„Glückliche Hand, Ihr macht das schon!“ – In Niederirsen neuen Bürgermeister und neue Beigeordnete gewählt

Auch in der Ortsgemeinde Niederirsen steht der neue Ortsbürgermeister nun fest: Andreas Knipp, bisher 1. Beigeordneter, wurde vom Gemeinderat seines Heimatortes gewählt. Neue 1. Beigeordnete ist Ursula Meinert, Beigeordneter mit der Vertretungsbefugnis 2 ist Dirk Niederhausen.

 


Anders als in den anderen Orten der Verbandsgemeinde Hamm hatte es in Niederirsen keine Urwahl des Ortsbürgermeisters gegeben, nachdem Uwe Heyden bekannt gemacht hatte, dass er nicht mehr zur Verfügung steht. Wenn sich kein Urwahl-Kandidat findet, sieht die Gemeindeordnung eine Bürgermeisterwahl durch den Rat vor.

 

In der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats im Dorfgemeinschaftshaus Ückertseifen saß Uwe Heyden nun zum letzten Mal der Versammlung vor. 23 Jahre war er Ortsbürgermeister von Niederirsen gewesen. Nun aber sollte, so hatte er entschieden, frischer Wind in der Gemeinde wehen.

 

Eine der letzten Aufgaben Heydens war, die Ratsmitglieder per Handschlag zu verpflichten und auf besonders wichtige Passagen der Gemeindeordnung aufmerksam zu machen. „Ich freue mich, dass wir wieder einen schlagkräftigen Gemeinderat haben“, fügte er hinzu.


Beim Tagesordnungspunkt Mitteilungen gab der scheidende Ortsbürgermeister bekannt:

 

Auf Betreiben der Gemeinde Windeck wurde die Brücke zwischen Irsen und Niederirsen auf Fahrzeuge bis 12 Tonnen beschränkt.


Für die Instandsetzung von Wald- und Wirtschaftswegen hatte der Gemeinderat 1000 Euro angesetzt, ausgegeben wurden 1025. Beim letzten Starkregen habe sich aber schon gezeigt, dass die Ausgabe sich gelohnt hat.


Auf dem Friedhof, der gemeinsam mit Birkenbeul betrieben wird, hat es einen Überschuss von 5077 Euro gegeben. Nach Umrechnung auf die Einwohnerzahl erhält Niederirsen 945 Euro.


Auf dem Dorfplatz wurden Blumen gepflanzt und Mulch ausgebracht. Kostenpunkt: 120 Euro.


Um endlich schnelles Internet für Niederirsen zu bekommen, muss offenbar die Gemeinde in die Verhandlungen zwischen dem Besitzer eines Aussiedlerhofs und dem Funkanbieter RSB eingreifen. Es geht um die Genehmigung, eine Richtfunkantenne auf dem Dach installieren zu dürfen.

 

Zur Wahl des Ortsbürgermeisters schritt man, nachdem Uwe Heyden den bisherigen Beigeordneten Andreas Knipp als seinen Nachfolger vorgeschlagen hatte. Knipp erhielt fünf Ja-Stimmen und eine Enthaltung. Obwohl die Wahl geheim war, darf man mutmaßen, dass die Enthaltung vom Kandidaten selbst kam.

 

Der neue Ortsbürgermeister nahm die Wahl an, wurde von Uwe Heyden auf sein Amt verpflichtet und auf die Verfassung vereidigt. Im Anschluss dankte Andreas Knipp seinen Ratskollegen für das Vertrauen und betonte: „Ich freue mich auf die Tätigkeit mit euch zusammen!“


Da sein Ratsmandat mit der Wahl zum Bürgermeister verfällt, rückte Stefan Heyden in das sechsköpfige Gremium ein. Die erste Amtshandlung Knipps war es, den jungen Mann zu verpflichten, die zweite, Ursula Meinert als Kandidatin für das Amt des/der 1. Beigeordneten vorzuschlagen.

 

Auch diese Wahl erfolgte geheim, auch hier gab es fünf-Ja-Stimmen und eine Enthaltung. Ursula Meinert nahm das Mandat an, erhielt ihre Ernennungsurkunde und schwor Treue der Verfassung und gewissenhafte Erfüllung ihrer Amtspflichten.

 

Bei dem Wahlergebnis „5 Ja, 1 Enthaltung“  blieb es auch bei der dritten und letzten Wahl des Tages. Mit diesem Ergebnis wurde Dirk Niederhausen, ebenfalls vorgeschlagen von Ortsbürgermeister Knipp, zum Beigeordneten gewählt. Auch er nahm an, wurde verpflichtet und vereidigt.

 

Mit Präsenten und dankenden Worten verabschiedete Andreas Knipp anschließend Uwe Heyden, den früheren Beigeordneten Klaus-Dieter Klein und das frühere Ratsmitglied Paul Hähner. „Glückliche Hand, Ihr macht das schon!“, rief Heyden neuen neuen Rat zu.

 

Als Sprecher der Kreisgruppe Altenkirchen im Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz nahm Bürgermeister Rainer Buttstedt Ehrungen vor. Ausgezeichnet wurden Uwe Heyden für 23 Jahre als Ortsbürgermeister und Paul Hähner für 45 Jahre als Ratsmitglied. „Ohne solche Ehrenamtler wäre vieles nicht möglich“, lobte der Bürgermeister ihren Einsatz. (spa)




 
 
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