Wehrmänner bekamen Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen

In Anerkennung für aktive und pflichttreue Tätigkeit in einer Freiwilligen Feuerwehr ehrte Landrat Michael Lieber zahlreiche Feuerwehrmänner im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Altenkirchen. Von der Feuerwehr Hamm waren dies Karl-Ulrich Paul und Dirk Kuklik.
 

Landrat Michael Lieber (2.v.l.) überreichte an Karl-Ulrich Paul (links) von der Freiwilligen Feuerwehr Hamm/Sieg das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz für 45-jährige Zugehörigkeit. Die Auszeichnung für 35-jährigen aktiven Dienst erhielt Dirk Kuklik (Bildmitte). Zu den ersten Gratulanten gehörten Bürgermeister Rainer Buttstedt  und stellvertretender Wehrleiter Markus Grieger (2.v.r.).Mit Lob, Dank und Anerkennung überreichte Lieber die Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz sowie eine vom Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, unterzeichnete Urkunde. Mit dabei waren auch verdiente Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Hamm. 


Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 45-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr erhielt Karl-Ulrich Paul. Die Ausfertigung in Gold für 35-jährige aktive Zugehörigkeit zur Feuerwehr überreichte Lieber an Hamms stellvertretenden Wehrleiter Dirk Kuklik.


Die zu Ehrenden ansprechend bekundete der Landrat, dass sicherlich eine große Portion Idealismus und vielleicht auch etwas Abenteuerlust sie veranlasst habe, sich vor einigen Jahrzehnten in der Feuerwehr zu engagieren. Durch die jahrzehntelange, ehrenamtliche Tätigkeit im aktiven Feuerwehrdienst hätte man sich in einem hohen Maße um das Gemeinwohl verdient gemacht, „wofür ich im Namen des Landeskreises und der Bevölkerung herzlich danke.“


Vielfach würde davon gesprochen, dass die Freiwillige Feuerwehr die älteste Bürgerinitiative sei. „Ich meine, die Freiwillige Feuerwehr ist mehr als eine Bürgerinitiative. Sie fordert nichts, es wird angepackt und zugepackt. Das Engagement steht dabei ganz oben. Gemeinsam zuzupacken, wo Not ist, das ist und war das Credo von Beginn an.“


Im vergangenen Jahr hätten die Feuerwehren im Kreis Altenkirchen in über 700 Einsätzen vielfach gerettet, geschützt, geholfen, sowie Menschen und Tiere aus Notlagen befreit. „Darauf können die insgesamt 1280 Wehrfrauen und Wehrmänner, die ihren Dienst in 41 Feuerwehreinheiten im Landkreis Altenkirchen verrichten, überaus stolz sein. Die Bürgerinnen und Bürger sind ihnen dafür zutiefst dankbar.“


Ein weiterer Dank des Landrats ging auch an die übrigen Hilfsorganisationen im Kreis für die Erfüllung der umfangreichen, vielseitigen und schwierigen Aufgaben. „Alle zusammen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und Ordnung und schaffen damit Voraussetzungen zum Wohle der Menschen im Kreis Altenkirchen.“

 

Bild und Text: Rolf-Dieter Rötzel

 
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