Unterhaltsame und kurzweilige kölsche Tour

Publikum im KulturHausHamm wurde auf eine unterhaltsame und kurzweilige kölsche Tour mitgenommen
 


Mit Witz, Lebendigkeit und Charme präsentierten Monika Kampmann (Gesang/Gitarre) und Ingrid Ittel-Fernau (Klavier/Gesang) am Sonntagabend besinnliche, heitere und humorvolle Lieder sowie Texte von Hans Knipp im kölschen Dialekt; musikalische Gedanken vom Werden und Vergehen. Die Besucher im KulturHaus erlebten dabei hautnah Kölner Mentalitäten, Lebensarten sowie Vorlieben der Domstädter.


Monika Kampmann (rechts) und Ingrid Ittel-Fernau brachten die rheinische Frohnatur aus der Domstadt nach Hamm. Die Besucher erlebten ein temperamentvolles Konzert.Die beiden Künstlerinnen waren zum zweiten Mal in Hamm und setzten dabei eine bei der Vernissage der Ausstellung „Kölle goes Hamm“ Ende April geborene Idee um, einmal ein „richtiges kölsches Konzert“ im KulturHaus zu geben. Nun war es mit „Alles hät sin Zigg“ soweit. Heiteres und Nachdenkliches, kölsche Mundart und kritische Töne, Sologesang und gemeinschaftliches Singen gingen in den knapp zweieinhalb Stunden in voller Harmonie ineinander über. Kölscher Dialekt, nur hin und wieder wurde übersetzt, klingt eben gut.

 
Seit vielen Jahren ist die in Köln hochgeschätzte Liedermacherin Monika Kampmann von kölschen Begebenheiten und damit verbundenen Liedern und Texten fasziniert: poetisch, besinnlich, schwärmerisch, ausdrucksvoll und heiter klingen diese. Besonders hat sich Monika Kampmann, die am Klavier und im gesanglichen Duo von Ingrid Ittel-Fernau in eindrucksvoller Weise begleitet wurde, dem Ende 2011 in Altenkirchen verstorbenen und im Ruhewald Steimel beigesetzten Kölner Texter und Komponisten Hans Knipp verschrieben.


Aus dessen Feder stammen über 900 veröffentlichte Lieder, darunter zahlreiche kölsche Hymnen. Knippsche Lieder übernahmen auch die „Bläck Fööss“ und die „Paveier“. Somit ein großes Repertoire aus dem Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau schöpfen können. Und das taten sie nach der herzlichen Begrüßung durch Volker Niederhöfer in Hamm sichtlich erfreut.


Beim musikalischen und textlichen Gang durch ein kölsches Jahr, was ja bekanntlich aus 5 „Johresziggen“ besteht, wurden im ersten Teil besinnliche und nach der Pause heitere Begebenheiten vom „Fröjohr“ bis „Chreßdaach“ thematisiert. Man sollte jeden „Daach“ als ein „Jeschenk“ aufnehmen und „wemmer hätt, solle mer ooch jevve“. Angerufen wurde der Herr, um alle Sünden zu vergeben. „Mer han dir doch den Dom gebaut, der emmer en Kölle gelossen wird.“


Nachdem man der „Ahl e paar Blömcher schenkte“ und einem Besuch im Zoo befasste man sich mit dem Neben einem herzlichen Dank überreichte Volker Niederhöfer auch Blumen an Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau.Wunsch der Tante Klara, in die Sahara zu fahren. Das „ene Cowboy auch ens dusche muss“ war den Besuchern ebenfalls schnell klar, wie auch „Mir künnten Fründe weede“ und „wenn de Zäng sage Tschüß“ es von großem Vorteil ist, dass „me Kölsch net kauen muss.“ Überaus wichtig ist, „dat me net kriesche dät“ und „wenn alles öm dich zusammebricht“, es irgendwie doch weiter geht. Eine kleine Liedauswahl, von dem in Hamm Gebotenen.
Die eindrucksvollen kölschen Lehr- und Lernstunden hätten eine noch größere Resonanz im KulturHaus verdient gehabt. Die nicht da waren, haben etwas verpasst. Am Ende des Konzertes gab es Standing ovations (auf kölsch: Beifall im Stehen)  für die beiden Kölner Urgesteine und natürlich einige Zugaben, um dann im finalen Schlussakkord alles „Jode“ zu wünschen.


Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel

 
 
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