Ortsgemeinde Birkenbeul erhielt die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens

Die Ortsgemeinde Birkenbeul darf als elfte Gemeinde innerhalb der Verbandsgemeinde Hamm ein eigenes Wappen führen.

 

 

Die Genehmigung hierzu überreichte Landrat Michael Lieber am vergangenen Samstagnachmittag an Ortsbürgermeister Eckhard Voigt im Rahmen einer Feierstunde, die an der Jahressäule „Vor dem Maischeidt“ zwischen Weißenbrüchen und Birkenbeul begann und im Bürgerhaus Birkenbeul fortgesetzt wurde.

 

Landrat Michael Lieber händigte die Genehmigungsurkunde zur Führung eines eigenen Wappens an Ortsbürgermeister Eckhard Voigt (Bildmitte) aus. Bürgermeister Rainer Buttstedt (rechts) überreichte ein Siegel mit dem neuen Birkenbeuler Wappen.Landrat Michael Lieber und Bürgermeister Rainer Buttstedt sprachen von einem Tag der Freude für die Ortsgemeinde Birkenbeul. Lieber betonte, dass mit der Einführung eines Wappens das Selbstwert- und Zusammenzugehörigkeitsgefühl steige. Ein Wappen sei ein Symbol, dass sich eine Gemeinde mit der Bevölkerung zur eigenen Geschichte und Wurzeln bekenne. Es rufe bei den Bürgern eine Identifikation hervor und sei damit weitaus mehr als ein historisches Bild. In den letzten Jahren stelle er in wachsendem Maße unter dem Motto „Was war – was ist“ fest, dass sich Bürgerinnen und Bürger vermehrt mit der Geschichte ihrer Gemeinde und Region befassen. „Das ist gut so“, so der Landrat.

 

Sich in der heutigen Zeit mit Elementen und Symbolen einer Gemeinde zu befassen, sei überaus wichtig für die Bevölkerung, bekundete Bürgermeister Rainer Buttstedt. In diesem Zusammenhang sprach er VG-Büroleiter Rolf-Dieter Rötzel für dessen maßgeblichen Anteil einen Dank aus, dass nunmehr elf von 12 Gemeinden innerhalb der Verbandsgemeinde Hamm ein eigenes Wappen führen. Für die noch fehlende Gemeinde liege ein Entwurf „auf Abruf“ bereit.

 

Seit drei Jahren steht die Jahressäule  „Vor dem Maischeidt“ zwischen Weißenbrüchen und Birkenbeul; seit Samstag um ein in Stein gemeißeltes Wappenschild ergänzt. Vor sieben Jahren führten in der Verbandsgemeinde Hamm mit Fürthen und Pracht lediglich zwei Gemeinden ein eigenes Wappen.  Rötzel nahm den „wappenlosen Zustand“ zum Anlass und kreierte für sechs Ortsgemeinden ein Wappen und war bei den vier anderen Ortsgemeinden beteiligt. In enger Zusammenarbeit mit den Ortsbürgermeistern und Räten wurden die Wappenentwürfe beim Landeshauptarchiv Koblenz erörtert und das Meinungsbild des zuständigen Heraldikers Dr. Hausmann eingeholt und wenn nötig, mit eingearbeitet. Das Landeshauptarchiv erteilt die heraldische Genehmigung, damit diese durch die Verbandsgemeinde-verwaltung der Kreisverwaltung zur Wappengenehmigung vorgelegt werden kann.


Die Einführung eines Wappens für die Ortsgemeinde Birkenbeul hatte der ehemalige Ortsbürgermeister Bernd Jürgen Pick gegenüber Rötzel angeregt. Dabei war von Anfang an der leopardierte saynische Löwe für das Birkenbeul Wappen, wie auch bei allen anderen Wappen in der Verbandsgemeinde Hamm, als Hinweis auf die ehemalige Territorialzugehörigkeit der Gemeinde Birkenbeul zur Grafschaft Sayn-Hachenburg „gesetzt“.


„Ein Wappen gibt für die Nachkommen wichtige Hinweise auf die Wurzeln des Ursprungs“, führte Bürgermeister Rainer Buttstedt weiter aus. Als Hoheitszeichen überreichte er ein neues mit dem Wappen der Gemeinde Birkenbeul versehenes Dienstsiegel an Ortsbürgermeister Eckhard Voigt, der zuvor die Genehmigungsurkunde zur Führung des Birkenbeuler Wappens durch Landrat Michael Lieber entgegen genommen hatte.


Heimatforscher Manfred Schumacher ging in einem geschichtlichen Rückblick auf die vier zur Ortsgemeinde Birkenbeul gehörenden Dörfer ein, sprach vom ehemaligen „Urwald“ über die spätere Besiedlung bis hin zu den Sayn-Hachenburger. Dabei stand auch die vor drei Jahren aufgestellte Jahressäule im Mittelpunkt, auf der an die ehemalige Wunderbuche in Birkenbeul erinnert wird und die vier Dörfer  mit ihren Ersterwähnungen eingemeißelt sind: Birkenbeul 1381, Weißenbrüchen 1454, Kratzhahn 1606 und Pfaffenseifen 1654. Am Fuße der Säule ist nunmehr auch ein vom Steinmetzbetrieb Kentnofski in Stein gemeißeltes Wappenschild ein besonderer Blickfang.


Erläuterungen zum Wappen der Ortsgemeinde Birkenbeul:
Wappen der Ortsgemeinde Birkenbeul.Das Gemeindewappen der Ortsgemeinde Birkenbeul wird durch eine eingeschweifte silberne Spitze in drei Abschnitte eingeteilt. Die vom linken und rechten unteren Rand nach oben zur Mitte verlaufenden Linien versinnbildlichen einmal den Erzengelbach und zum anderen den Birkenbach. Die Ortsgemeinde Birkenbeul gehörte früher zur Grafschaft Sayn-Hachenburg. Im linken Abschnitt des Wappens erscheint daher deren Wappentier – goldener leopardierter Löwe – auf rotem Grund.

Im rechten Abschnitt des Wappens ist auf grünem Grund ein Pflug. Die Farbe grün und der Pflug symbolisieren die Landwirtschaft; des Weiteren ist grün ein Symbol für Waldungen.

In der eingeschweiften silbernen Spitze sind vier Birkenblätter in grün eingelassen. Diese Birkenblätter stellen die vier Ortschaften Birken-beul, Kratzhahn, Weißenbrüchen und Pfaffenseifen dar. Durch ihre Farbgebung weisen die Birkenblätter weiter auf die in der Ortsgemeinde Birkenbeul vorhandenen Waldungen hin.

 
 
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