So einen schönen Kindergarten hätten wir alle gern gehabt!

In der Hammer Tagesstätte "Auf der Struth" wurde der Erweiterungsbau eingeweiht. Ein gelungenes Werk! So war die allgemeine Meinung bei der Einweihung des Erweiterungsbaus an der Kommunalen Kindertagesstätte in Hamm.

 


Mancher Erwachsene wünschte sich nach einem Rundgang zig Jahre zurück: „Mensch, so einen schönen Kindergarten hätt‘ ich auch gern gehabt!“


Landrat und Bürgermeister, Architekt und Handwerker, Verwaltungsmitarbeiter und Erzieherinnen, aber vor allem auch die Kinder hatten sich eingefunden, um nun auch offiziell den Neubau in Betrieb zu nehmen. Seit Jahresanfang haben die Kleinen die neuen Räume aber schon im Alltagstest.


300 Quadratmeter Fläche wurden neu überbaut, um in dem zuvor viergruppigen Kindergarten noch den Platz für eine Krippen- und eine kleine altersgemischte Gruppe zu schaffen. Zehn Krippenplätze für Kinder ab 1 Jahr, 7 weitere U3-Plätze und ein größeres Ganztagsangebot (34 statt 24 Plätze) sind dabei entstanden.

 

Die Einrichtung rief Begeisterung hervor. Da gibt es Sanitärraume mit geschwungenen Becken und bunten Fischen, Schlafräume mit winzigen Betten, eine „Bistro-Ecke“, eine hölzerne Spielküche so groß wie ein normales Zimmer,  Podeste, die wie ein Schloss oder eine Landschaft gestaltet sind, Rutschen, ein Bällchenbad und sogar einen Indoor-Sandkasten.


Möglich gemacht hat das die Planung des Architekten Klaus Kolb, der sich mit diesem Projekt sogar sonntagsmorgens beim Frühstück beschäftigte. Kein Wunder: Kindergartenleiterin ist seine Frau. Jutta Kolb hatte zu Beginn der Feier die vielen Ehrengäste begrüßt und zu den Auftritten der Kinder übergeleitet.


„Geborgenheit und Neues erfahren“ sollen die Kinder in dem Gebäude, wünschte Bürgermeister Rainer Buttstedt in seiner Rede. Der U3-Ausbau sei weder für die finanzierenden Gebietskörperschaften noch für die Erzieherinnen eine leichte Aufgabe, jedoch neben der Schaffung weiterer Ganztagsplätze nötig: Die Zahl der Alleinerziehenden nehme zu sowie auch die der Eltern, die nicht auf die Hilfe von Oma und Opa bauen können. Viele Familien seien auf zwei Einkommen angewiesen, viele Frauen wollten nicht zu lange im Beruf pausieren, um nicht den Anschluss zu verlieren. Ihnen alle müsse ermöglicht werden, Beruf und Familie zu vereinbaren.


 „Es ist einer der schönsten Momente in meinem Berufsleben, einen Kindergarten einzuweihen“, bekannte Landrat Michael Lieber. Zurzeit geschehe das fast monatlich. Ausschließlich Freude hat der Kreischef dabei nicht, denn der Kindergartenbau ist auch zu bezahlen. Im Fall Hamm geht es um 790.000 Euro. Davon zahlt das Land 178.000, der Kreis 250.000 und die Verbandsgemeinde 362.000 Euro.

 

Trotzdem gibt es auch noch ein Geschenk des Landrats an die Kinder: eine Vorlesestunde. Bürgermeister Buttstedt hatte einen Gutschein für einen „Wheely Bug“, ein Rutschauto, mitgebracht, Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen einen riesigen Teddy. Das Geschenk von Architekt Kolb besteht in den Wandbildern des Hammer Graffitikünstlers Semor.

 

Geschenke erhielten aber auch die Erwachsenen: die Lieder und Tänze der Kinder. Auch gingen Präsentkörbe und Blumensträuße zwischen Verwaltung, Architekt, Kindergartenleiterin, Erzieherinnen und Elternausschuss hin und her – zum Dank für gute Zusammenarbeit. (spa)

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Kontakt

Kindertagesstätte

Auf der Struth 5

57577 Hamm (Sieg)

 

Leiter: Jörg Brück, Dipl. Soz. Päd.

 

Träger:   Verbandsgemeinde

                Hamm (Sieg)

 

Tel.:       +49 2682 8359

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Wegen der gemeinsamen Teamsitzung schließt die Einrichtung jeden Mittwoch       um 14.00 Uhr. Bei nachweislichem Bedarf können die Ganztagskinder in einer Notgruppe bis 16.00 Uhr, mit Ausnahme des ersten Mittwoch eines Monats, betreut werden.

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