2. Jugendcamp Bitzen-Forst war eine „runde Sache“, Kinder hellauf begeistert

Trotz einiger Regenschauer kam beim zweiten von den Ortsgemeinden Bitzen und Forst in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Altenkirchen, ortsansässigen Vereinen und einer knapp sechzig Personen umfassenden Helferschar initiierten Jugendcamp keine Langweile auf. Vielmehr standen täglich bei den knapp 90 Kindern im Alter von drei bis14 Jahren, davon hatten zweiundzwanzig Kinder ihren Wohnort außerhalb des „Berges“, Spaß, Freude und Action an. Nach der einwöchigen Veranstaltung war am Abschlusstag mit Lagerfeuer, einer Nachtwanderung und Zelten im Mittelpunkt, hier und da sogar Wehmut zu verzeichnen. Man hofft, dass es im nächsten Jahr ein weiteres Jugendcamp gibt.

 

Beim Frühstücken.Bei den sinnvollen und ortsnahen Freizeitgestaltungen war das St. Andreas-Haus, in dem gemeinsam gefrühstückt und bis auf einige Ausnahmen auch die Mittagsmahlzeit eingenommen wurden, der Ausgangspunkt. Das Programm gestaltete sich umfangreich und enthielt auf die Kinder abgestellte und von denen mit zu gestaltende Projekte aus den Bereichen Natur, Unterhaltung, kreative Gestaltungen, Sport bis hin zu verschiedenen Spielaktionen. „Eine der Grundideen ist, die Heimat interessiert kennenzulernen und im wahrsten Sinne zu erleben. Dazu dienen Aufenthalte in der Natur, das Entdecken alter Handwerke und die Besichtigung regionalgeschichtlicher Stätten“, bekundeten die Ortsbürgermeister Armin Weigel (Bitzen) und Jürgen Mai (Forst). „Es soll den Kinder nicht nur Spaß machen, sondern diesen auch etwas vermittelt werden.“


Ausschwärmen im Steinbruch.

Auftakt war eine Planwagenfahrt zur Grube „Silberhardt“ in Windeck-Oettershagen. Mit Schutzhelmen ausgerüstet erfuhr man „unter Tage“, wie schwer die Arbeit der Bergleute war. Anschließend wanderte man zu einem nahegelegenen Fischweiher zum Grillen. Teilweise einsetzender Regen konnte auch hier die gute Laune und den „Tatendrang“  nicht mindern.


Eine große Resonanz fand das neu ins Programm aufgenommene und an zwei Tagen durchgeführte Angeln. Doch bevor die ersten Haken ins Wasser eintauchten, wurde Wissenswertes über das Verhalten an Bachläufen und den Gewässerschutz vermittelt. Leider war der erste Tag total verregnet, trotzdem waren die Teilnehmer mit sich und dem Angelerfolg vollauf zufrieden. Am Die Angel wird „startklar“ gemacht. zweiten Tag schien dann endlich die Sonne; für die jugendlichen Teilnehmer wurde es ein toller Tag. Ein Mädchen wurde mit fünf gefangenen Fischen Tagessiegerin und setzte dabei „altgediente Angler“ ins Staunen. Im Rahmen des Jugendcamp-Abschlussabends auf dem Bolzplatz Forst erhielten die beiden Tagessieger jeweils eine von einem Fachgeschäft gestiftete Angel.


Handwerkliches Geschick war beim Bau von Nistkästen angesagt. Anhand einer Zeichnung mussten die vorgefertigten Holzteile sortiert, eingemessen, mit Bohrungen versehen und anschließend zusammen geschraubt werden. Auch hier standen zahlreiche naturkundliche Fragen zur Beantwortung an.


Ebenfalls waren Bogenschießen, Schmieden in einer eigens aufgebauten Feldschmiede, Zählen von Obstbäumen, Herstellung von Freundschaftsbänder sowie Mädchen-Flecht-Frisuren, eine Exkursion durch den Steinbruch Imhausen, Inspektion des Hochbehälters in Forst sowie der Einsatz des Spielmobils „Die SeifenkisBogenschießen, ein toller Sport.te“ neu aufgenommen worden.


Zu einem besonderen Erlebnis wurde das Schmieden, das bekanntlich zu den ältesten Handwerken zählt. Nach dem Erglühen des Eisens in der Feldschmiede wurde dies dann auf dem Amboss in die gewünschte Form gebracht. Die Kinder legten selbst Hand an und formten mit dem Schmiedehammer „ihr Eisen“, was sie dann anschließend mit nach Hause nehmen durften. Nicht immer einfach war es, Pedal und Schwungrad der Feldschmiede in Bewegung zu setzen und vor allem zu halten; doch Übung machte auch hier den Meister. Freude kam weiter auf, als man auf einer eigens für das diesjährige Jugendcamp kreierten Plakette seinen Namen „einschlagen“ konnte. Ebenfalls eine tolle Idee und für die Kinder eine langjährige Erinnerung. Die Kinder, die beim Schmieden nicht beteiligt waren, erhielten die mit ihrem Namen versehene Plakette am Abschlusstag.


Was man bei einem Besuch in einem Steinbruch alles erleben kann, wird den Teilnehmer ebenfalls noch lange in Erinnerung blDie Gelbbauchunke, der Hingucker im Steinbruch Imhausen.eiben. Allein der Blick von oben in den als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Steinbruch Imhausen und das Betrachten einer Gelbbauchunke brachte die Kleinen ins Staunen. Und als dann noch Schlamm entdeckt wurde, brachen wortwörtlich alle „Hemmungen“: teilweise „badete“ und „tauchte“ man so richtig ein. Die Kinder hatten ihren Spaß und die anwesenden Mütter alle Hände voll zu tun.


Das Herstellen von Freundschaftsbänder sowie Mädchen-Flecht-Frisuren fand ebenfalls eine große Resonanz. Viele Mädchen setzten dabei das Erlernte an den Haaren von anderen Kindern sofort um und stylten entsprechende Frisuren. Großes Interesse fanden auch das Spielmobil „Die Seifenkiste“, die Inspektion des Hochbehälters in Forst sowie der Besuch bei einem Imker in Forst.


Abgerundet wurde das Angebot mit verschiedenen „Rennern“ aus dem vergangenen Jahr. Darunter St

Der „erste Ausritt“ auf dem Reiterhof in Dellingen.reetsoccer und die Abnahme des DFB-Abzeichens  auf dem Sportplatz, Tischtennis, der Fortbau der begonnenen Mountainbike-Strecke, Reiten auf dem Reiterhof in Dellingen, Waveboard, kreatives Textilgestalten mit vielseitigen Angeboten sowie der Abschlusstag mit einem gemeinsamen Grillen, einem Lagerfeuer, einer Nachtwanderung und dem abschließenden Zelten.


Im Verlauf der Woche war festzustellen, dass neue Freundschaften geschlossen wurden und die Kinder anders als zuvor aufeinander zu gingen. „Ich glaube wir haben wieder eine erlebnisreiche Woche vermittelt, in denen nicht unbedingt das Handy oder der PC im Vordergrund standen“, merkte Armin Weigel gegenüber dem Mitteilungsblatt Hamm an.


Nach Abschluss des Feriencamps werden alle gesammelten Erfahrungen zusammen getragen, eruiert und ausgewertet, um die gewonnenen Erkenntnisse in weitere Konzepte einarbeiten zu können. Bereits jetzt gilt ein Dank der Organisatoren der ehrenamtlichen Helferschar sowie zahlreichen Spendern, ohne deren gesamtes Engagement eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre. Weiterer Bericht folgt.


Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel


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Das beim Haareflechten Erlernte wurde sofort ausprobiert.
Das beim Haareflechten Erlernte wurde sofort ausprobiert.
Das beim Haareflechten Erlernte wurde sofort ausprobiert.
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Das Frühstücksteam, stellvertretend im Bild für die zahlreichen Helferinnen und Helfer.
Das Frühstücksteam, stellvertretend im Bild für die zahlreichen Helferinnen und Helfer.
Das Frühstücksteam, stellvertretend im Bild für die zahlreichen Helferinnen und Helfer.
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Ein Motiv für ein neues T-Shirt wird kreiert.
Ein Motiv für ein neues T-Shirt wird kreiert.
Ein Motiv für ein neues T-Shirt wird kreiert.
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Ein Renner war auch das Schmieden beim diesjährigen Feriencamp.
Ein Renner war auch das Schmieden beim diesjährigen Feriencamp.
Ein Renner war auch das Schmieden beim diesjährigen Feriencamp.
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Feriencampteilnehmer beim Schmieden.
Feriencampteilnehmer beim Schmieden.
Feriencampteilnehmer beim Schmieden.
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Herstellen von Freundschaftsbändern aus Wolle und Lederbändchen standen ebenfalls hoch im Kurs.
Herstellen von Freundschaftsbändern aus Wolle und Lederbändchen standen ebenfalls hoch im Kurs.
Herstellen von Freundschaftsbändern aus Wolle und Lederbändchen standen ebenfalls hoch im Kurs.
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Nach der Steinbruch-Exkursion.
Nach der Steinbruch-Exkursion.
Nach der Steinbruch-Exkursion.
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Schlamm, ein tolles Spielmaterial.
Schlamm, ein tolles Spielmaterial.
Schlamm, ein tolles Spielmaterial.
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Zahlreiche Steine wurden mit einem Gemälde versehen.
Zahlreiche Steine wurden mit einem Gemälde versehen.
Zahlreiche Steine wurden mit einem Gemälde versehen.
 
 
 
 
 
   
   
 
 
 

  • Das beim Haareflechten Erlernte wurde sofort ausprobiert.

  • Das Frühstücksteam, stellvertretend im Bild für die zahlreichen Helferinnen und Helfer.

  • Ein Motiv für ein neues T-Shirt wird kreiert.

  • Ein Renner war auch das Schmieden beim diesjährigen Feriencamp.

  • Feriencampteilnehmer beim Schmieden.

  • Herstellen von Freundschaftsbändern aus Wolle und Lederbändchen standen ebenfalls hoch im Kurs.

  • Nach der Steinbruch-Exkursion.

  • Schlamm, ein tolles Spielmaterial.

  • Zahlreiche Steine wurden mit einem Gemälde versehen.
 
 
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