Wanderung auf der Limbacher Runde durch das Lehmbachtal zum Barbaraturm auf der Steinebacher Höhe

Zur Wanderung der Gruppe am Mittwoch, 07. August 2019, auf der Limbacher Runde zum Barbaraturm bei Malberg starteten bei hervorragendem Wanderwetter 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


 

Los ging es – wie immer um 14.00 Uhr – an der historischen Nisterbrücke im Ortszentrum von Limbach.

Die Wandertour wird ihrem erklärten Ziel voll gerecht. Sie will sowohl Einheimischen wie Gästen „Natur und Kultur unserer schönen Heimat (noch) näher bringen“ Am Rande der Strecke bieten sich etliche Sehenswürdigkeiten sowie Geschichte und Geschichten unserer Heimat zum Kennenlernen.

Die rund 3,5 km von Limbach zum Barbaraturm folgen komplett dem Druidensteig. Dabei geht es durch das Lehmbachtal hinauf nach Malberg (Ortsteil Hommelsberg) und weiter zur Steineberger Höhe, wo sich der ehemalige Förderturm heute als Landmarke präsentiert.

Schon unmittelbar nach seiner Errichtung im Jahr 2014 hatte sich der Barbaraturm als ein äußerst beliebtes Wanderziel etabliert. So war schnell klar, dass dieses weithin sichtbare Bauwerk der Montanindustrie innerhalb der LIMBACHER RUNDEN mit einer eigenen Tour bedacht wird.

 



Neben allerlei Informativem rund um Turm und den Bergbau – denn der  Barbaraturm gehört zum Besucherbergwerk Grube Bindweide.,  im unteren Teil des Turms bietet die frei zugängliche Aussichtsplattform in knapp 20 m Höhe einen fantastischen Fernblick über den Westerwald hinweg bis zum Siebengebirge und ins Wildenburger und Bergische Land. Eine Panoramakarte erleichtert die Orientierung. Die eine oder andere Erinnerung an frühere Wanderungen der Gruppe, z.B. auf dem Kapellenweg im Wildenburger Land oder auf dem Waldmythenweg vom Freizeit- und Erlebnispark Panarbora bei Waldbröl wurde so wieder lebendig.

 

Nach einer informativen Pause am und auf dem Barbaraturm geht es auf Waldwegen in einem Bogen zum Malberger Ortsteil Steineberg und von dort mit herrlichem Fernblick auf Hachenburg mit seinem imposanten Schloss über freies Feld hinunter nach Luckenbach. Entlang dem kleinen Roßbach führt der Weg fast eben auf einem herrlichen Pfad zur Kleinen Nister, wo die Gustav-Adolf-Kapelle auf einer kleinen Anhöhe thront.

 

Die Kleine Nister begleitet die Wanderer dann weiter auf flachem Weg zurück nach Limbach. Unterwegs bot der Atzelgifter Ehrenhain noch einmal Anlass für eine kurze und eindrückliche Betrachtungspause. Dieses außergewöhnliche Kriegerdenkmal mit stumm mahnendem Figurenensemble, erfordert kurz vor dem Ziel in Limbach  unbedingt noch Zeit für eine stille Betrachtung.


Die etwa 9,8 km lange Wanderung wurde dankenswerterweise von Wilhelm Otto geführt und nach einer Gesamtwanderdauer von dreieinviertel Stunden zur Zufriedenheit aller mit einer Schlusseinkehr im Hotel Malepartus in Heimborn beendet.


Die nächste Wanderung findet am Mittwoch, 04. September 2019, statt. Ausführliche Informationen folgen rechtzeitig.


Fotos: Manfred Winkler; Text: Wilhelm Otto, H.J. Steinhauer


 
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