Kfd Hamm bot ein närrisches Feuerwerk der guten Laune

Ein stimmungsvolles, vielfältiges närrisches Feuerwerk wurde bei der 10. großen Frauensitzung der kfd Hamm im vollbesetzten Dietrich-Bonhoeffer-Haus abgebrannt. Mit „Hipp, Hipp, Hurra“ und einer gehörigen Portion „Hämmscher Wend“ zog man sämtliche karnevalistische Register mit Tänzen, Büttenreden, Sketchen und Schunkelliedern. Humor, skurrile Einfälle, Frohsinn und Heiterkeit standen beim fünfstündigen prächtigen Frauenkarneval wieder einmal ganz oben auf der Begeisterungsskala.

 


Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit Kuchen und Schnittchen zur allgemeinen Stärkung der bunt kostümierten Närrinnen, darunter auch die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Pfarrer Frank Aumüller sowie kfd-Abordnungen aus Wissen und Altenkirchen, führten nach dem Einmarsch des kfd-Teams – dieses Mal von Kopf bis Fuß auf türkis eingestellt - Bettina Engels und Jörg Brück durch ein Spitzenprogramm.  


Blumen und eine Rakete gab es für die seit Jahren tätigen Kostümnäherinnen Marlene Lang, Elisabeth Ebach und Gertrud Görgen - Letztere ist auch für die Ordensherstellung zuständig – sowie Bettina Engels. Dank ging auch an eine große Helferschar, die bei den Vorbereitungen half und während der Veranstaltung vor und hinter der Bühne tätig war, sowie die evangelische Kirchengemeinde Hamm für die Bereitstellung des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses.


„Hymne der Verbandsgemeinde“


Musikalisch unterhielt Alex mit Livemusik. Mit dabei war auch wieder „Marcello“ als kölscher Import, mittlerweile zum Hämmscher kfd-Inventar gehörend. Mit Stimmungsliedern auf Tischen hüpfend heizte er den Saal ein und imponierte den Närrinnen. Europaweit durch Funk und Fernsehen bekannte Stars machten ebenfalls in Hamm Station; darunter die legendäre schwedische Popgruppe „ABBA“ (Ute Hammer, Ulrike Lang, Sandra Damm, Elisabeth Ebach) mit Songs von „Dancing Queen“, „Money, Money“ bis hin zu „Waterloo“, sowie der aktuelle Alpenrocker Andreas Gabelier in „dreifacher Ausfertigung“ (Elisabeth Ebach, Karin Tschorn, Ulrike Lang) und Antonia aus Tirol (Sandra Damm). Hamm, auch als Wiege der Kultur bekannt, erlebte zudem die Premiere des 1. Luftpumpenorchesters (kfd-Team).


Bürgermeister Rainer Buttstedt mit seiner „Hymne der Verbandsgemeinde“, diesmal allerdings nicht gesanglich!Dass der Karneval in Hamm lebt stellte Bürgermeister Rainer Buttstedt in seiner „Hymne der Verbandsgemeinde“ fest, in der er auch auf alltägliche Sorgen und Probleme einging. Verbandsgemeindeüberschreitend stellte er fest, dass in Altenkirchen der Winterdienst dann aktiviert wird, wenn Pfarrer Bruno Nebel Socken in seinen Birkenstock-Sandalen trägt.

Schwester Barbara resümierte in gereimten Versen 10 Jahre kfd-Karneval in Hamm. Anschließend waren Bettina Engels und Ursel Schneider mit „rada rada radadada – im Wagen vor“ auf der Autobahn unterwegs.


Pfarrer Bruno Nebel als Metzgermeister


Wann und ob man einen „Räänschirm“ mitnehmen sollte erörterten Adele (Karin Tschorn) und Jupp (Birgit Busse). Angeführt wurden dabei alles von einer große Schwüle, tieffliegenden Fliegen bis hin zur stechenden Sonne. Und was macht man erst, wenn man einen neuen Pulli trägt und dann klatschnass wird? Jupp musste dann abschließend feststellen, dass Frauen niemals eine Entscheidung treffen können.


Mit überdimensional pro­por­ti­o­nierten Schweinen (Ulrike Lang, Sandra Damm, Elisabeth Ebach, Ute Hammer/deren Kleidung waren jeweils mit zwei großen Gymnastikbällen ausgestopft, trotzdem zeigte man sich überaus turnerisch und gelenkig) hatte es Metzgermeister Bruno Nebel beim „Schlachtfest“ zu tun. Dann hatte er Pech, dass ihm die Schweine das Schlachtbeil abnahmen. Das Borstenvieh trieb anschließend den Schlachter vor sich her, sangen „Schön ist das Leben“, um dann den Metzger zu begnadigen und mit diesem abschließend „Echte Fründe“ zu Gehör zu bringen.


Otto, an  Porzellansyndrom (Nicht alle Tassen im Schrank) leidend, wurde bei Dr. Kindermann (Renate Demmer und Ursula Brambach von der kfd Altenkirchen) vorstellig. Die geführten Gespräche betrafen Ottos Kinderwunsch nach 20 Ehejahren. Doch dieser scheiterte daran, dass Otto, dessen Ehefrau und auch ein Nachbarn den Deckel eines Glases nicht öffnen konnten.


Einfach toll auch der „Zwergentanz“ (Birgit Busse, Marlene Lang, Bettina Engels, Ulrike Lang, Elisabeth Ebach, Sandra Damm) mit Tänzen quer durch Europa, darunter „Can Can“, „Sirtaki“, „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ und „Oben auf dem Berg steht ein kleiner Zwerg“.


Zahlreiche Raketen und verdienter Applaus


Landwirtin Billa Getöns (Jutta Esche) bewarb sich als Mannequin in einer Agentur (Marita Kujawa) und sorgte mit ihrer Ahnungslosigkeit für turbulente Verwechselungen. Sie stellte sich dabei als ein „möffelndes“ gutaussehendes „Fraumensch“ vor, das nach dem „Köhe föttern“ gerne auf den „Laufstall“ –gemeint war Laufsteg - möchte. Obwohl Billa von sich überzeugt war – „so jett wie mech, kriegt ihr nett nochmol“ – klappte es nicht mit einer Karriere als „Mannekönigin“.


Einmal Prinz beim Hämmscher Wend zu sein, dieser Wunsch von Jutta Esche konnte beim Hämmscher Frauenkarneval unter großem Beifall der Anwesenden erfüllt werden.


Tänzerisch begeisterten die „Flamingos Kids“ aus Etzbach unter der Leitung von Michelle Iwertowski und Carolin Jung sowie die „Sternschnuppen“ der Prachter „Fidelen Jongen“ mit ihren Trainerinnen Marion Ebner und Christina Hagen. Den diesjährigen Prachter Sessionsorden überreichte der Sitzungspräsident der „Fidelen Jongen“, Steven Röder, an Klaus Engels, der den Weg für die Teilnahme von Prachter Tanzcorps am  Pänz-Cup in Köln schon vor Jahren geebnet hatte. Neben den bereits genannten kfd-Aktiven wirkten auch Gertrud Görgen, Hildegard Markup und Andrea Fuchs aus dem kfd-Team an der gelungenen Veranstaltung mit. Mit einem Wunderkerzen-Finale aller Mitwirkenden endete der gelungene karnevalistische Nachmittag. Alle Anwesenden „holten noch einmal alles aus sich herraus“ und spendeten den mehr als verdienten Beifall. (rö)




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Alpenländische Folklore.
Alpenländische Folklore.
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Begeisterte Hammer Närrinnen tragen Marcello auf ihren Händen.
Begeisterte Hammer Närrinnen tragen Marcello auf ihren Händen.
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Billa Getöns bewirbt sich als Mannequin.
Billa Getöns bewirbt sich als Mannequin.
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Bunt kostümierte Närrinnen im Hammer „Gürzenich“.
Bunt kostümierte Närrinnen im Hammer „Gürzenich“.
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Bürgermeister Rainer Buttstedt mit seiner „Hymne der Verbandsgemeinde“, diesmal allerdings nicht gesanglich!
Bürgermeister Rainer Buttstedt mit seiner „Hymne der Verbandsgemeinde“, diesmal allerdings nicht gesanglich!
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Das 1. Hammer Luftpumpenorchester.
Das 1. Hammer Luftpumpenorchester.
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Das Hammer kfd-Team, diesmal ganz in türkis.
Das Hammer kfd-Team, diesmal ganz in türkis.
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Der Zwergentanz.
Der Zwergentanz.
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Die Flamingos Kids aus Etzbach.
Die Flamingos Kids aus Etzbach.
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Die Prachter Sternschnuppen beendeten das tolle karnevalistische kfd-Programm.
Die Prachter Sternschnuppen beendeten das tolle karnevalistische kfd-Programm.
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Einmal Prinz zu sein, wie Jutus I. in Hamm.
Einmal Prinz zu sein, wie Jutus I. in Hamm.
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Gut im Futter stehende Schweine mit Schlachter Bruno Nebel.
Gut im Futter stehende Schweine mit Schlachter Bruno Nebel.
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Hut ab. Der Prachter Sessionsorden – überreicht vom Sitzungspräsidenten Steven Röder – ist unterwegs.
Hut ab. Der Prachter Sessionsorden – überreicht vom Sitzungspräsidenten Steven Röder – ist unterwegs.
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Im Wagen vor mir.
Im Wagen vor mir.
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Ob ich den Räänschirm mitnehmen soll?
Ob ich den Räänschirm mitnehmen soll?
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  • Alpenländische Folklore.

  • Begeisterte Hammer Närrinnen tragen Marcello auf ihren Händen.

  • Billa Getöns bewirbt sich als Mannequin.

  • Bunt kostümierte Närrinnen im Hammer „Gürzenich“.

  • Bürgermeister Rainer Buttstedt mit seiner „Hymne der Verbandsgemeinde“, diesmal allerdings nicht gesanglich!

  • Das 1. Hammer Luftpumpenorchester.

  • Das Hammer kfd-Team, diesmal ganz in türkis.

  • Der Zwergentanz.

  • Die Flamingos Kids aus Etzbach.

  • Die Prachter Sternschnuppen beendeten das tolle karnevalistische kfd-Programm.

  • Einmal Prinz zu sein, wie Jutus I. in Hamm.

  • Gut im Futter stehende Schweine mit Schlachter Bruno Nebel.

  • Hut ab. Der Prachter Sessionsorden – überreicht vom Sitzungspräsidenten Steven Röder – ist unterwegs.

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  • Ob ich den Räänschirm mitnehmen soll?


 
 
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