Rettungskräfte zeigten in Hamm hohe Einsatzbereitschaft

Die Freiwillige Feuerwehr Hamm, die Rettungshundestaffel Hamm und das DRK probten den Ernstfall bei einem angenommenen Brand in einem Motorenlager. Und demonstrierten eindrucksvoll ihre hohe Leistungs- und Einsatzbereitschaft.
 

Ihre hohe Leistungs- und Einsatzbereitschaft dokumentierten die Freiwillige Feuerwehr Hamm, die Rettungshundestaffel Hamm und der aktive Dienst des Deutschen Roten Kreuz Hamm in einer gemeinsamen Jahresabschlussübung. "In der Firma Robert Birkenbeul – Elektromaschinenbau und Antriebstechnik - in Hamm ist im Motorenlager ein Brand ausgebrochen. Im Gebäude befinden sich noch mehrere Personen." Dies war die Vorgabe für die Freiwillige Feuerwehr Hamm, die über Meldeempfänger und Sirene alarmiert wurde. Die Funkzentrale im Feuerwehrhaus setzte darauf hin auch das Hammer DRK in Bereitschaft. Knapp fünf Minuten nach der Alarmierung bogen die ersten Feuerwehrfahrzeuge in die Straße "Auf der Bitze" ein. Die Wehrleute wurden am Brandort mit einer starken Rauchentwicklung konfrontiert. Nach dem Bekanntwerden, dass sich bei Brandausbruch noch Arbeiter im Motorenlager aufhielten und Arbeiter vermisst werden, ließ Einsatz- und Wehrleiter Dirk Sälzer über die Funkzentrale die der Hammer Wehr angeschlossene Facheinheit "Rettungshunde/Ortungstechnik" zur Vermisstensuche alarmieren. Die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehr beginnen sofort mit der Menschenrettung im Firmengebäude. Nachrückende Kräfte übernehmen die Brandbekämpfung als Innenangriff. Die Wasserversorgung wird über Hydranten sichergestellt. Die DRK-Ortsgruppe Hamm richtete auf dem Firmengelände einen Sammelplatz ein, um die Erstversorgung der Verletzten durchführen zu können. Zwei Arbeiter wurden in einem bewusstlosen Zustand mit einer Rauchvergiftung übergeben. Ein weiterer Arbeiter hatte zudem Frakturen an beiden Beinen. Ihn mussten die Wehrleute aus einem eingeklemmten Zustand befreien.
Die zwischenzeitlich eingetroffene Rettungshundestaffel übernimmt mit sechs Hundeführern die Suche der vermissten Personen in einem Planquadrat zwischen der Bundesstraße 256, der Gartenstraße, Jahnstraße und Schützenstraße. Ein Arbeiter wird im freien Feld gefunden, ein weiterer Arbeiter musste ebenfalls leicht verletzt und unterkühlt aus einem Schacht geborgen werden. Die Hammer Wehr weitete den Innenangriff auf das gesamte Motorenlager aus. Glutnester wurden mittels einer Wärmebildkamera lokalisiert und gezielt abgelöscht. Parallel zu diesen Arbeiten wird weiterhin das gesamte Firmengebäude kontrolliert. Nach einer Stunde ist der Brand gelöscht, die Schläuche können wieder eingerollt werden.
Wehrleiter Dirk Sälzer dankte der Firma Birkenbeul, die zu einem Essen in die Werkskantine eingeladen hatte, für die Möglichkeit, auf dem Firmengelände zu üben. Sälzer sprach von einer anspruchsvollen gemeinsamen und vor allem gelungenen Jahresabschlussübung. "Die Zusammenarbeit war hervorragend, alles lief Hand in Hand", so sein erster Kommentar bei der Manöverkritik. Wie Wehrleiter Dirk Sälzer dankte auch Bürgermeister Rainer Buttstedt für den "zusätzlichen Einsatz." Immerhin hat die Wehr in diesem Jahr bereits 65 Einsätze absolviert. Angetan von dem hohen Leistungsstand sprach Jens Birkenbeul für die Firmenleitung ebenfalls einen Dank aus, hoffte aber, dass ein solches Szenario nie eintrifft.
Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen
Für ihre 25-jährige aktive, pflichttreue Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Hamm wurden Löschmeister Bernd Krauskopf und Hauptfeuerwehrmann Andreas Knipp mit dem Silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Die vom rheinland-pfälzischen Innenminister Karl-Peter Bruch unterzeichneten Urkunden sowie die dazu gehörenden Ehrenzeichen überreichte Bürgermeister Rainer Buttstedt, der den beiden Feuerwehrkameraden einen herzlichen Dank für das ehrenamtliche Engagement sowie die Einsatz- und Leistungsbereitschaft übermittelte. (Rolf-Dieter Rötzel)

Fotos und Bericht: Rolf-Dieter Rötzel

 
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