Ortsgemeinde Seelbach erhielt die Genehmigung zur Führung eines eigenen Wappens

Die Ortsgemeinde Seelbach darf ein eigenes Wappen führen. Die Genehmigungsurkunde hierzu überreichte Landrat Michael Lieber im Gewölbekeller des ehemaligen Franziskanerklosters Marienthal an Ortsbürgermeister Gerd Rainer Birkenbeul. Mit der Genehmigung des Seelbacher Wappens verfügen nunmehr alle Ortsgemeinden innerhalb der Verbandsgemeinde Hamm über ein eigenes Wappen. Auf Kreisebene war es das 99. Wappen; zwanzig Gemeinden haben bisher noch kein Wappen.

 

Die Wappenkarte der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg).Zu der feierlichen Wappenübergabe, an der neben den Seelbacher Ratsmitglieder auch Bürgerinnen und Bürger sowie die übrigen Ortsbürgermeister aus der Verbandsgemeinde Hamm teilnahmen, entbot Ortsbürgermeister Gerd Rainer Birkenbeul ein herzliches Willkommen. Ein besonderer Gruß galt Landrat Michael Lieber, Bürgermeister Rainer Buttstedt, Dr. Jost Hausmann vom Landeshauptarchiv Koblenz, Dr. Joachim Oepen, Fachmann für heraldische Fragen im Historischen Archiv des Erzbistums Köln, sowie VG-Büroleiter Rolf-Dieter Rötzel, der das Wappen kreiert hatte.


Bis vor acht Jahren hatten neben der Verbandsgemeinde Hamm (1967) lediglich die beiden Ortsgemeinden Pracht (1985) und Fürthen (1993) ein Gemeindewappen. In der Zeit von August 2005 bis jetzt wurden die restlichen zehn Wappen kreiert, mit dem Landeshauptarchiv Koblenz erörtert und von diesem sowie der Kreisverwaltung Altenkirchen genehmigt. 


Mit der Einführung eines Wappens für die Ortsgemeinde Seelbach gibt es nunmehr keinen „weißen Flecken“ mehr auf der Wappenkarte der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg). Eine Wappenkarte zeigte Bürgermeister Rainer Buttstedt und sprach von einer Einheit der Gemeinden im Hammer Land. Eine Erinnerungsgabe überreichte Bürgermeister Rainer Buttstedt an den zuständigen Heraldiker vom Landeshauptarchiv Koblenz, Dr. Jost Hausmann, links.

 

In Absprache mit Ortsbürgermeister Gerd Rainer Birkenbeul hatte sich Rolf-Dieter Rötzel Gedanken über die Gestaltung eines Wappens für die Ortsgemeinde Seelbach gemacht und mögliche heraldische Aspekte – es gab nur wenige dieser Art für den Bereich der Ortsgemeinde Seelbach - in Vorentwürfen dargestellt. Da die Heraldik-Kunde einen engen Rahmen vorgibt, reifte dann die endgültige Gestaltung des Seelbacher Wappens in Absprache mit dem beim Landeshauptarchiv Koblenz zuständigen Heraldiker Dr. Jost Hausmann.


Gleichermaßen zeigten sich Hausmann und Rötzel in der Entstehungsphase des Wappens erfreut über die Genehmigungsbereitschaft des Kölner Erzbistums bezüglich Aufnahme des Erzbistumswappens im Seelbacher Wappen, mit dem für jedermann die Verbundenheit zwischen dem Wallfahrtsort Marienthal und dessen Zugehörigkeit zum Erzbistum Köln erkennbar wird. Zusätzlich zum Wappenschild findet dabei auch der hinter diesem eingestellte Kreuzstab Verwendung. Damit wird eine Verwechselung mit dem Wappen des früheren kölnischen Kurstaates ausgeschlossen.

 Einen Dank übermittelte Bürgermeister Rainer Buttstedt auch an den Vertreter des Erzbistums Köln, Dr. Joachim Oepen.

Die Freude teilte anschließend auch Dr. Joachim Oepen, der als zuständiger Fachmann für heraldische Fragen im Historischen Archiv des Erzbistums Köln die Grüße aus der Domstadt und insbesondere von Kardinal Joachim Meisner und Generalvikar Dr. Stefan Heße übermittelte. „Wir freuen uns über die Aufnahme des Erzbistumswappens in das neue Seelbacher Wappen, selbstverständlich ist so was nicht.“ 


Nach den Eingangsworten des Ortsbürger-meisters mit Erläuterungen zum Seelbacher Wappen sprachen Landrat Michael Lieber und Bürgermeister Rainer Buttstedt von einem Tag der Freude für die Ortsgemeinde Seelbach. Das Wappen stelle ein Stück Identifikation dar und sei ein Symbol, dass sich eine Gemeinde mit der Bevölkerung zur eigenen Geschichte und den einzelnen Wurzeln bekenne. „Es ist mehr als ein historisches Bild.“ Landrat Lieber lud die Bevölkerung ein, sich dLandrat Michael Lieber überreichte die Genehmigungsurkunde zur Führung eines eigenen Wappens an die Ortsgemeinde Seelbach, vertreten durch Ortsbürgermeister Gerd Rainer Birkenbeul, rechts.as Wappenzimmer in der Kreisverwaltung Altenkirchen mit den dort bisher vorhandenen 99 Wappen anzusehen. Buttstedt und Lieber sprachen gegenüber Rolf-Dieter Rötzel einen besonderen Dank und Anerkennung für das „Eintauchen“ in die Wappenkunde ein. Denn nur so sei die Einführung von zehn Wappen innerhalb der vergangenen acht Jahre in der Verbandsgemeinde Hamm möglich geworden.

 

Den Ausdruck des Dankes vertiefte weiter Dr. Jost Hausmann vom Landesarchiv Koblenz; Rötzel sei nicht nur Vermittler zwischen den Ortsgemeinden und dem Landeshauptarchiv gewesen, sondern dabei auch zum Heraldiker geworden. In seinen weiteren Ausführungen ging Dr. Hausmann auf die Wappenkunde und damit verbundene Merkmale ein. Ein Wappen solle einfach, nicht mit Inhalten überfrachtet und einmalig sein. Nicht alles was schön wäre und man als schön finde, könne in ein solches aufgenommen werden. 

 

 

Wappenbeschreibung
„Vom linken und rechten oberen Rand durchlaufen zwei Wellenbänder das Gemeindewappen bis zur Mitte, um Wappen der Ortsgemeinde Seelbach.hier in ein weiteres Wellenband einzumünden. Die Wellenbänder symbolisieren den Marienthaler Bach und den Seelbach, letzterer ist identisch mit dem Namen der Ortsgemeinde.
Durch die Wellenbänder wird das Wappen in drei Abschnitte eingeteilt. Die Ortsgemeinde Seelbach gehörte zur ehemaligen Grafschaft Sayn-Hachenburg. Im linken Abschnitt des Wappens erscheint daher das Wappentier  - goldener leopardierter Löwe - auf rotem Grund.
Im rechten Abschnitt ist auf blauem Untergrund das Bistumswappen des Erzbistums Köln zu sehen und dokumentiert damit die jahrhundertelangen Verbindungen des weit über die Region hinaus bekannten Wallfahrtortes Marienthal mit dem Kölner Erzbistum. Zusätzlich zum Schild findet ein hinter diesem eingestellter Kreuzstab Verwendung. Das Kreuz schließt somit eine Verwechselung mit dem Wappen des früheren kölnischen Kurstaates aus. Im oberen Abschnitt sind neben einer Ähre zwei Eichenblätter eingefügt. Die Ähre symbolisiert die Landwirtschaft, die beiden Eichenblätter die Ortsteile Seelbach und Marienthal sowie die in der Gemeinde vorhandenen Waldungen. Komplettiert werden Land- und Forstwirtschaft durch den vorhandenen grünen Untergrund.“

 
 
Kontakt

Verbandsgemeinde
Lindenallee 2
57577 Hamm (Sieg)
Tel.: +49 (2682) 9522 0
Fax: +49 (2682) 9522 84
Nachricht an die Verwaltung
Mitarbeiter

Digitale Poststelle


IMPRESSUM

DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Waldschwimmbad

Die diesjährige Badesaison ist beendet

2018


Sprechzeiten

Mo.-Fr.8.30 - 12.00 Uhr
Mo.
14.00 - 16.00 Uhr
Do.
14.00 - 18.00 Uhr
Meldeamt Mi.
bis 13.00 Uhr
und Do.
durchgehend

"Ich bin dabei"




Bankverbindung

Sparkasse Westerwald-Sieg
IBAN:DE37573510300010000016

SWIFT-BIC: MALADE51AKI


Volksbank Hamm (Sieg) e.G.
IBAN:DE63573915000030000307
SWIFT-BIC: GENODE51HAM

Volkshochschule
Volksbildungswerk Hamm (Sieg)
Ortsplan

RLPDirekt
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung dieser Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Infos
oK