Möhnen und Karnevalisten nahmen das Hammer Rathaus im Sturm

Nach der neuen Einkleidung musste auch Bürgermeisters Krawatte dran glauben.

Nicht nur zwecklos, sondern kaum der Rede wert war der Widerstand, den Bürgermeister Rainer Buttstedt beim Ansturm auf das Hammer Rathaus den als Raubkatzen, Marienkäfer, Schmetterlinge, A-Zu-Biene und Krake Paul verkleideten Rathaus-Damen und den Prachter „Fidelen Jongen“ mit deren Sitzungspräsi­den­ten Bruno Röder entgegen brachte.

 

Dies war sicherlich auch gut so und Voraussetzung dafür, dass wie in den vergangenen Jahren der alljährliche Möhnensturm an Weiber­fastnacht auf das Hammer Rathaus friedlich ausging. Nicht nur der Bürgermeister, sondern auch die Herren der Schöpfung ordneten sich der charmanten Übermacht gerne unter. Bei der Übernahme des Hammer Rathauses stand der Bürgermeister allerdings alleine auf „weiter Flur“ da, die männlichen Bediensteten hielten sich diskret im Hintergrund.


Unter Anführung der „Karneval-Event-Managerin“ Tanja Zimpel­mann wurde das Chefzimmer be­setzt, in einen zoologischen Garten umgewandelt und „schnipp-schnapp“ war Bürgermeisters Krawatte auf ein Reststück gestutzt. Zudem bekam Rainer Buttstedt mit einem Kuh-Kostüm ein neues Outfit.


Buttstedt über­reichte dann ohne Gegenwehr und Inanspruchnahme des verwaltungsinternen „Konzeptes zur Verteidigung des Rathauses“ sowie taktischer Plänkeleien –was hätte er auch sonst gegen die närrische Domi­nanz unternehmen sollen - den Rathausschlüssel.


Als Dank, dass er ungeschoren davon gekommen war und man ihm nicht zugesetzt hatte, ließ er einen guten Tropen kredenzen. Aufgeben musste er natürlich seinen Chefsessel, in dem es sich die Möh­nen bequem machten und die wichtigsten Tagesgeschäfte erle­digten.


Die Rathaus-Erstürmer überbrachten wohlgemeinte Wünsche für die närrischen Tage, an denen Stim­mung und gute Laune stets Trumpf sein sollten.


Nicht nur Buttstedts Krawatte musste „dran glauben“, später fan­den auch die Männer keinen Ausweg mehr. Wenn auch einige Kol­legen morgens bewusst auf die „männliche Zier“ verzichtet oder „Altertümliches“ umgebunden hatten, Schlips war Schlips für die Närrinnen. (rö)



 Toll kostümiert waren die Rathaus-Möhnen.    Erste Anprobe der neuen Dienstkleidung.



Mit einem großen Gefolge waren die „Fidelen Jongen“ aus Pracht nach Hamm gekommen.


 

Großer Ansturm an Altweiber auf das Hammer Rathaus.


 

 

Fühlten sich wohl im Chefzimmer: die Hammer Rathaus-Möhnen. Fotos: Rolf-Dieter Rötzel



 
 
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