„Kellerbrand“ im Hammer Rathaus war eine Übung

Am Samstagnachmittag wurde der Hammer Ortskern von roten Feuerwehrfahrzeugen dominiert. Ein „Kellerbrand“ wurde gemeldet. Rauch dringt aus den Fenstern an der Gebäuderückseite. Zwei Personen werden vermisst. So lautete die Ausgangslage für eine Feuerwehrübung der Feuerwehren aus Hamm und Altenkirchen.

 

Gegen 15.30 Uhr wurden mehrere Feuerwehrwagen in der Lindenallee sowie der Schützenstraße in Stellung gebracht. Vor dem neu aufgestockten Anbau der VG-Verwaltung wird der Teleskopmast der Feuerwehr Altenkirchen in Stellung gebracht. Schnell fährt der Rettungskorb mit zwei Wehrmännern an Bord in die Höhe um verschiedene Punkte zu kontrollieren. Auf der Rückseite der Verwaltung gehen die Feuerwehrmänner mit Atemschutzgeräten ausgerüstet in den verrauchten Keller vor um die vermissten Personen zu suchen und den Schwelbrand zu löschen. Ein Hydrant in der Schützenstraße dient als Wasserquelle. Der Schlauchwagen der Wehr legt eine Leitung bis zu den Tanklöschfahrzeugen.

 

         

 

Zwei weitere Trupps bringen eine Steckleiter in Stellung, um auf einen Balkon zu gelangen. Dort war vor wenigen Sekunden ein Hilferufendes Kind aufgetaucht. Zügig klettert ein Feuerwehrmann hinauf und kann das Mädchen beruhigen. Nachdem der Rauch aus dem Treppenhaus abgezogen ist, kann das Kind ins Freie gebracht werden.  Anschließend wurde der Teleskopmast noch auf der Rückseite der VG-Verwaltung in Stellung gebracht um auch hier den Arbeitsradius zu kontrollieren. An diesem Gebäude kann der Teleskopmast mit seinem Knickarm klar seine Vorteile gegenüber einer normalen Drehleiter ausspielen, so der Übungsleiter Alexander Müller. Es kann nahezu jeder Ort des Dachstuhls im Ernstfall mit diesem Rettungsgerät erreicht werden. Im Anschluss an die Übung konnten die Wehrleute das umgebaute Rathaus von innen besichtigen. Wo befindet sich der Gashaupthahn oder der Hausanschlusskasten für die Stromversorgung waren neben dem Rauch- und Wärmeabzug im Treppenhaus und der Steuerung für den Aufzug die wichtigsten Anlaufpunkte die besichtigt wurden. Mit dem Ablauf der Übung zeigte sich auch Hamms Wehrleiter Heiko Grüttner zufrieden. Ein besonderer Dank galt Niko Langenbach von der VG-Verwaltung, der sich an diesem Nachmittag die Zeit nahm, nicht nur um das Gebäude aufzuschließen. Er wurde auch direkt in das Übungsszenario eingebunden und von den Wehrleuten aus dem Keller gerettet.  (am)

Fotos: Alexander Müller

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