ganz bescheidenen“ Feier, die sie sich gewünscht hatte, wurde in der heutigen Kindertagesstätte ein großes Defilee von Dankesworten und Geschenken, Liedern und Umarmungen.  


Sabine Schreiner, die neue Leiterin der Kita Etzbach, erklärte den Kindern noch einmal, worum es ging: „Die Therese war schon meine Kindergartentante und sogar von welchen, die noch älter sind als ich. Sie hat ganz viel geleistet, sie war 44 Jahre hier, und das hier war wie ihr Zuhause.“ Als Therese Heinrich an dieser Stelle zum Taschentuch griff, war es nicht das erste und auch nicht das letzte Mal an diesem Morgen.


Ihre Kolleginnen hatten mit den Kindern ein Lied vorbereitet, während dem ihr nach und nach ein Regenbogen, 100 Seifenblasen, eine weiße Wolke und allerlei mehr glücklich machende Dinge überbracht wurden.

Ein Tablett mit Teetassen wurde überreicht


Außerdem hatten die Kleinen ein Teetablett mit Tassen gebastelt, von den Erzieherinnen gab es ein Erinnerungsalbum, und schließlich wurde sogar eine Gartenbank aus Massivholz hereingetragen.


Bürgermeister Rainer Buttstedt sah sich „auf historischem Boden“, als er die Geschichte des Kindergartens und seiner langjährigen Leiterin streifte. Gemeint war damit nicht nur das Alter der Einrichtung, sondern auch die Tatsache, dass dort immer wieder gern neue Entwicklungen aufgegriffen wurden. So war Etzbach, obwohl nur eingruppig, der erste Kindergarten mit U3-Angebot in der Verbandsgemeinde und bot schon vor Jahren auch Ganztagsbetreuung.


Buttstedt dankte Therese Heinrich, die er als „Urgestein der Kindererziehung“ bezeichnete, mit einem Gutschein und Blumen für ihr Engagement. Auch für Heinrichs Nachfolgerin Sabine Schreiner hatte er Blumen mitgebracht. Zum Schluss aber gingen selbst die Kinder, Erzieherinnen und Gäste bepackt nach Hause: Therese Heinrich Die neue Ruhebank, eines der vielen Geschenkehatte für jedes Kind und jeden Erwachsenen eine Tasse samt Löffel mit einem „Danke“ bemalt.


Die Kinder bekamen zusätzlich bunte Windlichter. Die Erklärung der scheidenden Erzieherin: „Wenn ihr das leuchten seht, könnt ihr an euren Kindergarten denken. Ich hab mir auch so eins gemacht, dann denke ich auch immer an euch und den Kindergarten!“


Eine Ruhebank war eins von vielen Abschiedsgeschenken für Neu-Rentnerin Therese Heinrich.


„Das hier war für sie wie ihr Zuhause.“ Als die neue Kita-Leiterin Sabine Schreiner den Kindern das erklärte, flossen bei Therese Heinrich die Tränen.

 
 
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