Zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur auf dem „Berg“ werden in ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen 2,5 Kilometer Leerrohre verlegt

Ehrenamtliches Engagement seitens der Bürgerschaft ist ein wertvoller und unverzichtbarer Beitrag in der heutigen Gesellschaft. Ein diesbezügliches und überaus eindrucksvolles Beispiel wird in den beiden Berggemeinden Bitzen und Forst praktiziert.

 

 

Um den „Berg“ in naher Zukunft an die hochleistungsfähige Datenautobahn mit schnellem Internet anschließen zu können, verrichten Bürger in freiwilligen Arbeitseinsätzen Erdarbeiten und verlegen dabei Leerrohre für das spätere Glasfaserkabel über eine Länge von 2,5 Kilometer in unbefestigten und nicht überbauten Flächen. Dabei stellen sowohl Bürger als auch Gewerbetreibende und Handwerker nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch Maschinen kostenlos zur Verfügung.

 

Am vergangenen Samstag fand bereits der zweite große Arbeitseinsatz in den beiden Gemeinden statt.  Ein Garant für gute Laune und eine prächtige Stimmung war das sonnige Herbstwetter, obwohl öfters bedenkliche Blicke auf Grund von dunklen Wolken zum Himmel gingen. Doch Petrus hielt die Schleusen zu.

 

Mit Hilfe von Mini-Baggern und weiteren Baumaschinen werden Gräben ausgehoben, Leerrohre verlegt und nach entsprechender Versandung die Gräben wieder verfüllt. Trotz Einsatz von Maschinen muss jede Menge an Handarbeit geleistet werden. Jung und Alt arbeiten „Hand in Hand“; man freut sich über jeden geschafften Meter. Auf Bitzener Seite konnte sogar die 600-Meter-Grenze im „Grabenausheben“ geknackt werden.

 

Gemeinsinn steht bei den Arbeiten im Vordergrund. So ist es auch für den 50-jährigen Patrick Becher und den 25-jährigen Patrick Weber (beide aus Forst) eine Selbstverständlichkeit, sich an den Arbeiten zu beteiligen. Schließlich bringe eine schnelle Datenautobahn Vorteile für alle. Diese sei in der heutigen Zeit nahezu eine absolute Notwendigkeit und ein wesentlicher Standortfaktor im wirtschaftlichen als auch im privaten Bereich. Zurzeit „hinke“ man in Folge der niedrigen Übertragungsrate in Forst hinterher.

 

Andreas Mohr (36/Bitzen) stellte bei den Arbeiten ebenfalls den Gemeinschaftssinn in einen besonderen Fokus; im gleichen Atemzug dachte er auch an die nachfolgenden Generationen, die sicherlich noch in einem höheren Maße auf eine gute Breitbandstruktur angewiesen ist. Für ihn sei es ebenfalls selbstverständlich, so der 50-jährige Rolf Röttgen aus Bitzen, sich an den Erdarbeiten zu beteiligen. Mit den gemeinschaftlichen Aktivitäten könne man dazu beitragen, Kosten einzusparen. Zudem mache die Arbeit Spaß.


Mitte August wurden die vertraglichen Voraussetzungen für die Schaffung einer optimalen Breitbandversorgung in den beiden Berggemeinden geschaffen. Für die Umsetzung des schnellen Internets geht die Telekom von zwölf Monaten nach Vertragsabschluss aus.


Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur betrifft die gesamte Ortsgemeinde Bitzen und in der Ortsgemeinde Forst den Vorwahlbereich 02682, somit die Orte Forst und Dellingen. Für die im Vorwahlbereich 02742 gelegenen Forster Talortschaften werden separate Lösungsmodelle erörtert. Diese sind jedoch wiederum von einer schnellen Datenleitung in Forst abhängig.


Die beiden Ortsbürgermeister Armin Weigel und Jürgen Mai sprachen den helfenden Bürgern für die bisher erbrachten freiwilligen und engagierten Hilfen einen besonderen Dank aus. Im gleichen Atemzug wiesen sie allerdings auch darauf hin, dass noch weitere ehrenamtliche Arbeitseinsätze anstehen. „Das bürgerschaftliche Engagement ist für die beiden Gemeinden von unschätzbarer Wertigkeit, ohne dieses könnte das Breitbandprojekt nicht zu den jetzt kalkulierten Kosten umgesetzt werden. Wir hoffen, dass sich bei den weiteren Arbeitseinsätzen ebenfalls genügend Helfer zur Verfügung stellen.“ (rö)

 

Infos: Ortsbürgermeister Armin Weigel (02682-8328; 0170-4737881), Ortsbürgermeister Jürgen Mai (02682-8597; 0170-9379225) 

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Der Kipper, eine wertvolle Hilfe beim Versanden.
Der Kipper, eine wertvolle Hilfe beim Versanden.
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Ist der Graben tief genug?
Ist der Graben tief genug?
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Kurze Besprechung auf „Förschter“ Seite.
Kurze Besprechung auf „Förschter“ Seite.
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Straßendurchquerung; der weitere Grabenverlauf im Bereich Breitenacker/Dünebusch ist gut zu erkennen. Fotos: Rolf-Dieter Rötzel
Straßendurchquerung; der weitere Grabenverlauf im Bereich Breitenacker/Dünebusch ist gut zu erkennen. Fotos: Rolf-Dieter Rötzel
 
 
 

  • Der Kipper, eine wertvolle Hilfe beim Versanden.

  • Ist der Graben tief genug?

  • Kurze Besprechung auf „Förschter“ Seite.

  • Straßendurchquerung; der weitere Grabenverlauf im Bereich Breitenacker/Dünebusch ist gut zu erkennen. Fotos: Rolf-Dieter Rötzel
 
 
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