Wohnhausbrand in Etzbach an Neujahr

Alarm kurz nach Mitternacht für die Wehren Hamm, Wissen und Rosbach. In der Bahnhofstraße war ein Carport und ein Zweifamilienhaus in Brand geraten. Bei den Löschversuchen wurde eine Person verletzt, es entstand hoher Sachschaden. Carport, drei Autos und das Obergeschoss des Hauses wurden durch das Feuer zerstört.
 

Mehrere Personen versuchten selbst den Entstehungsbrand auf dem Dach des Carports zu löschen; dies leider ohne großen Erfolg. Hierbei fiel ein 24-jähriger Mann vom Dach und verletzte sich am Fuß. Zudem zog er sich eine Rauchgasintoxikation zu. Er musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Das Feuer breitete sich rasend schnell auf die geparkten Auto´s, die Garage und das Dach des Hauses aus.

 

            

 

Kurz nach den Eintreffen der Hammer Wehr konnten mehrere Strahlrohre vorgenommen werden. Der Brand hatte sich aber schon zu weit im Dachstuhl ausgebreitet, sodass die Feuerwehren aus Wissen und Windeck-Rosbach nachalarmiert wurden.

Die Drehleiter aus Wissen wurde sofort in Stellung gebracht und mit einem Löschangriff aus dem Korb konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht werden.

Da sehr viele Atemschutzgeräte benötigt wurden, kam auch der Gerätewagen Atemschutz, der in Wissen stationiert ist, zum Einsatz.

 

           

 

Hier konnten die Einsatzkräfte frische Atemschutzgeräte in Empfang nehmen und sich bei einem Kaffee oder Wasser kurz ausruhen.

"Die Wehren konnten gemeinsam ein Übergreifen der Flammen auf ein Nachbargebäude erfolgreich verhindern", so der Wehrleiter der Hammer Wehr Heiko Grüttner. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung sei aber eine Fensterscheibe geplatzt. Am Brandhaus entstand erheblicher Sachschaden. Laut Polizeibericht wurden im Carport vier Pkw beschädigt; zwei Fahrzeuge ( Porsche Panamera und Daimler Benz B-Klasse) brannten völlig aus. Ein weiteres Fahrzeug wurde durch herabstürzende Dachziegel beschädigt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf circa 100.000 Euro beziffert. Der bisherige Gebäudeschaden wird auf 150.000 bis 180.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen der Polizei laufen noch.

Die meisten Einsatzkräfte konnten gegen fünf Uhr die Einsatzstelle verlassen. Eine Brandwache kümmerte sich noch um kleinere Glutnester, die mit Hilfe der Wärmebildkamera aufgespürt werden konnten. Letzlich war der Einsatz gegen 08.30 Uhr beendet, als die letzten Schläuche gewaschen und neue im Fahrzeug verstaut waren. (am)

 

Fotos: Polizei (3), Bernhard Theis (3), Jörg Fritsch (2), Alexander Müller (2)

 

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