Reibungslose Jahresabschlussübung fand in Opsen statt

Gut aufeinander abgestimmt absolvierten 25 Wehrleute am Samstagnachmittag bei sommerlichem Herbstwetter ihre Jahresabschlussübung. Angenommen wurde ein bei Veranstaltungsvorbereitungen plötzlich im Saal der Gaststätte „Zum Siegtal“ in Opsen ausgebrochener Schwelbrand.
 

Das Szenario der Übung, die nicht spektakulär, dafür realistisch und zweckdienlich abläuft, sah weiter vor, dass ein Angestellter im Saal vermisst wird. Auf Grund der starken Rauchentwicklung konnten weitere Mitarbeiter jedoch die Räumlichkeiten nicht mehr betreten; um 14.12 Uhr wurde deshalb die Hammer Wehr alarmiert, die dann im Minutentakt mit sechs Fahrzeugen anrückte.

 

             

                                                    Die vermisste Person, in diesem Fall ein „Dammy“ wurde nach draußen gebracht. 

 

Nach sechs Minuten traf das erste Tanklöschfahrzeug am Brandort ein; sofort begannen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mit der Personensuche. Zum Einsatz kamen weiter zwei C-Rohre im Innenangriff. Das zweite eintreffende Tanklöschfahrzeug nahm mit drei C-Rohren den Außenangriff vor.

Auf Grund der Lage des Saales konnte die Brandbekämpfung vom Parkplatz sowie vom Areal vor dem Haupteingang aus erfolgen. Mit dem kürzlich übergegebenen Tanklöschfahrzeug TLF 4000 und dessen 5.000 Liter Wasser-Inhalt pufferten die Wehrleute die beiden kleineren Tanklöschfahrzeuge und stellten somit die Wasserversorgung sicher.

Die Besatzung des Tragkraftspritzenfahrzeugs baute in der Zwischenzeit von einem nahen Hydranten eine B-Schlauchleitung zum TLF 4000 auf, um dieses dann weiter mit Wasser versorgen zu können. Die im Saal vermisste Person konnte schnell aufgefunden und mittels einer Trage nach draußen in Sicherheit gebracht werden.

Nach knapp einer dreiviertel Stunde ist der Schwelbrand gelöscht; mit dem Typhon-Lüfter wird der verbliebene Qualm aus dem Anwesen geblasen und zeitgleich die Schläuche wieder eingerollt.

In einer ersten Manöverkritik sprach ein zufriedener Wehrleiter Heiko Grüttner von einer gelungenen Übung, die überaus diszipliniert abgelaufen sei. „Alle gestellten Aufgaben wurden von der Mannschaft sehr gewissenhaft abgearbeitet und gelöst.“ In seinen Ausführungen ging Grüttner auch auf Geräteentnahmen, die Atemschutzüberwachung sowie die Überdruckverhältnisse im Saal ein.

Ein besonderer Dank Grüttners ging an den neuen Gaststätteninhaber Simon Bröcker – selbst ausgebildeter Feuerwehrmann und seit einigen Wochen in Diensten der Hammer Wehr – für die Bereitstellung des Objektes.

Verbandsgemeinde-Beigeordneter Franz Rohringer, der zusammen mit Fürthens Ortsbürgermeister Manfred Birkenbeul die Übung verfolgte, sprach ebenfalls von einem reibungslosen Ablauf. Jeder habe die anstehenden Aufgaben mit Bravour gemeistert, die Arbeit gesehen und entsprechend angepackt.

 

Text und Fotos: Rolf-Dieter Rötzel

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Wasser marsch.
Wasser marsch.
Wasser marsch.
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Die Atemschutzüberwachung hatte alles im Griff.
Die Atemschutzüberwachung hatte alles im Griff.
Die Atemschutzüberwachung hatte alles im Griff.
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Mit einem Überdrucklüfter wurde der restliche Qualm aus dem Anwesen geblasen.
Mit einem Überdrucklüfter wurde der restliche Qualm aus dem Anwesen geblasen.
Mit einem Überdrucklüfter wurde der restliche Qualm aus dem Anwesen geblasen.
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Bei der Schlauchverlegung...
Bei der Schlauchverlegung...
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Auch das gehört zu einer Übung: Schläuche wieder ordnungsgemäß einlagern.
Auch das gehört zu einer Übung: Schläuche wieder ordnungsgemäß einlagern.
Auch das gehört zu einer Übung: Schläuche wieder ordnungsgemäß einlagern.
 
 
 
 
 
   
   
 
 
 

  • Wasser marsch.

  • Die Atemschutzüberwachung hatte alles im Griff.

  • Mit einem Überdrucklüfter wurde der restliche Qualm aus dem Anwesen geblasen.

  • Bei der Schlauchverlegung...

  • Auch das gehört zu einer Übung: Schläuche wieder ordnungsgemäß einlagern.
 
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