Vermisster Senior tot aufgefunden

Altenheimbewohner Dr. Wolfgang Hassel galt lange als vermisst. Am Dienstagnachmittag 4. März, wurde der seit 23. Februar als vermisst geltende Senior tot aufgefunden. Drei Tage lang war mit einem Großaufgebot, u. a. mit Hubschrauber und Rettungshundestaffeln, intensiv nach dem 86-Jährigen gesucht worden – zunächst ohne Erfolg.

 

Am Sonntagmorgen um 8 Uhr wurde Wolfgang Hassel zuletzt im Altenheim in Hamm/Sieg gesehen. Seit 9.40 Uhr gilt der 86 Jährige als vermisst. Der Mann ist nach Angabe der Einsatzkräfte noch gut zu Fuß unterwegs und war in der vergangenen Woche schon einmal allein unterwegs gewesen, konnte jedoch nur wenige hundert Meter vom Altenheim entfernt aufgegriffen werden.
Wolfgang Hassel ist mit einer Jeans und einem braunen Rollkragenpullover bekleidet. Der 87 Jährige leidet außerdem an starker Demenz.

Zahlreiche Einsatzkräfte von der Freiwilligen Feuerwehr Hamm/Sieg, DLRG Hamm, DRK Ortsverein sowie die Hundestaffeln von THW, DRK Altenkirchen und der Feuerwehren Hamm und Lahnstein suchten nach dem Mann. Auch Hubschrauber der Polizei waren im fliegenden Wechsel, sodass keine Lücke entsteht, vor Ort im Einsatz, einer aus Hessen und später einer aus Rheinland-Pfalz. Außerdem waren Beamte der Polizeiinspektion Altenkirchen vor Ort.
Abgesucht wurden der komplette Ortskern von Hamm, das Wohgebiet Scheidt, das Wohngebiet an der Huth, der Balkert sowie die Waldgebiete der Auerhardt und der Huth.
Zwei Mantrailer aus Landau und Marburg wurden im weiteren Verlauf der Suche ebenfalls eingesetzt werden. Eine heiße Spur, die die Tiere aufgenommen hatten, verlor sich im Waldgebiet im Bereich Huth. Auch die eingesetzten Wärmebildkameras brachten keinen Erfolg.
Zahlreiche Hinweise erhielten die Einsatzkräfte von Bürgerinnen und Bürgern aus Hamm und den umliegenden Gemeinden, wo durch Lautsprecherdurchsagen auf das Geschehen aufmerksam gemacht worden war. Die Hinweise waren jedoch allesamt nicht zielführend.

 

           


Wegen Dunkelheit musste die Suche am Sonntagabend abgebrochen bzw. unterbrochen werden. Am Montagmorgen wollen sich die Einsatzkräfte nun erneut auf die Suche nach Wolfgang Hassel machen. (bk)

 

Quelle Text: AK-Kurier 

 

Am Montagmorgen setzten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, THW, DLRG und Polizei die Suche fort.

Eine Staffel der Bereitschaftspolizei Koblenz war mit 50 Kräften angerückt und suchte nochmals die Wohngebiete um das Altenzentrum ab. Parallel gingen die Hundestaffeln einer Spur in der "Huth" nach. Beides jedoch ohne Erfolg. Gegen Mittag wurden die Kräfte der Bereitschaftspolizei in das Waldgebiet "Huth" verlagert.

Vom Lagezentrum im Feuerwehrhaus Hamm wurden die Einsatzkräfte koordiniert. Ein Führungsstab aus Polizei, Feuerwehr und DRK hatten sich im Schulungsraum eingefunden. Kräfte der DLRG Hamm wurden mit einem Schlauchboot und Strömungsrettern in der Sieg eingesetzt um das Ufer abzusuchen. Den ganzen Tag über wurden auch die umliegenden Ortsgemeinden abgesucht; ohne Erfolg.

 

Auch am Dienstag wurde die Suche nach Wolfgang Hassel fortgesetzt. Erneut war eine Staffel der Bereitschaftspolizei sowie die Hundestaffeln im Einsatz. Heute stand der Ortskern von Hamm erneut im Fokus der Suchmaßnahmen. Ebenso wurde noch das Waldgebiet hinter dem Schulzentrum Richtung Mühlental sowie die Frei- und Waldflächen um die Helmerother Höhe abgesucht. Leider alles ohne Erfolg. Die Suche wurde bei Anbruch der Dunkelheit vorerst eingestellt. (am)

 

Fotos: Alexander Müller

 

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Die Einsatzkräfte besprechen am Feuerwehrhaus die weitere Vorgehenesweise.
Die Einsatzkräfte besprechen am Feuerwehrhaus die weitere Vorgehenesweise.
Die Einsatzkräfte besprechen am Feuerwehrhaus die weitere Vorgehenesweise.
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Mit Polizeihubschraubern wurde ebenfalls gesucht.
Mit Polizeihubschraubern wurde ebenfalls gesucht.
Mit Polizeihubschraubern wurde ebenfalls gesucht.
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Das DLRG Hamm suchte mit einen Schlauchboot und Strömungsrettern das Siegufer ab.
Das DLRG Hamm suchte mit einen Schlauchboot und Strömungsrettern das Siegufer ab.
Das DLRG Hamm suchte mit einen Schlauchboot und Strömungsrettern das Siegufer ab.
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An der Siegbrücke in Fürthen war ein Treffpunkt mit der Hammer Feuerwehr.
An der Siegbrücke in Fürthen war ein Treffpunkt mit der Hammer Feuerwehr.
An der Siegbrücke in Fürthen war ein Treffpunkt mit der Hammer Feuerwehr.
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Lagebesprechung im Schulungsraum des Feuerwehrhauses in Hamm.
Lagebesprechung im Schulungsraum des Feuerwehrhauses in Hamm.
Lagebesprechung im Schulungsraum des Feuerwehrhauses in Hamm.
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Suchhunde der Polizei aus Koblenz und Mainz sind am Altenzentrum in Hamm eingetroffen.
Suchhunde der Polizei aus Koblenz und Mainz sind am Altenzentrum in Hamm eingetroffen.
Suchhunde der Polizei aus Koblenz und Mainz sind am Altenzentrum in Hamm eingetroffen.
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Der sogenannte Mantrailer verfolgte ein Spur bis in das Waldgebiet "Huth". Dort verlor sich die Spur.
Der sogenannte Mantrailer verfolgte ein Spur bis in das Waldgebiet "Huth". Dort verlor sich die Spur.
Der sogenannte Mantrailer verfolgte ein Spur bis in das Waldgebiet "Huth". Dort verlor sich die Spur.
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Hasselverm1421.jpg
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  • Die Einsatzkräfte besprechen am Feuerwehrhaus die weitere Vorgehenesweise.

  • Mit Polizeihubschraubern wurde ebenfalls gesucht.

  • Das DLRG Hamm suchte mit einen Schlauchboot und Strömungsrettern das Siegufer ab.

  • An der Siegbrücke in Fürthen war ein Treffpunkt mit der Hammer Feuerwehr.

  • Lagebesprechung im Schulungsraum des Feuerwehrhauses in Hamm.

  • Suchhunde der Polizei aus Koblenz und Mainz sind am Altenzentrum in Hamm eingetroffen.

  • Der sogenannte Mantrailer verfolgte ein Spur bis in das Waldgebiet "Huth". Dort verlor sich die Spur.

 
 
Info Mantrailer

Mantrailing (engl.  man „Mensch“ und trail „verfolgen“) ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personenspürhunde genannt werden. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde ausgenutzt.

Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert.

Mantrailer können nicht nur auf Spuren von Fußgängern eingesetzt werden, selbst die relative Abgeschlossenheit eines fahrenden Autos verhindert nicht, dass die Personen verfolgbare Spuren hinterlassen. Mantrailer können, im Unterschied zu Fährtenhunden, auch in Gebäuden und auf bebauten Flächen eingesetzt werden.

 

Quelle: Wikipedia

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