Kammermusik mit dem Rheinischen Klaviertrio

Meisterliche Kammermusik mit dem Rheinischen Klaviertrio im Hammer Kulturhaus
 


Mit einem glanzvollen Kammerkonzert bot das Rheinische Klaviertrio zu Beginn des neuen Jahres einen anspruchsvollen klassischen Auftakt der diesjährigen musikalischen Veranstaltungen im Hammer Kulturhaus. Berta Metz-Kukuk (Violine und Viola), Martin Holtzmann (Violoncello) und Hans Wolfgang Schmitz (Klavier) begeisterten mit Trios von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms. Die zahlreichen Zuhörer dankten für das tolle musikalische Ambiente mit anerkennendem und wohlverdientem Applaus.


Das Rheinische Klaviertrio begeisterte mit einem klassischen Jahresauftakt im Hammer Kulturhaus.


Das Rheinische Klaviertrio musiziert seit über 10 Jahren regelmäßig im Raiffeisen-Geburtsort, ist dort gern gesehen und überaus geschätzt. Durch vielfaches Zusammenwirken ist man bestens aufeinander eingestellt. Dies wurde auch beim gelungenen Jahresauftakt im Kulturhaus deutlich.


Mit höchster Anspannung und voller Konzentration versahen die Musiker die Trios mit einem unverwechselbaren Charakter, boten diese mit einer selbstverständlichen Natürlichkeit dar, überzeugten mit Gefühl und Intensität, setzten jede einzelne Note harmonisch zu einem Ganzen zusammen und präsentierten mit variablen Klangeffekten und meisterlichen Balancen anspruchsvolle Musik.


Zu Beginn erklang das Trio G-Dur für Violine, Violoncello und Klavier KV 564 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), das zu den frühesten Werken des Meisters gehört und dessen Triozyklus in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert ist. Der Violoncellopart gewinnt an Eigenständigkeit und spielt damit eine emanzipierte Rolle. Klavier und Violine erfüllen virtuose Aufgaben.


Ludwig van Beethoven (1770-1827) ging den eingeschlagenen Weg Mozarts weiter und entwickelt das Trio zu einem Ensemble dreier musikalischer gleichwertiger Partner, die mit sehr unterschiedlichen Stimmen „streiten“.  Das Trio G-Dur für Violine, Violoncello und Klavier, op. 1 Nr. 2, ist Beethovens Herzstück. Fröhliche Jugendzeit, tiefer Ernst und zarte Innigkeit vereinen sich in verschiedenen Gemütszuständen. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch, mit all seinen Gedanken und Gefühlen. Joseph Haydn stand dem Werk seines Schülers Beethoven skeptisch gegenüber; „er wisse nicht, ob es dem Wiener Publikum gefalle.“


Nach der Pause erklang das Trio a-moll für Viola, Violoncello und Klavier, op. 114, von Johannes Brahms (1833-1897). Dieser hatte im Jahre 1891 mit dem Komponieren bereits abgeschlossen, als er im Sommer das Werk erstmals für Klarinette, Violoncello und Klavier für den bekannten Klarinettisten Richard Mühlfeld schrieb. Beim Konzert in Hamm war anstelle der Klarinette die Viola zu hören. Mit dem letzten Satz aus dem Ungarischen Trio von Joseph Haydn als Zugabe endete das beeindruckende Konzert.


Text und Foto: Rolf-Dieter Rötzel

 
 
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