Nach drei Jahren Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus Seifen erfolgte nunmehr die Einweihung

Mit sechs baulichen Einzelmaßnahmen wurde das im Jahre 1982 vom Heimat- und Sportverein „Holperbachtal“ Forst-Seifen errichtete Dorfgemeinschaftshaus in den vergangenen drei Jahren „fit für die Zukunft“ gemacht.

 


Bürgermeister Rainer Buttstedt übergab einen Briefumschlag an den Vorsitzenden des Heimat- und Sportvereines „Holperbachtal“, Werner Krämer, für die Durchführung von weiteren Verschönerungsmaßnahmen. Basis hierfür waren Gemeinsinn, ein großes ehrenamtliches Mitglieder-Engagement, die Bewilligung einer Landeszuwendung aus der Dorferneuerung sowie ein gemeindlicher Zuschuss. In einem feierlichen Rahmen fand vergangenen Woche Freitag die Übergabe statt.


Genutzt wird das Gemeinschaftshaus von der Ortsgemeinde Forst für deren Sitzungsdienst und Veranstaltungen, Festivitäten der Dorfgemeinschaft sowie vom Heimat- und Sportverein „Holperbachtal“ als Eigentümer für sportliche und sonstige Vereinsaktivitäten.



Nach Abschluss einer Vereinbarung über Nutzung und Nebenkosten zwischen der Ortsgemeinde und dem Heimat- und Sportverein beschloss der Gemeinderat Anfang 2011 die erforderlichen Umbau- und Sanierungsarbeiten in die Wege zu leiten und parallel Mittel aus der Dorferneuerung zu beantragen, was dann einen positiven Bescheid nach sich zog.


Die Baumaßnahmen umfassten die Sanierung des Daches, Gestaltung der Außenanlagen mit Anbindung des Spielplatzes an das Gebäude unter Einbeziehung der alten Brunnenanlage, Erneuerung von  Fenstern in einem Teilbereich, Anbau eines barrierefreien WC’s sowie Schaffung von behindertengerechten Eingängen.


Ortsbürgermeister Jürgen Mai und Markus Arnold vom Heimat- und Sportverein „Holperbachtal“ gingen in ihren Ausführungen auf die Baumaßnahmen von der Planung bis zur Fertigstellung ein. Ihr besonderer Dank galt den 25 ehrenamtlichen Helfer/innen, der Hammer Verwaltung, der Kreisverwaltung Altenkirchen sowie der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion. Mai bekundete: „Wir können mit dem Ergebnis überaus zufrieden sein.“


 Ein Blumengebinde sowie die Ehrenmitgliedschaft des Heimat- und Sportvereines überreichte Markus Arnold an Bauingenieurin Petra Hensch für deren Verdienste um die gesamte Umbau- und Sanierungsmaßnahme „Dorfgemeinschaftshaus Seifen“. Für ihr engagiertes Wirken und die Betreuung des Projektes übertrug Markus Arnold die Ehrenmitgliedschaft  des Heimat- und Sportvereines „Holperbachtal“ an Petra Hensch von der Hammer Bauverwaltung. Ein tolle Überraschung, die ankam. Die Diplom-Bauingenieurin bedankte sich für die besondere Ehrung, „diese wird Ansporn für weitere Planungen und Hilfestellungen in meinem Arbeitsbereich sein.“


Markus führte an, dass der Umbau und die Sanierung auch wichtig für das Vereinsleben seien. Der Heimat- und Sportverein verzeichne wachsende Mitgliederzahlen und verfüge über eine aktive und eigenständige Jugend. Weiter stellte Arnold fest, dass durch gemeinsame Aktionen der „Berg“ und das „Tal“ noch weiter zusammen gewachsen sind.


Bürgermeister Rainer Buttstedt ging auf zukünftig immer wichtiger werdende gemeinsame und kooperative Konzepte - auch Gemeindegrenzen überschreitend – ein, um Fördergelder zu erhalten. Sicherlich müssten sich auch mehr Arbeitsgemeinschaften bilden, um öffentliche Einrichtungen optimal zu nutzen. Allen an den Maßnahmen Beteiligten sprach er ebenfalls Lob und Anerkennung aus.  


Ablauf der Bauarbeiten


Begonnen wurde mit der Sanierung des Daches im April 2011, wobei diverse Restarbeiten auch noch in 2013 erfolgten,


  • Mit den Außenanlagen wurde ebenfalls in 2011 begonnen, allerdings der überwiegende Teil in den Jahren 2012 bis 2013 erstellt. Recht aufwendig gestaltete sich die Anbindung des Spielplatzes an das Gebäude durch eine Treppenanlage sowie die Einbeziehung der alten Brunnenanlage. Die Treppe besteht aus Betonstufen. Die Podeste wurden mit Betonsteinpflaster hergestellt. Für den Handlauf wählte man eine schlichte Ausführung in Edelstahl.


  • Der alte Brunnen erhielt eine Krone aus Natursteinmauerwerk. Eine Abdeckung aus einem Gitterrost wurde 50 cm unterhalb der Krone eingelassen. Um den Brunnen herum ist ein reizvoller kleiner Platz aus Natursteinpflaster entstanden. Sitzgelegenheiten runden das Bild ab. Die Arbeiten verliefen größtenteils in Eigenleistungen.


  • Die Bauarbeiten des barrierefreien WC’s begannen im Jahr 2012; die Fertigstellung erfolgte in diesem Jahr, ebenfalls alles überwiegend in Eigenleistungen. Das barrierefreie WC ist vom Außenbereich her angebunden, da keine geeignete Zugangsmöglichkeit vom Inneren des Hauses geschaffen werden konnte. Die Tür zum Außenbereich des Gebäudes befindet sich in unmittelbarer Nähe zum barrierefreien WC.   


  • Zur optischen Einbindung des Anbaus an das Hauptgebäude erhielten die Außenwände eine Verkleidung mit Holzprofilbrettern und das Dach des Haupthauses wurde als Verlängerung über den Anbau gezogen. Damit der Bereich zwischen dem Eingang des barrierefreien WC’s und dem Grillplatz auch bei schlechter Witterung genutzt werden kann, wurde das Dach entsprechend verlängert und zur besseren Belichtung mit Glas abgedeckt.


  • Weitere Maßnahmen, wie die Verbesserung der Außenbeleuchtung an den Eckpunkten des Hauses, die Erneuerung von 3 Fenstern im Bereich Küche, WC und Abstellraum sowie die Anrampung der Grillecke zum hinteren Eingang, sorgen ebenfalls für mehr Komfort. 


70.000 Euro


betrugen die vom Ministerium des Innern und für Sport bewilligten Gesamtkosten. 35.000 Euro gab es aus Dorferneuerungsmitteln, 14.000 Euro von der Ortsgemeinde Forst, 14.000 Euro mussten in Eigenleistungen und weitere 7.000 Euro finanziell durch den Heimat- und Sportverein aufgebracht werden. (rö)



Im Kreis von freiwilligen Helfern sowie Vereins-, Rats- und Verwaltungsmitgliedern übergaben Markus Arnold, Ortsbürgermeister Jürgen Mai, Vorsitzender Werner Krämer mit Bürgermeister Rainer Buttstedt (in der Bildmitte im Bild von links) das Dorfgemeinschaftshaus nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. Fotos: Rolf-Dieter Rötzel




 
 
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