Deutsches Raiffeisenmuseum aus Hamm (Sieg) präsentierte sich beim bundesweiten Genossenschaftstag in Bonn

Eingebettet in das von der UNO erklärte „Internationale Jahr der Genossenschaften“ fand am Samstag in Bonn der Genossenschaftstag 2012 unter dem Motto „Genossenschaften sind ein Gewinn für alle“ statt.

 

 

Mittendrin im Geschehen in Höhe des ehrwürdigen Alten Rathauses war auch das Deutsche Raiffeisen-Museum (DRM) aus Hamm (Sieg) auf dem historischen Marktplatz vertreten.


Organisiert hatte der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband (RWGV) die Veranstaltung in der ehemaligen Bundeshauptstadt, die sich für zwei Tage als Hauptstadt der Genossenschaften fühlen durfte. Genossenschaftliche Vielfalt, damit verbundene Ideen und Leistungsfähigkeiten wurden gegenüber der Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft transparent dargestellt.

 

Weltweit bekannt ist der in Hamm an der Sieg geborene Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der Begründer des ländlichen Genossenschaftswesens. Die unter seiEin kleines Weinpräsent überreichte VG-Büroleiter Rolf-Dieter Rötzel (2.v.r.) an Bundesfinanzminister a.D. Peer Steinbrück im Namen der Verbandsgemeinde Hamm, als dieser die Präsentation des Deutschen Raiffeisen-Museums Hamm beim Genossenschaftstag in Bonn aufsuchte. Weiter im Bild von links: Hans Schmidt, Kurt Salterberg und IRU-Generalsekretär Dr. Paul Armbruster. nem Leitgedanken „Selbsthilfe–Selbstverantwortung–Selbstverwaltung“ Mitte des 19. Jahrhundert verwirklichte Idee der genossenschaftlichen Selbsthilfe umspannt heute den gesamten Erdball und ist aktueller denn je.


Vor über 150 Jahren war es die Zeit der industriellen Revolution. Die „kleinen Leute’, Handwerker, Bauern und Gewerbetreibende, kämpften ums Überleben. Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch erkannten die Not und gründeten die ersten Genossenschaften. Von nun an waren die „kleinen Leute“ Marktpartner, kauften gemeinsam ein, produzierten und gaben sich gegenseitig Kredite. Neben Raiffeisen und Schulze-Delitzsch zählt auch Wilhelm Haas zu den Persönlichkeiten, der das Genossen-schaftswesen mitprägte und diesem eine Organisationsform gab.


Heute gibt es rund um den Globus 800 Millionen Genossenschaftsmitglieder in über 100 Ländern. Mehr als einhundert Millionen Menschen arbeiten in Genossenschaften. Im Deutschen Raiffeisenmuseum in der Raiffeisenstraße 10 in Hamm (Sieg), dem mündlich überlieferten Raiffeisen-Geburtshaus, wird umfassend über das Leben und Wirken des weltweit bekannten Hammer Sohnes und weiteren Genossenschaftlern berichtet. 

Mit Unterstützung der Stiftung des Förderkreises der Genossenschaftsmitglieder aus Münster konnte sich das Deutsche Raiffeisenmuseum Hamm (Sieg) beim unter der Schirmherrschaft der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Ministerpräsident Kurt Beck (Rheinland-Pfalz) stehenden genossenschaftlichen Event mit weiteren 22 vom Veranstalter eingeladenen Institutionen, Genossenschaften und Banken einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

 

Die mit Filmen, Fotos, Bücher und Prospekten Die Botschafter des Deutschen Raiffeisen-Museums aus Hamm beim Genossenschaftstag in Bonn. Kurt Salterberg, Rolf-Dieter Rötzel, Manuel Jochem, Tim Ehrlich, Wolfgang Ebisch und Hans Schmidt, im Bild von links. gestaltete Hammer Präsentation, vorgestellt von den beiden Hammer Heimatfreunden Kurt Salterberg und Wolfgang Ebisch, Hamms ehemaligem Ortsbürgermeister Hans Schmidt und heutigem Beiratsmitglied der Stiftung des Förderkreises der Genossenschaftsmitglieder aus Münster, VG-Büroleiter Rolf-Dieter Rötzel, VG-Inspektor Manuel Jochem und dem Verwaltungsfachangestellten Tim Ehrlich, fand großen Zuspruch. Zahlreiche Gespräche, darunter auch mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und dem ehrenamtlichen Generalsekretär der Internationalen Raiffeisen Union (IRU), Dr. Paul Armbruster, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes, entwickelten sich rund am das Leben und Wirken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen von seinem Geburtsort Hamm (Sieg) über Weyerbusch und Flammersfeld bis nach Heddersdorf.


 
 
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