Zwei Brandeinsätze innerhalb von 90 Minuten

Gleich zweimal ausrücken musste die Hammer Feuerwehr am Samstagabend. Zunächst musste ein brennender Tisch aus einer Kellerwohnung entfernt werden, kurz danach hatte man es mit einem kapitalen Kaminbrand zu tun. In beiden Fällen konnte durch den schnellen Einsatz Schlimmeres verhindert werden.

 

HAMM. Die Freiwillige Feuerwehr Hamm hatte am Samstag gleich zwei Einsätze zu bewältigen. Zunächst wurde sie um 20.21 Uhr zu einem Zimmerbrand in der Mühlenstraße gerufen. Beim Eintreffen sahen die Feuerwehrleute durch ein Fenster Feuerschein in einer verschlossenen Kellerwohnung. Da der Brand aber nicht besonders groß war, entschieden sich die Einsatzkräfte, die Tür nicht gewaltsam zu öffnen. Sie benutzten ein spezielles Türöffnungswerkzeug. Den brennenden Tisch trugen die Männer ins Freie und löschten ihn dort. Der Brandrauch konnte anschließend mit einem Drucklüfter aus der Wohnung entfernt werden. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Vor Ort waren 16 Wehrleute unter der Einsatzleitung von Alexander Müller. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Einsatz Nummer zwei folgte um 21.49 Uhr. Ein Feuerwehrmann hatte bei der Heimfahrt einen Kaminbrand an einem Haus in der Gerhard-Hauptmann-Straße bemerkt und sofort seine Kameraden alarmiert. Die Bewohner waren nicht anwesend, allerdings konnte ein Nachbar mit einem Reserveschlüssel aushelfen, um in das Haus zu gelangen. Die Holzverschalung des Kamins brannte lichterloh, das Feuer war bereits aufs Dach übergesprungen. Nur das schnelle Eingreifen der Wehr verhinderte einen noch größeren Schaden. Mithilfe einer Wärmebildkamera suchte man nach weiteren Glutnestern. Für die Nachlöscharbeiten musste das Dach teilweise geöffnet werden. Neben den 20 Einsatzkräften der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen war der DRK Ortsverein Hamm mit einem Krankenwagen und 4 Helfern zum Eigenschutz vor Ort.  Bezirksschornsteinfegermeister Rainer Klein stand der Einsatzleitung als Fachberater während der Löscharbeiten zur Verfügung. Es entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude. Personen wurden nicht verletzt. (am)

Fotos: Bernhard Theis

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Mit einer Rettungssäge wurde das Dach um den Kamin geöffnet, um an darunter liegende Glutnester zu gelangen.
Mit einer Rettungssäge wurde das Dach um den Kamin geöffnet, um an darunter liegende Glutnester zu gelangen.
Mit einer Rettungssäge wurde das Dach um den Kamin geöffnet, um an darunter liegende Glutnester zu gelangen.
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Da der Kamin im oberen Teil durch das Feuer komplett zerstört worden ist und Einsturzgefährdet war, wurde er komplett abgetragen und vom Dach entfernt.
Da der Kamin im oberen Teil durch das Feuer komplett zerstört worden ist und Einsturzgefährdet war, wurde er komplett abgetragen und vom Dach entfernt.
Da der Kamin im oberen Teil durch das Feuer komplett zerstört worden ist und Einsturzgefährdet war, wurde er komplett abgetragen und vom Dach entfernt.
 
 
 
 
 
   
   
 
 

  • Mit einer Rettungssäge wurde das Dach um den Kamin geöffnet, um an darunter liegende Glutnester zu gelangen.

  • Da der Kamin im oberen Teil durch das Feuer komplett zerstört worden ist und Einsturzgefährdet war, wurde er komplett abgetragen und vom Dach entfernt.
 
 
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