Türkisch-Islamische Gemeinde feiert Herbstfest

Türkisch-Islamische Gemeinde Fürthen verband ihr Herbstfest mit einem Spendenaufruf für Flüchtlinge in den Verbandsgemeinden Hamm und Wissen

 

 Eröffneten das Herbstfest mit dem angeschlossenen Hilfsprojekt für Flüchtlinge: Hamms Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen, Jugendvorsitzender Nazim Demiray, Vorsitzender Aziz Ata, Polizeihauptkommissar Hans-Christian Schlemm, Wissens Erster VG-Beigeordneter Friedhelm Steiger und Hamms Sozialamtsleiter Dietmar Henrich, im Bild von links.

Unter dem Motto „Gemeinsam stark für Flüchtlinge“ veranstaltete die Türkisch-Islamische Gemeinde Fürthen am vergangenen Samstagnachmittag bei idealem Wetter ein Herbstfest zu Gunsten von Flüchtlingen im heimischen Bereich. Im Vorfeld hatten der Kulturverein und die das Fest mit organisierende Jugendabteilung zu Sach-, Kleider- und Geldspenden aufgerufen. Diese gingen zahlreich aus allen Teilen der Bevölkerung ein und kommen Flüchtlingen in den Verbandsgemeinden Hamm und Wissen zugute.


Mit dem Hilfsprojekt - der Fokus bei den Sachspenden lag insbesondere auf Kleidung, Schuhen, Hygieneartikel, Spielzeug  und Schulbedarf – entbot der türkisch-islamische Kulturverein Fürthen gegenüber Flüchtlingen einen Willkommensgruß, zeigte Mitmenschlichkeit und festigte gleichzeitig die Dialoge zwischen den Kulturen. Von vielen Seiten gab es Lob für dieses Zeichen des gelebten Miteinanders. Für in der Region wohnende Flüchtlinge hatten die Organisatoren einen Fahrdienst eingerichtet. 


Seit vielen Jahren gibt es im Kulturverein Fürthen die lieb gewordene Tradition bezüglich „des Öffnens“ gegenüber der Bürgerschaft. Die ehemalige Grundschule Opsen wurde als heutige Ulu Camii Moschee mit dem angrenzenden Areal auch dieses Mal wieder zu einem interkulturellen Treffpunkt. Vorsitzende Aziz Ata zeigte sich in seiner Begrüßung stolz auf die Jugendabteilung, die das Hilfsprojekt vorgeschlagen, initiiert und in großen Teilen organisiert hatte. Weltweit seien Millionen Menschen vor Kriegswirren und Verfolgung auf der Flucht. Den Flüchtlingen müsse mit allen Möglichkeiten geholfen werden.


„Aufeinander Zugehen, Kennenlernen und Helfen eröffnen neue Perspektiven“, so Aziz Ata. „Nicht nebeneinander, sondern miteinander – so muss es sein.“

Hamms Sozialamtsleiter Dietmar Henrich und Wissens  Erster VG-Beigeordneter Friedhelm Steiger begrüßten die Durchführung des Herbstfestes mit dem Hilfsprojekt und zeigten sich froh, dass in den beiden Verbandsgemeinden bisher alle Flüchtlingen privat untergebracht werden konnten. Dies sei ein wichtiger Schritt zur Integration. „Das ehrenamtliche Engagement ist groß, und so sollte es bleiben.“


Erster Polizeihauptkommissar Hans-Christian Schlemm (Polizeiinspektion Altenkirchen) sprach mit dem Blick auf den Zuzug der zahlreichen Flüchtlinge von einer großen Herausforderung. Alle – die Neubürger und die Bevölkerung - müssten die Spielregeln kennenlernen und einhalten. Hamms Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen begrüßte ebenfalls das gelungene Herbstfest, wo sich Freunde treffen und finden.

In den späten Nachmittagsstunden traf auch Landrat Michael Lieber ein, der das Fest ebenfalls würdigte und dieses als etwas Besonderes einstufte.


Für Unterhaltung sorgten türkische Folklore, der Kinderchor „Leuchtturm“ des evangelischen Kindergartens Hamm, Folklorevorführungen der Franziskus-Grundschule Wissen, Besichtigungen der Moschee sowie verschiedene Kinder-Aktionen der Polizei. Gestärkt werden konnte sich mit zahlreichen Köstlichkeiten aus der türkischen Küche. Darunter Döner mit Salat, Fladenbrot mit verschiedenen Beilagen, Grillspezialitäten, Lahmacun und landestypische Süßigkeiten.

 

 Spezialitäten mit verschiedenen Beilagen wurden kreiert.     Grillspieße in der Vorbereitung.


 Für die Kinder hatte die Polizei einige Aktionen vorbereitet.  Gesanglich unterhielt der Kinderchor „Leuchtturm“ des evangelischen Kindergartens Hamm.


 
 
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