Wertevermittlung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Im Fokus der Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung der Hammer Stadionanlage (siehe auch Mitteilungsblatt Nr. 33) stand auch eine vom Altenkirchener Rhein-Zeitung-Redaktionsleiter Marcelo Peerenboom moderierte Podiumsdiskussion zum Thema „Bedeutung des Leistungssports in der heuti­gen Zeit im Hinblick auf die Wertevermittlung im Breitensport gegenüber Kindern und Jugendlichen“.

 

 

RZ-Redaktionsleiter Marcelo Peerenboom (links) ging in einer Gesprächsrunde, u.a. mit Landrat Michael Lieber, Harry Hermann und Karl-Peter Bruch (weiter im Bild von links) auf die Wertevermittlung im Breitensport gegenüber Kindern und Jugendlichen ein.Sicherlich ein überaus interessantes Thema, dass derzeit in verschiedenen Bereichen wieder Nährboden gefunden hat und diskutiert wird. Kinder und Jugendliche beziehen sich gerne auf sportliche Vorbilder, wollen diesen nacheifern, wenn sie auch sicherlich hin und wieder einmal enttäuscht werden.

 

Was die Wertevermittlung angeht, baut man in Hamm erfolgreich auf ein Drei-Säulen-Prinzip auf: Sport, Schule, Integration. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Kindern und Jugendlichen Sport und damit verbundene Werte, wie Fairness, Respekt und Sozialverhalten, näher zu bringen. Dies geschieht überwiegend in den Schulen und den Sportvereinen. Alle Redner waren sich einig, dass mit einem solchen modernen Stadion, wie es sich jetzt in Hamm präsentiert, es sicherlich leichter ist, sportliche Betätigungen und damit verbundene Wertevermittlungen auf Dauer erfolgreich zu vermitteln. Wenn die kommunale Familie die Sportförderung ernst nehme und die Sportstätten entsprechend angenommen werden, spreche man von gut investiertem Geld, so die Diskussionsrunde übereinstimmend.

 

Festgestellt wurde, dass junge Menschen in intakten Vereinen und Institutionen besser und menschlicher miteinander umgehen. Sie selbst sollten dann ebenfalls zu Vorbildern werden und die Werte weiter vermitteln.

 

In der Vermittlung der Grundwerte dürfe man nicht müde werden und müsse vom Schul- über den Vereinsbereich bis in die Gesellschaft hinein immer wieder neue Konzepte entwickeln, sich den Zeiten anpassen und „in“ sein. Mit diesen Attributen sei man gegenüber zukünftigen Herausforderungen bestens gewappnet. Auch Spitzensportler, vom Fußballer bis zum Leichtathleten, hätten einmal klein im Schulsport oder in einem Verein angefangen.

 

Die Podiumsrunde mit Innenminister a.D. Karl Peter Bruch, Referatsleiter Harry Hermann vom Innenministerium, Landrat Michael Lieber, Bürgermeister Rainer Buttstedt, Hans Georg Brass (ehemaliger Sportkreisvorsitzender) und Withold Waligura (Mitglied des VfL-Ältestenrates) waren sich einig, dass mit der Sanierung der Stadionanlage in Hamm beste Voraussetzungen für die angesprochene Wertevermittlung geschaffen wurden.

 

Text und Foto: Rolf-Dieter Rötzel

 
 
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