Glückliches Ende einer Vermisstensuche

Koblenz. Einen großen Schrecken bekam eine Koblenzer Hochzeitsgesellschaft, als sie am Vorabend der anstehenden Trauung erfuhr, dass der pflegebedürftige Großvater der Braut unbemerkt sein Pflegeheim verlassen hatte und auch nach längerer Zeit nicht zurück gekehrt war. Eine großangelegte Suchaktion wurde gestartet.

 
Am frühen Abend des 1. Juli 2011 wurde seitens der Polizei und Feuerwehr die Suchaktion gestartet. Trotz dem Einsatz eines Polizeihubschraubers und von drei Polizei-Suchhunden, sowie zahlreichen Suchtrupps der Feuerwehr, musste die Suche nachts gegen 03:00 Uhr erfolglos eingestellt werden.

Am folgenden Samstagmorgen, 2. Juli 2011, wurde die Suche von der Polizei und einem speziell ausgebildetem Personensuchhund fortgesetzt. Zwar gelang es wieder nicht, die vermisste Person aufzufinden, doch der Polizeihund konnte dieses mal eine klare Fährte ausmachen, welche sich zwischen dem Ortsteil Asterstein und Arzheim allerdings wieder verlief.

An dieser Stelle wurde am Nachmittag dann erneut eine großangelegte Suche gestartet. Zum Einsatz kam der Polizeihubschrauber, die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehreinheiten Arzheim und Ehrenbreitstein, die Feuerwehr- und THW-Hundestaffeln aus Linz/Lahnstein, Hamm und Groß Gerau, sowie das Ordnungsamt der Stadt Koblenz.

Nach etwa zweistündiger Suche kam die erlösende Meldung eines Suchteams. Der Suchhund „Xora“ hatte den vermissten Mann im stark verwilderten „Johannes Graben“ aufgefunden. Der Gesuchte war entkräftet, aber bei Bewusstsein und wurde von einem Rettungsdienst übernommen. Der gesamte Einsatz dauerte zusammen über 16 Stunden. Insgesamt waren ca. 100 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, THW, Ordnungsamt und Rettungsdienst am Sucheinsatz beteiligt.

 

Quelle: Feuerwehr Koblenz / Mittelrhein-Kurier - Hunsrück-Kurier

 
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