Breitscheidter Möhnen

Breitscheidter Löwinnen boten ein fünfstündiges karnevalistisches Spitzenprogramm

 


Wieder einmal so richtig krachen ließen es die Breitscheidter Löwinnen in ihrer fünfstündigen Frauensitzung am Schwerdonnerstag. Zum 12. Mal boten sie ein fetziges und kurzweiliges Programm mit tollen Sketchen, amüsanten und messerscharfen Wortbeiträgen, Musik und Gesang, sowie Tänzen und Akrobatik. Zahlreiche Raketen zündete die bunt kostümierte Narrenschar im „kühlen Grund“ in Niederhausen.


Mit Schunkeln und Singen versuchte man die überaus arg strapazierten Lachmuskeln in deren Ausgangslage zurück zu bringen – was jedoch nur schwer gelang. Der Breitscheidter Frauenkarneval wurde auch in diesem Jahr zu einem Höhepunkt in der fünften Jahreszeit im Hammer Land.

 

Alpenländisch gaben sich die Akteure beim Breitscheidter FrauenkarnevalGrundlage dafür ist, dass die Akteurinnen Edith Bunde, Ulla Engelbert, Tanja Fuchs, Edith Heyden, Angelika Kochhäuser, Elke Krämer, Ingrid Laskowski, Maria Lindenpütz, Gundula Lück, Mechthild Majer, Helga Marenbach, Andrea Posdziech, Regina und Susanne Rippholz, Heidi und Shalini Rötzel, Sandra Schmidt, Gabi Teering und Monika Walterschen bekennende „Breetscheedter“ sind.


Bereits bei den Planungen, beim Texten und Dichten, Anfertigung der Kostüme und Einstudieren spart man nicht an Spaß.


Wie in den vergangenen Jahren hatte auch diesmal Maria Lindenpütz als Sitzungspräsidentin das Ruder wieder fest in der Hand und führte humorvoll durch die närrische See. Den musikalischen Takt gab fast ohne Pause Gundula Lück am Keyboard an, während deren Ehemann diesmal nicht als Ortsbürgermeister sondern als Tontechniker fungierte.


Gundula Lück investiert jährlich große Zeitanteile, um Pointen, Witze und Wortbeiträge zu sammeln und entsprechend zu karnevalistischen Redebeiträgen zusammen zu fügen; ein wesentliches Grundgerüst für die tollen Breitscheidter Frauensitzungen, was auch Gleichmaßen für den musikalischen Ablauf gilt.


Maria Lindenpütz betonte, dass Menschen, die ihren Stress mit Humor bekämpfen, länger leben und gab damit ein weiteres Motto für den kurzweiligen Nachmittag aus. Ihr besonderer Dank galt der unermüdlichen Helferschar vor und hinter der Bühne.


Trush Drumming mit Schüler der 3. und 4. Klasse der Hammer Grundschule.

Alpenländisch stellten sich die Mitwirkenden mit zünftiger Dicke-Backen-Musik, einem Bändertanz und Voxxclub vor, um dann an „Paula, Sophie und Amanda“ zu übergeben, die von ihrer Shopping-Tour „Wenn ich abnehme, kaufe ich mir was Modernes“ und dem irrtümlichen Verzehr von Hasch-Plätzchen berichteten.

 

Viel Applaus gab es für Schüler der 3. und 4. Klasse der Grundschule Hamm, die Trush Drumming boten. Der Saal war erstaunt, welche Takte man auf großen Regentonnen schlagen kann.


„Karl und Paula“ erinnerten sich im Park de Lück kurz und knackig an frühere Zeiten und das von ihnen mit Händeklatschen so gerne praktizierte Spiel „Backe, backe Kuchen“. „Sollten wir es nochmals tun?“, fragten sie sich dann. Nach dem „Bratkartoffeltanz“ sehnte sich Kuh „Elsa“ nach der großen vierbeinigen Liebe, die sie dann endlich beim Ochsen Bruno fand.


Wenn auch der Name „Newer da Kapp“ neu war, blieben die drei „Hans-Süper-Verschnitte“ ihrer musikalischen Klothilde wandelte auf Freiersfüßen.Linie treu und begeisterten mit ihrer Musik und ihrem Gesang. Trotz zahlreicher Angebote aus Köln bleibt man auch zukünftig in Breitscheidt. Und das ist gut so.


Auf Freiersfüßen befand sich „Klothilde“, die mit einer Chiffre-Anzeige auf ein „Ranzevuz“ aufmerksam machte in der Hoffnung, dass irgendein Trottel sich ihrer annimmt. Dabei nahm sie sogar dunkle Unterführungen in Kauf, um dann festzustellen: „Ich bin zu spät dran, der Markt ist abgegrast.“


Einem OP-Fachmarkt als Krankenhaus der Zukunft gaben die Närrinnen am Standort in Breitscheidt keine Überlebungschance. Zu extrem erschienen die häuslichen Anwendungsmöglichkeiten von der eigenen Bypass-OP bis hin zur Entbindung. Für fast alle Krankheiten wurden „Sets“ vom Fachmarkt angeboten.


Die Weltreisenden Hannes und Pidder stellten sich als Vegetarier und Schnitzelbomber vor. Jeder hatte für sein Essen besondere Vorzüge parat.


Beim im vergangenen Jahr erstmals in der Öffentlichkeit gezeigten und aus einem Breitscheidter und einem Unterschützener geklonten „Breitschütz“ haben sich nach Meinung der beiden betreuenden Fachärzte zukunftsweisende Fortschritte ergeben.


Sorgen bereiten ihnen allerdings noch die vorhandenen drei Beine, die beiden Köpfe – davon ein Eierkopp – und die Tatsache, dass der Breitscheidter Teil auf großem Fuß lebt. Wie sagte doch der Unterschützener Teil gegenüber dem Breitscheidter: „Wenn ihr auch den Ortsbürgermeister stellt, es lebe UntersDer OP-Fachmarkt hätte in der Region sicherlich keine Chance zum Überleben.chützen.“ Die Forscher sind davon überzeugt, dass man in nächster Zeit dem Westerwälder Urmensch immer näher kommt. Überaus imponierend und von allen Seiten anerkannt wird bei der Weltsensation deren Musikalität. Es bleibt nun abzuwarten, wie das Forscherteam weiterkommt und sich der „Breitschütz“ im nächsten Jahr präsentiert.


In einem humorvollen Sketch ging es um die Interpretierung von Fremdwörtern. Dies ist gar nicht so einfach und schnell hat man Einiges durcheinander geworfen. Mit dem „Trompetenecho“ stellte sich leidenschaftlich, euphorisch und artistisch eine neue Dirigentengeneration vor. Wenn alle Dirigenten so agierten, würde es sicherlich keine Nachwuchssorgen in Chören geben.


Nach dem Auftritt der „Sternschnuppen“ der „Fidelen Jongen“ lud Florian Silberknochen zum „Fest der Besten“ ein. Die Breitscheidter Akteurinnen mimten dabei DJ Ötzi, Semino Rossi, Helene Fischer (als Tatort-Killerin und in „echt“), Otto Walkes, Ross Antony, Tebartz van Elst (etwas kleiner geworden, aber dafür in die Breite gegangen), Schäfer Heinrich (nach wie vor ohne Frau, dafür mit Schaf Berta angereist), Roland Kaiser, André Rieu und den rockenden Andreas Gabalier. Ein tolles Finale einer mitreißenden Frauensitzung. Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel

 

 Andreas Gabalier, der Alpenrocker zu Besuch in Breitscheidt.    Tebartz-van Elst mit zwei Messdienern.

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 Die drei Hans-Süper-Verschnitte begeisterten auch in diesem Jahr beim Breitscheidter Frauenkarneval mit Musik und Gesang.    Die Deutung von Fremdwörtern ist nicht immer einfach.


 

Hannes und Pidder waren sich nicht immer ganz einig, als es um Schnitzel und vegetarisches Essen ging.   Paula, Sophie und Amanda erzählten von ihrer Shopping-Tour.


Kuh Elsa.   Dynamisch und leidenschaftlich: die neue Dirigenten-Generation beim „Trompeten-Echo“.


Im Parc de Lück trafen sich Paula und Karl und fragten sich: „Sollten wir es nochmals tun?“   Der „Breitschütz“ mit den beiden behandelnden Klon-Ärzten.


 
 
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