Gefährliche Lage nach „Hausexplosion“

Einmal im Jahr führt die Feuerwehr Hamm eine Übung durch, die das Zusammenarbeiten der Rettungskräfte über Ländergrenzen hinweg auf die Probe stellen soll. Zusammen mit der Feuerwehr Leuscheid galt es vermisste Personen nach einer Explosion in Ückertseifen zu suchen und parallel dazu einen verunfallten Gefahrguttransporter zu sichern.
 
Rund 30 Kilometer lang ist die gemeinsame Grenze zwischen Windeck auf nordrhein-westfälischer Seite und der Verbandsgemeinde Hamm in Rheinland-Pfalz. Da bleibt es nicht aus, dass man sich im Ernstfall gegenseitig helfen muss.

Thomas Englert und Mirko Heuser hatten als Übungsszenarium ausgearbeitet, im Niederirsener Ortsteil Ückertseifen sei ein Einfamilienhaus explodiert. Auch würden einige Personen aus dem Gebäude vermisst. Zu allem Überfluss hatte der Fahrer eines Gefahrguttransporters vor Schreck wegen des Hauses die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Gefährliche Stoffe drohten auszulaufen. Außer den beiden Hammer Feuerwehrleuten hatte niemand Kenntnis von den Einzelheiten der Übung. Nur so konnte ein realistischer Ablauf dargestellt werden.

 

         

 

Die Löschgruppe Leuscheid traf nach der Alarmierung durch die Leitstelle Rhein-Sieg aufgrund des kürzeren Anfahrtswegs am schnellsten in Ückertseifen ein. Umgehend begann man mit den Löscharbeiten am „Unglücksobjekt“ und leitete auch die Menschenrettung ein. Parallel dazu sicherten die Rettungskräfte den Gefahrguttransporter.

Kurz darauf waren auch die Hammer Wehrleute vor Ort. Die Einsatzleistung ging jetzt problemlos an die heimischen Kräfte über. Bezüglich des Gefahrguttransporters hatte sich Mirko Heuser eine kleine „Schikane“ ausgedacht. Das heruntergefallene Gefahrgutschild war auf beiden Seiten mit verschiedenen Kennzeichen beschriftet, was einen Moment lang zu Irritationen führte.

Bei der anschließenden Manöverkritik zeigten sich Windecks Wehrführer Peter Ermert und Leuscheids Löschzugführer Hans-Peter Sommer zufrieden mit dem Ablauf. Auch Dirk Sälzer als Hammer Wehrleiter sprach von einer sehr guten Zusammenarbeit bei der doch recht anspruchsvollen Übung. Insgesamt waren an diesem Übungseinsatz 37 Wehrleute und acht Fahrzeuge beteiligt.

 

Quelle: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Mittwoch, 21. September 2011, Seite 20

Fotos: Bernhard Theis

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Aus diesem Gefahrguttransporter lief eine unbekannte Flüssigkeit aus.
Aus diesem Gefahrguttransporter lief eine unbekannte Flüssigkeit aus.
Aus diesem Gefahrguttransporter lief eine unbekannte Flüssigkeit aus.
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Eine verletzte Person wird von den Einsatzkräften gerettet.
Eine verletzte Person wird von den Einsatzkräften gerettet.
Eine verletzte Person wird von den Einsatzkräften gerettet.
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Leuscheids Löschzugführer Hans-Peter Sommer war mit dem Ablauf der Übung zufrieden.
Leuscheids Löschzugführer Hans-Peter Sommer war mit dem Ablauf der Übung zufrieden.
Leuscheids Löschzugführer Hans-Peter Sommer war mit dem Ablauf der Übung zufrieden.
 
 
 
 
 
   
   
 
 

  • Aus diesem Gefahrguttransporter lief eine unbekannte Flüssigkeit aus.

  • Eine verletzte Person wird von den Einsatzkräften gerettet.

  • Leuscheids Löschzugführer Hans-Peter Sommer war mit dem Ablauf der Übung zufrieden.
 
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