Fahrer erlitt bei Unfall auf der Bundesstraße 256 lebensgefährliche Verletzungen

Am Montagnachmittag, den 14. Mai 2018, ereignete sich auf der Bundesstraße 256 bei Bruchertseifen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem vier Personen zum Teil schwer verletzt worden sind. Gegen 14.30 Uhr wird die Feuerwehr Hamm/Sieg alarmiert, um die eingeklemmten Personen aus den Unfallfahrzeugen zu schneiden.

 

Kurz hinter dem Ortsausgang Bruchertseifen war ein 53-jähriger Mann mit seinem PKW in einer leichten Kurve mit einem Entgegenkommenden Kleintransporter frontal zusammen gestoßen.  Beide Fahrer waren zuerst in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Der Fahrer des Transporters konnte sich nach kurzer Zeit selbst aus dem total demolierten Fahrzeug befreien und kletterte durch das Fenster heraus. Die beiden Beifahrer wurden durch den Rettungsdienst zügig versorgt und in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.
Der eingeklemmte PKW Fahrer wurde durch einen Notarzt und den Rettungsdienst erstversorgt, bevor die technische Rettung durch die Freiwillige Feuerwehr beginnen konnte. Die Einsatzkräfte stabilisierten und sicherten zuerst das Auto. Danach wurde mit schwerem Rettungsgerät die Fahrertür und das Dach des PKW entfernt. Die starken Verformungen des Fahrzeugs machten den Einsatzkräften zu schaffen. Nachdem mit einem Rettungszylinder endlich ein kleiner Freiraum geschaffen werden konnte, wurde der schwer Verletzte aus dem Fahrzeug befreit. Die Besatzung des ADAC Rettungshubschraubers Christoph 23 aus Koblenz übernahm sofort die Behandlung und flog den Patienten in eine Unfallklinik.


           

                                                     Beide Fahrzeuge kollidierten Frontal und wurden dabei stark deformiert.


Nach der Unfallaufnahme und der Spurensicherung durch die Polizei konnten die Feuerwehrmänner die Rettungsgeräte zurücknehmen und die ausgelaufenen Betriebsstoffe ab streuen. Die Hammer Wehr war mit 20 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst des DRK war mit zwei Notärzten und vier Rettungswagen an der Einsatzstelle. Unterstützt wurden diese durch den Feuerwehrarzt aus Wissen und das Team des Rettungshubschraubers Christoph 23 aus Koblenz. Die Polizei sperrte die Einsatzstelle von beiden Seiten ab. Die angeforderte Straßenmeisterei richtete später eine Umleitung ein. Die Bundesstraße 256 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett für den Verkehr gesperrt. Über die Unfallursache und die Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen.  (am)


Fotos: Alexander Müller


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