Wohnhaus brannte lichterloh

 

Heim einer sechsköpfigen Familie in Pracht ist nicht mehr bewohnbar

 

Der Dachstuhl des Hauses wird von der Drehleiter aus geöffnet um den Brand vom Dach des Tanklöschfahrzeugs zu löschen.
Das gemietete Haus einer sechsköpfigen Familie in Pracht ist in der Nacht zum Montag vollständig ausgebrannt. Eine 47-jährige Bewohnerin, die als einzige zu Hause war, konnte sich aus dem Flammen unversehrt retten. Der Hund der Familie ist allerdings erst am Montagmittag tot geborgen worden. Der Schaden am Gebäude wird laut Presse auf 100.000 Euro beziffert.
Die Brandursache ist nach Auskünften der Kriminalpolizei in Betzdorf noch unklar.
Mitten in der Nacht war die 47-jährige Bewohnerin vom Jaulen des Hundes geweckt worden.
Beim Aufstehen roch sie bereits den Qualm. Das Erdgeschoss des Hauses in der Prachter Wichelstraße brannte lichterloh. Die Frau konnte sich durch ein Fenster ins Freie retten.
Als die Feuerwehr Hamm mit acht Fahrzeugen und 38 Mann anrückte, loderten die Flammen bereits bis über den 1. Stock hinaus. Da sich die Frau nicht sicher war, ob sich ihr Lebensgefährte noch im Haus befand, spitzte sich die Situation für die Wehrmänner zunächst dramatisch zu. "Das Haus hatte bereits vom Keller bis zum Dachstuhl durchgezündet", berichtet der Hammer Wehrleiter Dirk Sälzer. Es kam neben der Brandbekämpfung auch noch die Menschenrettung auf die Trupps unter Atemschutz zu.
Zur Unterstützung kam die Wissener Feuerwehr mit 18 Leuten sowie einer Drehleiter, einem Tanklöschfahrzeug, dem Einsatzleitwagen sowie dem Gerätewagen Atem-/Strahlenschutz hinzu. Außerdem waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie sieben Kräfte vom DRK-Ortsverein Hamm im Einsatz. Knapp zwei Stunden nach Ankunft der Feuerwehr tauchte der 41-jährige Lebensgefährte unversehrt auf. Er hatte in einem Wohnwagen im Vorgarten übernachtet. Die Frau wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht. Die vier im Haus lebenden Kinder hatten die Nacht bei Verwandten verbracht und waren bei Brandausbruch nicht im Haus. Die Feuerwehr war bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft hat einen Brandsachverständigen eingeschaltet.
Der Angriffstrupp beim vorgehen in das brennende Gebäude.
Ein weiterer Trupp versucht den Brand über den Balkon zu löschen.
Mit der neuen Wärmebildkamera werden Glutnester im Dachbereich aufgespürt.
Aus dem Korb der Drehleiter werden Glutnester abgelöscht.

 
 
 
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