"Natursteig Sieg" geht in die Verlängerung

Bereits im Jahre 2012 wurde das Projekt „Natursteig Sieg“ im Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich gestartet. Rund 115 Kilometer Qualitäts-Wandersteig stehen von Siegburg bis ins Windecker Ländchen den Wandergästen zur Verfügung. Bundesweites Alleinstellungsmerkmal dieses Weges ist, dass die Etappen von Bahnhof zu Bahnhof führen. Ein weiterer Teilabschnitt auf der rheinland-pfälzischen Seite wurde jetzt frei gegeben.

 


Die Region Westerwald-Sieg (und damit auch der rheinland-pfälzische Teil des Siegtals) rücken ab sofort touristisch näher an das Rheinland (Köln/Bonn) heran. Denn mit dem zweiten Steig im Westerwald (neben dem WW-Steig) geht der viel nachgefragte Natursteig in eine wichtige „Verlängerung“ und verbindet Westerwald und Sieg. Von der Landesgrenze bei Au/Sieg (NRW) verläuft die abwechslungsreiche Wanderroute nun für rund 80 Kilometer durch den Landkreis Altenkirchen mit dem Ziel, die Siegquelle im Siegerland (ebenfalls NRW) zu erreichen.


Den ersten Teilabschnitt von der Landesgrenze im Bellinger-Bachtal (VG Hamm) bis zum Bahnhof Scheuerfeld gaben jetzt die beiden Landräte Frithjof Kühn (Rhein-Sieg-Kreis) und Landrat Michael Lieber (Altenkirchen) frei. Damit ist der Weg Startschuss zum „Probewandern“ für die einheimische Bevölkerung erfolgt. Die Eröffnung bzw. Zertifizierung der Gesamtstrecke erfolgt erst in 2015.

 

Landrat Kühn: Natursteig Sieg hat sich wirtschaftlich bewährt


Für den Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Frithjof Kühn, steht es außer Frage, dass sich das Qualitätskonzept Natursteig Sieg von Beginn an bewährt hat und sich der Natursteig Sieg als „Plus“ für die Gastronomie und Hotellerie wirtschaftlich entwickelt hat. Alleine im Bereich Windeck konnten die Übernachtungszahlen im Beherbergungsgewerbe um rund 27 Prozent gesteigert werden. „Ein solches Projekt muss langfristig entlang der ganzen Sieg (quasi von der Quelle bis zur Mündung) weitergeführt werden und darf nicht an Ländergrenzen halt machen“, so Landrat Kühn. „Nur durch die gemeinsame Fortführung und Vermarktung eines Qualitätsproduktes kann der Erfolg optimal sein und bietet den Wandergästen ein tolles Naturerlebnis entlang der gesamten Sieg“, so Kühn weiter. Der Siegburger Kreischef ist überzeugt, dass hohe Maßstäbe an die Wegebeschaffenheit zu stellen sind aber auch Umwelt- und Naturschutzbelange oberste Priorität bei der Wanderwegegestaltung hätten. Auch das Gastgewerbe entlang des Natursteigs Sieg sei gefordert. Gastfreundlichkeit und Regionalität sowie Service-Qualität seien unverzichtbare Merkmale im Gesamtkonzept. Eine nicht alltägliche Aufgabe für alle Beteiligten, den Wandergästen die schöne Flusslandschaft des Siegtales nachhaltig zu empfehlen.


Landrat Michael Lieber: „Was im Rhein-Sieg-Kreis schon gut funktioniert, wird auch im Kreis Altenkirchen klappen. Wir denken über Kreisgrenzen hinweg als Westerwald-Sieg und haben mit dem VRS-Ticket und den Bahnhöfen entlang der Siegstrecke die Chance, über 200.000 Menschen mit Job-Ticket im Raum Köln-Bonn, zu uns zu locken. Diese Chance müssen wir nutzen. Wandervereinen, Umweltverbänden, Kommunen, Gastronomen und engagierten Einzelpersonen und allen, die in kurzer Zeit mitgezogen haben, dieses Projekt zu verwirklichen, danke ich. Es ist ein Hoffnungsträger für den Tourismus. Lassen Sie uns gute Gastgeber sein“.


Mit der symbolischen Übergabe eines Wanderstocks an Landrat Michael Lieber, Kreis Alten-kirchen, an der Landesgrenze im Bellinger-Bachtal wünscht Landrat Kühn seinem Kollegen und allen Beteiligten für die Herausforderung, den Natursteig Sieg als Qualitätswanderweg weiter zu führen, gute Ideen und viele wanderaffine Höhepunkte auf den neuen Etappen des Natursteig.


Landrat Michael Lieber weiter: „Der Kreis und die beteiligten Gemeinden entlang der Sieg in den Verbandsgemeinden Hamm (Sieg), Wissen, Gebhardshain, Betzdorf und Kirchen sehen die tollen touristischen Entwicklungspotentiale. Wir werden gemeinsam den Natursteig Sieg über bereits vorhandene Qualitätswege und Themenrouten zunächst bis nach Mudersbach/Bahnhof weiterführen und sicherlich dann auch weiter in Richtung Siegquelle bei Netphen (NRW)“, so Lieber weiter.

 

Kreisverwaltung koordiniert Projekt


Unter der Federführung und Koordinierung des Teams der Kreisverwaltung im Bereich Demografie, Regional- und Kreisentwicklung und in enger Zusammenarbeit mit dem Siegburger Projektbüro „Natursteig“ der Wirtschaftsförderung im Rhein-Sieg-Kreis, den fünf Verbandsgemeindeverwaltungen, der Westerwald-Touristik Service in Montabaur, dem Westerwaldverein, dem Sauerländischen Gebirgsverein sowie den Natur- und Umweltverbänden, der Jägerschaft und weiteren Akteuren im Kreisgebiet Altenkirchen kann nach gut einjähriger Vorbereitung nun das erste 44,3 Kilometer lange Teilstück von Au/Sieg bis nach Scheuerfeld in die „Erprobungsphase“ gehen. Der Weg führt von Au/Sieg über Bitzen, Hagdorn, Birken-Honigsessen, entlang des Mühlentals nach Wissen, über Hövels und Mittelhof bis zum Abzweig Angsthardt nach Scheuerfeld. Im Sommer bis Frühherbst soll auch der zweite Bauabschnitt ins Gebhardshainer Land über Dauersberg, Alsdorf, Betzdorf zum Druidenstein, Kirchen, vorbei an der Freusburg über den Giebelwald nach Mudersbach auf bestehenden Wegen wie dem Druidensteig und Schiefer-Erz-Eisenweg führen, markiert und beschildert werden. Die Streckenfreigabe mit Wanderung soll dann in Mudersbach enden. Hier hat sich der Heimatverein bereits für die Ausrichtung beworben und dann will Lieber den Stab „offiziel“ weitergeben nach Siegen-Wittgenstein an seinen Amtskollegen Paul Breuer.

Streckenfreigabe der ersten drei Etappen dient zum „Probewandern“ und soll Überzeugungsarbeit bei der eigenen Bevölkerung leisten

 

Die ersten drei Etappen von Au/Sieg bis Wissen mit 18,4 km, Wissen bis Wissen (Rundweg) mit 25 km und die Strecke Wissen bis Scheuerfeld mit 15,3 km sind nun markiert und beschildert. Die Kilometrierung enthält jeweils die Zuwegungen vom Bahnhof zum Hauptweg.


33 Schilderstandorte mit 67 Wegweisern führen die Wanderer auf dem nun freigegebenen neuen Teilstück des Natursteig Sieg, wobei die Verbindung zu den Bahnstationen im Siegtal immer gegeben ist. Auf der Strecke sind hunderte von Farbmarkierungen angebracht und bestätigen so dem Wanderer, auf dem richtigen Weg zu sein.


Landrat Michael Lieber ist die Akzeptanz in der eigenen Bevölkerung für das neue Wanderwege-projekt wichtig, denn nur wenn wir selbst „überzeugt sind“, können wir Botschafter für Gäste (z.B. aus Köln/Bonn) sein. Mit der Freigabe der ersten drei Etappen von Au/Sieg bis Scheuerfeld möchten die beiden Landräte und beteiligte Bürgermeister die Bevölkerung einladen, die neue Strecke zu testen und „Probe zu Wandern“. Gleichzeitig wird die Bevölkerung ausdrücklich gebeten, die bestehenden Markierungen und Schilder zu kontrollieren (ist diese z. B. aus-reichend?). Konstruktive Hinweise nimmt die Kreisverwaltung Altenkirchen gerne entgegen, denn nur höchste Qualität des Angebotes garantiert auch erlebnisreichen Wanderspaß. Viel Zeit bleibt nicht mehr, denn im Herbst soll auch der zweite Abschnitt bis Mudersbach in der Wegeführung markiert und beschildert werden und nach den strengen Richtlinien des Fachverbandes „Wanderbares Deutschland“ zertifiziert werden. Bis zur Zertifizierung der Gesamt-Wanderstrecke Natursteig Sieg, Abschnitt Kreis Altenkirchen, im Frühjahr 2015 wird der Natursteig komplett mit eigens hierfür entworfenen Ruhebänken und Hinweistafeln zur Wanderroute und Gastronomie möbliert sein. Diese wird das Projektteam „Natursteig“ in der Kreisverwaltung in Absprache mit den Ortsgemeinden aufstellen. Ein kompletter Pocket-Guide wird dann ebenfalls erhältlich sein.


Einen Flyer mit Informationen zum Gesamtverlauf im Kreis Altenkirchen als Orientierungshilfe für „Test-Wanderer“ gibt es kurzfristig bei den Touristinformationen der Rathäuser im Kreis Altenkirchen sowie der Stabsstelle Demografie, Regional- und Kreisentwicklung bei der Kreisverwaltung Altenkirchen.

Fragen zum Natursteig Sieg oder Anregungen richten Sie bitte an:

Kreisverwaltung Altenkirchen
Stab Demografie, Regional- und Kreisentwicklung
Telefon: 02681-812084
email: regionalentwicklung@kreis-ak.de

 
 
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