Ein Herbststrauß der Melodien

HAMM. Um dem Wahlstress zu entfliehen, inszenierte der Konzerttenor und Seminarleiter für Stimmentwicklung, Dr. Hubert Grunow, ein Konzert passend zur Jahreszeit: "Herbststrauß der Melodien" bot im Kulturhaus Hamm ein Potpourri aus Klassik, Moderne, Swing und Musical-Hits. Mit imposanter Stimme begrüßte der Musiker die gemütliche Runde und hob sofort an zu seinem ersten musikalischen Beitrag "Bunt sind schon die Wälder". Passend zu jeder Strophe waren Gestik, Mimik und Intonation aufeinander abgestimmt und luden ein zum "Frohen Erntetanz". Mit seiner beeindruckend einfühlsamen Stimme berührte Grunow jeden Zuhörer auf eine ganz spezielle Weise.

 

Doch Grunow trat nicht alleine auf, sondern er hatte seine Gesangsschüler im Schlepptau, mit denen er abwechselnd berührende Gesänge und tiefgründige Gedichte zum Besten gab. Eine seiner Schützlinge ist Irmgard Antoni, die mit 75 Jahren vom "Röslein auf der Heide" sang und das Publikum zu verzaubern wusste. Weiter imponierte Marco Müller mit "Ich gehör" nur mir" aus dem Musical "Elisabeth". Er versetzte, während er durch die Reihen schlenderte, die Zuhörer in eine Walt-Disney-artige Welt aus hohen Tönen und emotionalen Texten.

Ein weiteres Glanzlicht war der Auftritt von Simone Deneke, die mit einer atemberaubenden Sopranstimme mit "Wishing you were somehow here again" einen Einblick in das Musical "Phantom der Oper" gab. Als Grunow schließlich das Thema Rose einläutete, durfte das Publikum sich an kleinen Röschen erfreuen, die er während seiner Performance in den Reihen verteilte, derweil der hohe Raum erneut von herbstlichem Gesang erfüllt wurde.

Das jüngste Talent der Runde, die beeindruckende Krista Schmitz, sorgte ebenfalls für gespitzte Ohren. "What"s up" von der alternativen Rockband "4 Non Blondes" hallte mit lockeren, rockigen Tönen von den Wänden wieder. Zu Swing-Musik schwang dann Grunow, der immer wieder versuchte, mit dem Publikum zu kommunizieren, mit einem koketten Strohhut auf dem Kopf lässig die Hüften.

Auch Musikstücke aus dem beliebten Musical "Der Tanz der Vampire" wurden glanzvoll und mit viel Gefühl interpretiert. Und am Ende rundete der Abschlusssong "Niemals geht man so ganz" von Trude Herr das Konzert rockig ab.   (id)


RZ Region Altenkirchen vom Dienstag, 29. September 2009, Seite 20.

 
 

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