Hämmscher Familie rettet sich frühzeitig vor den Flammen

Etwa gegen 17.35 Uhr bemerkt am Freitagabend eine sechsköpfige Familie in der Scheidter Straße in Hamm, dass ihr Haus Feuer gefangen hat. Alle Familienmitglieder können sich rechtzeitig aus dem Haus retten und sind unverletzt. Die Feuerwehren aus Hamm und Wissen konnten die Ausbreitung des Brandes auf ein Nachbarhaus verhindern.
 

 

            

 

Als die Feuerwehr aus Hamm eintrifft, ist eine gewaltige Rauchentwicklung von der Vorderseite des Hauses aus festzustellen. Schnell wird jedoch klar, dass sich das Feuer bereits im ganzen Haus ausgebreitet hat. Jeweils 35 Feuerwehrleute aus Hamm und Wissen waren im Einsatz und konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf ein direkt angrenzendes Haus verhindern. Die Feuerwehr Wissen setzte ihre Drehleiter ein, um das Feuer im Dachgeschoss von oben zu bekämpfen. Gewaltige Rauchwolken am Abendhimmel zeugen von dem Brand, der sehr viele Schaulustige anlockte. Für den Eigenschutz der Einsatzkräfte waren der Rettungsdienst des DRK sowie vier Mitglieder vom DRK-Ortsverein Hamm vor Ort. 
Für die Nachlöscharbeiten setzte die Feuerwehr ein Wasser-Schaum-Gemisch (Netzmittel) ein. Über die Ursache des Brandes herrscht bislang Unklarheit. Es wird vermutet, dass das Feuer im Untergeschoss des alten Fachwerkhauses ausgebrochen ist und sich dann seinen Weg durch das Haus gebahnt hat, so Einsatzleiter Alexander Müller. Aus dem Nachbarhaus wurde aus dem Obergeschoss vorsichtshalber eine ältere Dame evakuiert, ebenso ein Geschäft, das im Untergeschoss angesiedelt ist. (am)

 

Fotos: Wolfgang Wachow, Thorben Burbach, Markus Hess, Feuerwehr Hamm

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Der Dachstuhl Richtung Scheidter Straße steht in Vollbrand.
Der Dachstuhl Richtung Scheidter Straße steht in Vollbrand.
Der Dachstuhl Richtung Scheidter Straße steht in Vollbrand.
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Ein Feuerwehrmann löscht von einer Steckleiter aus die Flammen im Obergeschoss.
Ein Feuerwehrmann löscht von einer Steckleiter aus die Flammen im Obergeschoss.
Ein Feuerwehrmann löscht von einer Steckleiter aus die Flammen im Obergeschoss.
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Die Einsatzstelle vom Synagogenplatz aus.
Die Einsatzstelle vom Synagogenplatz aus.
Die Einsatzstelle vom Synagogenplatz aus.
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Über die Drehleiter der Feuerwehr Wissen können die Glutnester im Dachstuhl gelöscht werden.
Über die Drehleiter der Feuerwehr Wissen können die Glutnester im Dachstuhl gelöscht werden.
Über die Drehleiter der Feuerwehr Wissen können die Glutnester im Dachstuhl gelöscht werden.
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Von der Drehleiter wurde der ausgebrannte Dachstuhl eingeschäumt.
Von der Drehleiter wurde der ausgebrannte Dachstuhl eingeschäumt.
Von der Drehleiter wurde der ausgebrannte Dachstuhl eingeschäumt.
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Am nächsten Morgen wird das Ausmaß des Brandes deutlich.
Am nächsten Morgen wird das Ausmaß des Brandes deutlich.
Am nächsten Morgen wird das Ausmaß des Brandes deutlich.
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Der Einsturzgefährdete Gibel des Hauses wird von der Drehleiter aus eingerissen.
Der Einsturzgefährdete Gibel des Hauses wird von der Drehleiter aus eingerissen.
Der Einsturzgefährdete Gibel des Hauses wird von der Drehleiter aus eingerissen.
 
 
 
 
 
   
   
 
 
 

  • Der Dachstuhl Richtung Scheidter Straße steht in Vollbrand.

  • Ein Feuerwehrmann löscht von einer Steckleiter aus die Flammen im Obergeschoss.

  • Die Einsatzstelle vom Synagogenplatz aus.

  • Über die Drehleiter der Feuerwehr Wissen können die Glutnester im Dachstuhl gelöscht werden.

  • Von der Drehleiter wurde der ausgebrannte Dachstuhl eingeschäumt.

  • Am nächsten Morgen wird das Ausmaß des Brandes deutlich.

  • Der Einsturzgefährdete Gibel des Hauses wird von der Drehleiter aus eingerissen.
 
 

Info zur Brandursache

Heizgerät löste Brand aus

Der Wohnhausbrand in der Scheidter Straße in Hamm am Freitag, 5. Februar, ist durch ein Elektroheizgerät ausgelöst worden. Dieses war zuvor mehrere Stunden im Volllastbetrieb im Bad des Erdgeschosses gelaufen. Das ergaben die Ermittlungen der Kriminalinspektion Betzdorf. Das Feuer hatte sich dann sehr schnell im alten Fachwerkhaus ausgebreitet. Zur weiteren Untersuchung des Heizgeräts ist ein Elektrosachverständiger eingeschaltet worden. Derzeit können weder ein technischer Defekt noch Fahrlässigkeit ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauern an. Bei dem Feuer war ein Schaden von 80 000 Euro entstanden.

 

Quelle:

Rhein-Zeitung vom 10.02.2010

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