Silvio Kerkau wurde zum Feuerwehrdienst verpflichtet

Die Feuerwehr Hamm/Sieg übte in der letzten Woche am Siegufer in Opperzau. Das Hauptaugenmerk lag darauf, die Feuerwehrleute in der Bedienung und dem Umgang mit den Pumpen fit zu machen, so Wehrleiter Dirk Sälzer. Zum Ende der Ausbildung folgte ein offizieller Teil mit einer Verpflichtung sowie der Verabschiedung von Anne Kuklik.

 

Franz Rohringer, 2. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Hamm/Sieg, verpflichtete Silvio Kerkau in Vertretung von Bürgermeister Rainer Buttstett per Handschlag zur ordnungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben bei der Feuerwehr. Kerkau erhielt die Urkunde und ein Merkblatt mit den Rechten und Pflichten eines Feuerwehrangehörigen.

 

         

 

Wehrleiter Sälzer hatte nach der „Probezeit“ diese Verpflichtung beim Bürgermeister vorgeschlagen. Oberfeuerwehrfrau Anne Kuklik wurde wegen eines Wohnortwechsels durch den 2. Beigeordneten von Feuerwehrdienst entpflichtet und verabschiedet. Anne Kuklik trat am 31.08.2004 in die Feuerwehr ein. Nach ihrer Grundausbildung machte sie einen Funklehrgang, die Truppführerausbildung sowie den Maschinistenlehrgang.

 

         

 

Bis zu ihrem Ausscheiden gehörte sie zum Personal der Feuerwehreinsatzzentrale. Wehrleiter Sälzer dankte ihr für den geleisteten Dienst und wünschte für die weitere Zukunft alles Gute. (am)

 

Fotos: Feuerwehr

 
 
Die Aufnahme:

Die Entscheidung, einer Freiwilligen Feuerwehr beizutreten, ist – wie die Bezeichnung

„Freiwillige Feuerwehr“ bereits aussagt, freiwillig. Wenn man sich jedoch

für eine Mitgliedschaft in der Feuerwehr entschieden hat und entsprechend den

gesetzlichen Bestimmungen zum Feuerwehrdienst verpflichtet wurde, ist man

verpflichtet, Feuerwehrdienst zu leisten. Diese Verpflichtung endet erst, wenn

man wieder förmlich vom Feuerwehrdienst entpflichtet wurde.

Die Leitung der Feuerwehr liegt beim Bürgermeister der Verbandsgemeinde als

örtlichem Träger der Feuerwehr (§ 14 Abs. 1 LBKG). Nur er kann darüber entscheiden,

wer in die Feuerwehr aufgenommen oder aus der Feuerwehr entlassen

wird. Dies geschieht auf Vorschlag des jeweiligen Wehrführers.

Voraussetzung für die Aufnahme in die Feuerwehr ist die Vollendung des 16. Lebensjahres

und die körperliche und geistige Eignung. Wenn sich jemand für den

Feuerwehrdienst interessiert, wendet er sich zunächst an den Wehrführer. Dieser

trifft die Vorentscheidung, ob weitere Feuerwehrangehörige benötigt werden und

der Bewerber für den Feuerwehrdienst geeignet ist. Sofern sich während einer

gewissen Probezeit herausstellt, dass der Bewerber weiter am Feuerwehrdienst

interessiert ist und sich in die Feuerwehrkameradschaft eingliedert, wird der

Wehrführer dem Bürgermeister vorschlagen, den Bewerber zum Feuerwehrdienst

zu verpflichten. Dazu sagt § 12 Abs. 3 LBKG: „Der Bürgermeister verpflichtet die

Feuerwehrangehörigen durch Handschlag zur ordnungsgemäßen Erfüllung ihrer

Aufgaben.“ Nun hat man besondere Rechte und Pflichten.

 

LBKG: Landesgesetz über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (vom 02. November  1981)

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