Über 60 Kinder beim ersten Jugendcamp auf dem „Berg“

Ein erfolgreiches erstes Jugendcamp veranstalteten die Ortsgemeinden Bitzen und Forst in Kooperation mit der Kreisverwaltung Altenkirchen, zahlreichen Helferinnen und Helfern, Vereinen und Institutionen. Den jugendlichen Teilnehmern von drei bis 14 Jahren wurde innerhalb einer Woche ein vielseitiges Programm mit zahlreichen Lerneffekten geboten.

 

In der Waldschule lernten die Kinder die Natur ihrer Heimat besser kennen.Die vielseitigen Projekte, die im Rahmen des Jugendcamps von unterschiedlichen Betreuern angeboten wurden, vermittelten den Kinder großen Spaß. Sie waren vollauf begeistert und arbeiteten kreativ mit. Ob Waveboard, Stomp-Musik, kreative Textilgestaltung, Seifenkistenrennen oder eines der zahlreichen anderen Projekte – den Kindern wurde die ganze Woche über ein abwechslungsreiches Programm geboten.


Heinz-Otto und Maria Lück hatten zu einem besonderen Projekt aufs Feld eingeladen, wo die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendcamps lernten, wie nach Altvätersitte Kartoffeln gesetzt, geackert und geerntet werden. Dies sei heute für viele Kinder nur noch schwer vorstellbar, wie Heinz-Otto Lück erklärte. Das Projekt stand außerdem unter dem Motto „Wo kommt das Essen her?“: so lernten die Kinder auch die unterschiedlichen Getreidesorten WeizenKartoffelernte, Gerste, Roggen, Hafer und Mais zu bestimmen. „Heute Morgen waren die Kinder mit Feuer und Flamme dabei“, freute sich Heinz-Otto Lück, „und auch jetzt wuseln sie hier die ganze Zeit wieder in der Erde rum.“ Zum Abschluss gab es am Nachmittag leckere Kartoffelwaffeln.


Auch die Fußballbegeisterten kamen im Rahmen des Jugendcamps nicht zu kurz. Auf dem Sportplatz des TuS Germania Bitzen wartete eine Streetsocceranlage. Außerdem konnte hier bei einem Durchlaufen unterschiedlicher Stationen, wie Flanken schießen oder dem Zirkelkönig, das DFB Fußballabzeichen absolviert werden. „Es ist gut angekommen bei den Kindern und sie hatten viel Spaß“, so das Fazit des TuS-Vorsitzenden Heinz-Walter Schenk. „Der eine oder andere zeigte richtigen Ehrgeiz, Talente waren ebenfalls dabei.“


Fußballspaß bot die Streetsocceranlage.Die heimische Natur konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendcamps in der Waldschule näher kennenlernen, die vom heimischen Vorstandsmitglied der Kreisgruppe Altenkirchen im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e. V. und Obmann der Hammer Jagdhornbläser, Klaus Lindenpütz, seiner Frau Elvira Lindenpütz wie auch Jenny Jung und Mathias Walkenbach, beide den Hammer Jagdhornbläsern zugehörend, betreut wurde. „Alle sind interessiert. Gleichzeitig ist es erstaunlich, wie wenig manche von der heimischen Tierwelt wissen“, so Projektbetreuerin Jenny Jung, „Manche haben wissbegierig versucht, die Tiere zu bestimmen und viele Fragen gestellt.“ „Die hatten Spaß die Kleinen“, bestätigte auch Klaus Lindenpütz, nachdem er mit den Projektteilnehmerinnen und -teilnehmern auf Spurensuche im Wald unterwegs gewesen war und auch eine frische Wildschweinfährte zeigen konnte. Außerdem stand ein Besuch bei der Polizei in Wissen auf dem Plan. Zu Besuch in Bitzen war auch die DRK-Hundestaffel.

  

„Es gefällt mir gut und macht Spaß“, berichtete der achtjährige Julian, zu dessen favorisierten Projekten dieEine rasante Abfahrt bot die Mountainbikestrecke Streetsocceranlage und die Mountainbikestrecke gehören. „Am besten gefällt mir die Mountainbikestrecke“, erzählte auch der elfjährige Jan begeistert. Der zwölfjährige Mark-Daniel hatte ebenfalls ein Lieblingsprojekt: „Das Seifenkistenrennen fand ich richtig gut.“

 

Am Samstag konnten die Kinder dann ihre Projektergebnisse ihren Eltern präsentieren ehe es zum großen Abschlussgrillen und zum nächtlichen Zelten ins Holperbachtal ging. „Das Jugendcamp war ein Erfolg“, so das Fazit von Ortsbürgermeister Armin Weigel (Bitzen), der gemeinsam mit Ortsbürgermeister Jürgen Mai (Forst) die Berggemeinden im Rahmen des Jugendcamps vertrat, „Die Kinder sind alle bei der Stange geblieben.“ Ob das Jugendcamp im kommenden Jahr oder in zwei Jahren wiederholt wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest, aber, so viel verriet Ortsbürgermeister Armin Weigel: „Ich könnte mir vorstellen, dass es zu einer stehenden Einrichtung hier auf dem Berg wird.“


Das Jugendcamp wurde unterstützt von Rewe XL, der Kreissparkasse Altenkirchen, der Volksbank sowie den ortsansässigen Betriebe und einigen Privatpersonen. bk/rö

 
 
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