Einsatz Nr. 3

Trotz verzweifelter Rettungsaktion: Mann starb bei Brand
 

   

       Ein gespenstig-erschreckendes Bild ergab sich von der Nordstraße aus auf das brennende Wohnhaus.

       Foto: P.-J. Steinke 

 

Wissen. Die Freiwillige Feuerwehr Wissen versuchte mit Atemschutzgeräteträgern und allen verfügbaren Kräften am frühen Freitagmorgen einen 59-Jährigen aus dem Dachgeschoss eines brennenden Hauses in der Wissener Ziegelstraße zu bergen - vergeblich. Zuvor hatte es per Mobiltelefon noch einen kurzfristigen Kontakt mit dem von den Flammen eingeschlossenen Mann gegeben. Doch die Rettung gelang nicht mehr - das Feuer im Erdgeschoss des zweistöckigen Mehrfamilienhaus war voll ausgebrochen. Die Leiche des Mannes wurde am frühen Nachmittag gefunden und geborgen.
Gegen 4.13 Uhr war die Meldung des Feuers eingegangen, wenige Minuten später schlugen bereits die Flammen aus dem Anwesen. Die Bewohner wurden geweckt, eine Person versuchte, ins Dachgeschoss zu kommen, um den dortigen Mitbewohner zu wecken. Doch es gelang nicht, alle drei mussten fluchtartig das Haus verlassen und erlitten Rauchvergiftungen, teilte die Polizei Betzdorf mit.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Wissen, Schönstein, Katzwinkel, Hamm und Betzdorf. 120 Wehrleute kämpften gegen den Brand,unter extremen Bedingungen. Vor Ort waren die schnelle Einsatzgruppe des DRK mit rund 20 Personen und die Polizei. Bei minus 15 Grad entstanden riesige Eisflächen, die Männer des Bauhofes waren mit Streusalz pausenlos im Einsatz. Vor Ort waren die Notfallteams des RWE und der Stadtwerke, Strom und Gas wurden abgestellt. Die Löscharbeiten dauerten viele Stunden, da immer wieder aufflammende Glutnester abgelöscht werden mussten. Für die Einsatzkräfte war es eine extrem harte und schwierige Arbeit. Kreisfeuerwehrinspekteur Eckhard Müller machte sich am Morgen ein Bild von der Lage und zeigte sich sichtlich erleichtert, dass es unter diesen schwierigen Bedingungen zu keinem Unfall bei den Löscharbeiten gekommen ist. "Die Vereisung der Drehleitern, die vereiste Schutzkleidung der Einsatzkräfte, all dies war für die Wehrleute ein absoluter Härtefall und eine gefährliche Lage für unsere Einsatzkräfte", sagte Müller.
Das Haus ist einsturzgefährdet und muss von oben nach unten abgetragen werden. Dies hatten hinzugezogene Statiker empfohlen. Erst wenn die Gebäudeteile sicher betreten werden können, werden die Ermittlungen zur noch ungeklärten Brandursache aufgenommen werden können. Der Erste Kriminalhauptkommissar Christoph Schneider von der Kripo Betzdorf geht zurzeit davon aus, dass die Bergungungsarbeiten unter Umständen über das Wochenende andauern können.

 

Fotos: Helga Wienand, Bernhard Theis, P.-J. Steinke

 

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Die Löscharbeiten wurden mit der Drehleiter von der Straßenfront ausgeführt.
Die Löscharbeiten wurden mit der Drehleiter von der Straßenfront ausgeführt.
Die Löscharbeiten wurden mit der Drehleiter von der Straßenfront ausgeführt.
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An der Rückseite war die Hämmscher und Betzdorfer Wehr im Einsatz
An der Rückseite war die Hämmscher und Betzdorfer Wehr im Einsatz
An der Rückseite war die Hämmscher und Betzdorfer Wehr im Einsatz
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Viele Stunden dauerten die Löscharbeiten.
Viele Stunden dauerten die Löscharbeiten.
Viele Stunden dauerten die Löscharbeiten.
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Glutnester flammten immer wieder auf.
Glutnester flammten immer wieder auf.
Glutnester flammten immer wieder auf.
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Der Dachstuhl steht in Vollbrand.
Der Dachstuhl steht in Vollbrand.
Der Dachstuhl steht in Vollbrand.
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Das Dach ist durchgebrannt.
Das Dach ist durchgebrannt.
Das Dach ist durchgebrannt.
 
 
 
 
 
   
   
 
 
 

  • Die Löscharbeiten wurden mit der Drehleiter von der Straßenfront ausgeführt.

  • An der Rückseite war die Hämmscher und Betzdorfer Wehr im Einsatz

  • Viele Stunden dauerten die Löscharbeiten.

  • Glutnester flammten immer wieder auf.

  • Der Dachstuhl steht in Vollbrand.

  • Das Dach ist durchgebrannt.
 
 
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