Wanderung im Hatzfeld‘schen Forst zwischen Wisserbach- und Holperbachtal

Zur Wanderung der Gruppe am Mittwoch, 02. Oktober 2019, starteten bei hervorragendem Wanderwetter 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


 

Der Treff- und Ausgangspunkt der Wanderung lag diesmal auf dem Höhenrücken zwischen Wisserbach- und Holperbachtal am Wegkreuz an der Landstraße (im Volksmund Napoleonstraße genannt) von Wissen-Alserberg über Streitholz in Richtung Hagdorn gegenüber der Abfahrt zum Ort Wendlingen. Los ging es wie immer um 14.00 Uhr.

Die angebotenen Fahrgemeinschaften von Hamm aus werden inzwischen rege genutzt und gerne angenommen.

Der Rundwanderweg führt zunächst eben überwiegend durch zum überwiegenden Teil jungen Mischwald zum Gehöft Galgenberg mit herrlichen Aussichten auf den gegenüberliegenden Höhenrücken mit den Ortschaften Birken und Honigsessen. Auffallend viele Pilze an den Wegrändern zeugen von der Feuchtigkeit der letzten Tage.

Von Galgenberg führt die Strecke über einen schönen Panoramaweg nun teilweise steil bergab  ins Holperbachtal. Am östlichen Talhang, der vor dem Sturm Kyrill Ende Januar 2007 noch dicht mit mächtigen Fichten bewachsen war, hat sich inzwischen durch Naturverjüngung ein abwechslungsreicher Jung-Mischwald entwickelt, der herrliche Blicke in das Holperbachtal auf die Ortschaften Neuhöfchen; Dellingen, Kaltau und Seifen ermöglicht und darüber hinaus am westlichen Horizont Wäldchen, Kohlberg und Überholz, sowie weiter nordöstlich dann Zinshardt und Steimelhagen erkennen lässt. Der gut begehbare Weg verläuft durch eine abwechslungsreiche Landschaft und endet in Kaltau-Lechenbach.

Mitten im Ort Kaltau bietet der Dorfplatz einen Anlass für eine kurze Pause und für ein Gruppenfoto vor dem nachgebauten Stollenmund des ehemals oberhalb von Kaltau gelegenen Eisenerzstollens „Jägershoffnung“, in dem von 1862 bis 1912 Eisenerz abgebaut wurde. Hier biegt die Wanderroute nun in das Hahnackertal ab, ein kleines Nebentälchen des Holperbachtals, das überwiegend eben und teilweise mit geringer Steigung bis hinauf in den Ort Steimelhagen in der Gemeinde Morsbach führt. Auf diesem Weg überquert die Route die Landesgrenze ins Nachbarland Nordrhein-Westfalen. Vom Wendepunkt der Strecke in Steimelhagen führt die Wanderroute nun mit herrlicher Aussichtsmöglichkeit in den Westerwald und das Bergische wieder über die Höhe in Richtung Hagdorn. Kurz vor Hagdorn geht es am Dreiherrenstein vorbei, der im Volksmund als „Landstein“ bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich um eine Landmarke an der Stelle, an der im Jahr 1776 drei Herrschaftsbereiche zusammenkamen: Das Herzogtum Berg und die Fürstentümer Sayn Hachenburg und Sayn Wittgenstein. Nach einem knappen Kilometer führt die Route durch den Hof Hagdorn und weiter Richtung Hof Galgenberg. Nach insgesamt gut 10 Kilometern erreicht die Gruppe den Ausgangspunkt am Kruzifix bei Wendlingen. Das begünstigende Wanderwetter beeinflusste offensichtlich auch die abschließenden zufriedenen Kommentare zur Wanderung trotz der etwas längeren Strecke als üblich und in der Ankündigung angegeben. Ein herzlicher Dank galt dem Wanderführer Manfred Mast.


Die nächste Wanderung findet am Mittwoch, 06. November 2019, statt. Ausführliche Informationen folgen rechtzeitig im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Hamm-Sieg.


Fotos: Manfred Winkler, Text: H.J. Steinhauer



 
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung dieser Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Infos
oK