698 neue Chancen für Henry

Für die Abnahme von fünf Milliliter Blut ist es nur ein kleiner Stich, aber dieser kann ein Leben retten. Bei der im St. Andreas-Haus in Bitzen durchgeführten Typisierungsaktion „Helft Henry und anderen“ der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) ließen sich am vergangenen Samstag 698 Personen als mögliche Knochenmarkspender aufnehmen. An Spenden konnten bisher 37.000 Euro verzeichnet werden.

 

 

Die sechsstündige Registrierung stand unter der Schirmherrschaft der Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Ein kleiner Piks, der ein Leben retten kann.Lichtenthäler aus Forst, die sich ebenso wie die Hauptorganisatorin Janine Schlatter aus Dünebusch von der großen Welle der Hilfsbereitschaft für den an Leukämie erkrankten 7-jährigen Henry aus Waldbröl beeindruckt zeigte. „Die Resonanz war einfach überwältigend und dokumentiert, wie groß die Bereitschaft in der Region ist, zu helfen“, bekundeten beide übereinstimmend.

 

Die Veranstaltung wäre sicherlich nicht zu realisieren gewesen, wenn sich im Hintergrund nicht eine über 100-köpfige Helferschar aus der Bevölkerung und den örtlichen Vereinen ehrenamtlich und unermüdlich engagiert hätte. Für die Blutabnahmen versahen Ärzte und zahlreiche Arzthelferinnen ihren Dienst; darüber hinaus waren auch die Freiwillige Feuerwehr Hamm und die Polizei zur Verkehrsregelung im Einsatz. Erzieherinnen des Kindergartens „Tausendfüßler“ hatten eine Kinderbetreuung organisiert.

 

Neben den Helfern, die nach dem Ausfüllen eines Antrages die Daten der möglichen Knochenmarkspender registrierten und nach der Blutentnahme abglichen, damit auch jede Blutampulle exakt zugeordnet wurde, organisierten andere ein Rahmenprogramm im St. AndreasOhne Büroarbeit geht auch eine Typisierung nicht.-Haus von Verkaufsständen für den guten Zweck bis hin zu Kaffee, Kuchen und Erfrischungen. 

  

Ob unter den Typisierten ein für Henry geeigneter genetischer Zwilling dabei ist, wird man in drei bis vier Wochen sehen.

 

Für die aufgenommenen potenziellen Stammzellspender, die zwischen achtzehn und 55 Jahren alt sein und sich in einer guten gesundheitlichen Verfassung befinden mussten, war die Registrierung kostenlos, da die DKMS die Aktion über Spendengelder (Spendenkonto 400642 bei der Kreissparkasse Köln, BLZ 370 502 99) finanziert.


Deshalb ist auch die finanzielle Unterstützung der gemeinnützigen DKMS überaus wichtig, da die Registrierung und Typisierung eines Spenders 50 Euro kostet. Diesbezüglich leuchteten kurz vor Mittag die Augen von Pamela Kölbl als Beauftragte der Deutschen Knochenmarkspenderdatei. Für die Belegschaft der Verbandsgemeinde Hamm überreichten Bürgermeister Rainer Buttstedt, Tanja Zimpelmann und Dieter Greb (beide Personalrat) eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Die Hobbybühne Hurst hatte einen Spendenscheck in Höhe von 4.000 Euro mitgebracht. Insgesamt betrug das Spendenaufkommen bisher bei der Aktion in Bitzen 37.000 Euro.

 

Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel

 
 
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