Radfahren und Reiten im Wald nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt

Betreten der Flur im Landesnaturschutzgesetz geregelt!

 

Beschwerden aus der Jägerschaft sowie aus den Ortsgemeinden in der jüngsten Vergangenheit veranlassen die Verbandsgemeindeverwaltung Hamm (Sieg) auf eine Bestimmung des Landeswaldgesetzes (LWaldG) hinzuweisen.

 

Nach § 22 Abs. 1 LWaldG darf jede Person Wald zum Zwecke der Erholung betreten. Das Betreten erfolgt hierbei auf eigene Gefahr. Dieses Betretensrecht hat zum Inhalt, dass grundsätzlich Wald an jeder Stelle, zu jeder Zeit, beliebig oft und von jedermann betreten werden kann, soweit sich nicht aus sonstigen Rechtsvorschriften Einschränkungen ergeben. Betreten bedeutet ausschließlich das Betreten zu Fuß (Zeitschrift Gemeinde und Stadt, Heft Nr. 11/2001, Seite 326 ff.).

 

Das Radfahren und Reiten sind im Wald jedoch grundsätzlich nur auf Straßen und Waldwegen erlaubt (§ 22 Abs. 3 LWaldG). Zuwiderhandlungen stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einer Geldbuße bis zu 2.500,00 € geahndet werden können.

 

Aus der genannten Vorschrift ergibt sich somit auch, dass mit motorisierten Zweirädern als auch mit Quads ein Befahren des Waldes selbst sowie von Straßen im Wald als auch von Waldwegen unzulässig ist.

 

Hinsichtlich des Reitens in Feld und Wald bitten die Ortsgemeinden um Beachtung der nachstehenden Hinweise:

• Ausschließliche Benutzung des für das Reiten freigegebenen Wegenetzes

• Meidung der Fahrspur und Nutzung der Wegeränder bzw. des Bereiches zwischen den Fahrspuren

• Verzicht auf Wegenutzung, sofern diese sich aufgrund der Witterung in einem schlechten Zustand befinden

 

Darüber hinaus sind die Ortsgemeinden dankbar, wenn neu befestigte Wege durch die Reiter zunächst nicht genutzt werden, da nach dem Auffräsen, dem Anbringen eines entsprechenden Wasserablaufprofils und dem anschließenden Verdichten der Oberfläche diese Wege für einige Zeit trittempfindlich sind.

 

Die untere Forstbehörde ist berechtigt, Straßen und Waldwege zu sperren, wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind und die Waldbesitzenden dies beantragen.
 
Das Betreten der Flur ist in § 33 des Landesnaturschutzgesetzes geregelt. Danach ist auf Privat- und Wirtschaftswegen sowie auf ungenutzten Grundflächen das Betreten der Flur zum Zwecke der Erholung auf eigene Gefahr und unentgeltlich gestattet.

 
 
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