Hoher Sachschaden bei Wohnhausbrand in Hamm

Zu einem Wohnhausbrand kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Ein junger Mann aus der Nachbarschaft hatte den Brand unterhalb des Daches bemerkt, die Feuerwehr alarmiert und die schlafenden Bewohner geweckt. Verletzt wurde niemand. Die Kripo geht von einer Überhitzung in einer elektrischen Installation als Brandursache aus.

 

Am 17. Juni erreichte um 23.15 Uhr die Rettungsleitstelle in Montabaur der Notruf, dass in der Lortzigstraße der Dachstuhl eines Wohnhauses brenne. Nachdem der Mann den Notruf abgesetzt hatte, rannte er zum brennenden Haus und klingelte die Bewohner raus. Diese lagen schon im Bett und hatten das Feuer im Dachstuhl ihres Hauses noch nicht bemerkt. Durch die Warnung des aufmerksamen Nachbarn können alle das Haus unverletzt verlassen.


            

                                                                Kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr Hamm zündet das Feuer durch. (Foto: Sandra Gräfenstein)


Die Feuerwehr aus Hamm ist schnell vor Ort und leitet umgehend einen Löschangriff von Innen und Außen ein. Zur Unterstützung werden ebenfalls die Löschzüge Wissen und Altenkirchen gerufen.
Die Löscharbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin. Rund 80 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst sowie der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes waren im Einsatz. Der Sachschaden an dem Gebäude wird nach der ersten Einschätzung auf ca. 90.000 Euro beziffert. (am)


Quelle: AK-Kurier vom 18.06.2015
Die Ermittlungen durch Brandermittler der Kriminalinspektion Betzdorf vor Ort wurden im Laufe des nachmittages, 18. Juni abgeschlossen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte eine Überhitzung in der elektrischen Installation brandursächlich gewesen sein. Die Brandverlaufspuren deuten darauf hin, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Küchendecke ausgebrochen sein dürfte. Die Gesamtschadenshöhe einschließlich der Brandfolgekosten dürfte die ersten Schätzungen von 90.000 Euro erheblich übersteigen.


Fotos: Bernhard Theis (5), Sandra Gräfenstein (1)


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Über eine Steckleiter gegen die Einsatzkräfte vor.
Über eine Steckleiter gegen die Einsatzkräfte vor.
Über eine Steckleiter gegen die Einsatzkräfte vor.
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Die Kameraden aus Altenkirchen übernehmen die andere Dachseite...
Die Kameraden aus Altenkirchen übernehmen die andere Dachseite...
Die Kameraden aus Altenkirchen übernehmen die andere Dachseite...
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Das Feuer ist unter Kontrolle.
Das Feuer ist unter Kontrolle.
Das Feuer ist unter Kontrolle.
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Zeitweise kam auch ein Wasserwerfer zum Einsatz.
Zeitweise kam auch ein Wasserwerfer zum Einsatz.
Zeitweise kam auch ein Wasserwerfer zum Einsatz.
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Immer wieder lodern die Flammen durch die Dachpfannen.
Immer wieder lodern die Flammen durch die Dachpfannen.
Immer wieder lodern die Flammen durch die Dachpfannen.
 
 
 
 
 
   
   
 
 
 

  • Über eine Steckleiter gegen die Einsatzkräfte vor.

  • Die Kameraden aus Altenkirchen übernehmen die andere Dachseite...

  • Das Feuer ist unter Kontrolle.

  • Zeitweise kam auch ein Wasserwerfer zum Einsatz.

  • Immer wieder lodern die Flammen durch die Dachpfannen.
 
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