Zusammenarbeit soll Intensiviert werden

Vorhandene Synergien möchten die Rettungshundestaffel der Freiwilligen Feuerwehr Hamm und der Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Opperzau, in Zukunft noch effektiver aufeinander abstimmen und koordinieren. Im Blickwinkel stehen dabei die Ausbildung der Hunde sowie ein regelmäßiger und allgemeiner Erfahrungsaustausch.
 

Die Verbindung zwischen dem Hundeverein und der vor über 35 Jahren gegründeten Hammer Rettungshundestaffel, die heute als „Feuerwehr-Facheinheit Rettungshunde/Ortungstechnik (RHOT)“ dem Land untersteht, geht über das Gründungsjahr hinaus.

Eduard Merkelbach war es, der als langjähriger Hundevereinsvorsitzender im Jahre 1976 nach einem Erdbeben in Friuli/Italien mit über 1.000 Toten die Aufstellung von Rettungshundestaffeln und deren Eingliederung in den Feuerwehr- oder Technischen Hilfsdienst in Vorschlag brachte.

Er hatte mit seiner Idee in der Verbandsgemeinde Hamm als Träger der Freiwilligen Feuerwehr den ersten Befürworter. Verhandlungen mit übergeordneten Behörden und dem rheinland-pfälzischen Innenministerium wurden in die Wege geleitet; in Oppertsau begann man unabhängig davon schon mit speziellen Ausbildungen der Hunde.

 

            

                              Die Hammer Rettungshundeführer und der Hundeverein Opperzau intensivieren ihre Zusammenarbeit, um vorhandene
                                                                Synergien noch effektiver abstimmen und koordinieren zu können.

 

Am 28. Januar 1978 fand dann die entscheidende Besprechung im Hammer Rathaus mit dem Innenministerium statt. Mit der Rettungshundestaffel der Freiwilligen Feuerwehr Hamm war die erste dieser Art in Rheinland-Pfalz gegründet, die zum Vorbild für weitere sich bildende und dem Land Rheinland-Pfalz unterstehenden Staffeln wurde. Hundeführer aus Opperzau, darunter auch Erhard Niederhausen als erster Staffelleiter der Hammer Einheit, bildeten den ersten personellen Grundstock der Hammer Staffel.

Hammer Rettungshundeführer waren bereits in den Erdbeben-Katastrophengebieten in Mexiko-City (1985), in der bis zu 90 Prozent zerstörten Stadt Spitak in Nordarmenien (1988), in Erzincan (Türkei/1992) und Izmit (Türkei/1999) in Auslandseinsätzen.

 

          

                                       Hamms RHOT-Staffelführer Rüdiger Mertens schickt seinen Vierbeiner „Lennox“ zur Personensuche.

 

Jona Wagener, Vorsitzender des Vereins für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Opperzau, und der Hammer RHOT-Staffelleiter Rüdiger Mertens freuen sich mit den Hundeführern über eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit. „Die Hundearbeit, auch im sportlichen Bereich, entwickelt sich stetig weiter. Gemeinsam können wir die hohen Zielsetzungen in der Qualifizierung unserer Hunde effektivvoller erreichen und dabei Ausbildungsinhalte sowie Erfahrungen austauschen.“

Der Hundeverein verfügt auf dem Sportgelände in Oppertsau über zwei Übungsplätze, auf denen ein systembezogenes Ausbildungskonzept umgesetzt und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade geübt werden können.

„Mit der Rettungshundearbeit erfüllen wir die außergewöhnlich wichtige Aufgabe zur Rettung von Menschenleben beizutragen und fördern gleichzeitig das harmonische Miteinander zwischen Mensch und Hund“, so Wagener und Mertens.

Infos: Staffelleiter Rüdiger Mertens 0151-21762051; Jona Wagener 02682-3964. (Rolf-Dieter Rötzel)

 

Fotos: Rolf-Dieter Rötzel

 
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