Festakt zum 125. Todestag Raiffeisens auf Schloss Montabaur Bundestagspräsident hielt die Gedenkrede

In der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) auf Schloss Montabaur hielt Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert  auf Einladung der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft den Festvortrag anlässlich des 125.Todestages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

 

Werner Böhnke, Vorsitzender der Raiffeisen-Gesellschaft, bei der Begrüßung im Schloss Montabaur.Vor rund 400 Gästen aus dem Genossenschaftswesen sowie aus Politik und Wirtschaft versprach Werner Böhnke, Vorsitzender der Raiffeisen-Gesellschaft, nicht weniger als „klare Gedanken, geschliffene Sätze und humorvollen Ausdruck“ vom Festredner. Und der Parlamentspräsident wurde allen Erwartungen gerecht, spannte den Bogen von den Anfängen der Europäischen Integration bis zur Währungsunion, die in der Einführung des Euro mündete, und zur rasanten Entwicklung der Kommunikationsmedien. Kritisch setzte sich Lammert mit der Entwicklung der Einkommens- und Vermögensentwicklungen auseinander und warnte - ganz im Sinne Raiffeisens - vor dem Verlust des Gespürs für das rechte Maß. Raiffeisens Ideen und Werte seien alles andere als sozial-ökonomische Nostalgie aus dem vorletzten Jahrhundert, sondern geeignet, in moderner Form den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen. Lammert gab den Zuhörern in Montabaur den Philosophen Peter Sloterdijk mit auf den Weg: „Die Haupttatsache der Neuzeit ist nicht, dass die Erde um die Sonne kreist, sondern dass das Geld um die Erde läuft." Werner Böhnke betonte, dass rund 20 Millionen Deutsche in Genossenschaften organisiert seien. Dass dort stets der Mensch im Mittelpunkt stehe und nicht das Kapital, unterstrich abschließend auch Josef Zolk für den Vorstand der Raiffeisen-Gesellschaft. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld und mithin Amtsnachfolger Raiffeisens erinnerte daran, dass Raiffeisens Verdienst nicht nur in der Gründung der ländlichen Genossenschaften bestanden habe, sondern er sich zeitlebens auch für Bildung und Infrastrukturmaßnahmen einsetzte. Raiffeisen sei es um die Probleme der Menschen und die Findung einer Lösung gegangen. Dem Bundestagspräsidenten gab Zolk neben dem Dank des Raiffeisen-Landes noch eine Bitte mit nach Berlin: 2018 stehe der 200. Geburtstag Raiffeisens an. Man werde daher beim Finanzministerium eine Sonderbriefmarke beantragen und hoffe auf entsprechende Unterstützung.

 
 
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