Knuspriges "Dünebuscher Backesbrot"

Die Brotbacktradition lebt in der Ortsgemeinde Bitzen wieder auf. In unmittelbarer Nähe des gemeindlichen „Bergtreffs“ in Dünebusch errichtet die Ortsgemeinde Bitzen mit Hilfe von ehrenamtlichen Leistungen der Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg e.V. ein Backhaus, das im Juli der Bestimmung übergeben werden soll.  

 

Der Backes in der Südostansicht.Die ältere Generation kann sich noch gut an Zeiten der dörflichen Backtage erinnern. Bis in die fünfziger und sechziger Jahre war in der heimischen Region das Backen von Brot und anderen Leckereien im „Backes“ ein fester Bestandteil im alltäglichen Leben. Der unvergleichbare Duft von frischem Brot und sonstigen Backerzeugnissen hat bekanntlich seinen ganz besonderen Reiz.

 

Vor dem eigentlichen Backen wurden die Öfen  mit lokal verfügbarem Brennmaterial vorgeheizt. Im hiesigen Bereich waren das vor allem trockene und aus dünnen Ästen und Reißig gebundene „Schanzen“. Die Glut entfernte man dann vor dem Einbringen der Backwaren; nach dem Anheizen war genügend Hitze vorhanden.

 

Neben dem eigentlichen Ofenraum gab es in verschiedenen Anwesen auch Nebenräume, in denen vor- und nachbereitende Arbeiten ausgeführt werden konnten. Das frische Schanzenbrot mundete zum Beispiel mit deftiger Hausmannskost und einem „guten Tropfen“ noch besser. So wird es auch heute noch sein.

 

Sofern gemeinsam gebacken wurde, stellte dies eine die Gemeinschaft fördernde und wichtige Kommunikation, insbesondere für die Frauen, dar. Beim Warten auf das fertige Brot und andere Backwaren wurden Neuigkeiten ausgetauscht und sicherlich auch hin und wieder Streiche „ausgeheckt“.

 

Die Backeswand im Inneren des Gebäudes.Die Errichtung des Backhauses der Ortsgemeinde Bitzen erfolgt mit großem bürgerschaftlichen Engagement. Das in Fachwerkkonstruktion errichtete Backhaus hat eine Größte von 3 mal vier Meter; auf der östlichen Seite des Gebäudes wurde der eigentliche Backes von 1,50 mal 1,50 Meter angebaut.

 

Den Backes stellte der Bitzener Bürger Bernd Rötzel zur Verfügung. Der Geschäftsführer der Bürger- und Nachbarschaftshilfe Berg e.V. geht davon aus, dass der Ofen in den dreißiger/vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in seinem Elternhaus in Bitzen errichtet wurde. Anfang dieses Jahres baute er den Ofen komplett auseinander und arbeitete die Feuerung für den Anbau am neuen Backes in Dünebusch mit anschließender Verklinkerung auf.

 

An welchen Tagen nach alter Tradition im Dünebuscher Backes gebacken und damit köstlicher Duft verbreitet werden soll, wird noch im Einzelnen festgelegt. Vorstellen kann man sich, dass Bürger ihren selbst zubereiteten Brotteig zum Backen mitbringen, zudem soll auch Gebackenes vom Bürgerverein angeboten werden.  

 

Fleißige ehrenamtliche Helfer kürzlich bei der Dacheindeckung.

 
 
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