Radwander-Tour durch das Hammer Land

Spaß am Radfahren - Erleben der Natur
 

Strecke kann variabel eingeteilt werden - für Einzelfahrer und Gruppen geeignet

Radwandern wird von Jahr zu Jahr beliebter, ist „in" und hat viele Freunde. Die Touristikabteilung im Rathaus Hamm hat diesen Trend aufgenommen und für die Fahrradfreunde und Radwanderer eine Rad-Tour durch einen Teilbereich des Hammer Landes sowie die Nachbar-Verbandsgemeinden Wissen und Altenkirchen berührend ausgearbeitet. Diese wurde auch von Südwest 3 übernommen und in der Landesschau-Sendung „Radtouren in Rheinland-Pfalz" vorgestellt.

Die ,,Hammer Tour" gestaltet sich dabei sehr abwechslungsreich, führt an den „großen Straßen" vorbei durch romantisch gelegene Landstriche, wie das Bellingerbachtal, Holperbachtal und Nistertal. Diese Route bietet mit dem „Drahtesel" für jede Altersgruppe und jeden Trainingsgrad unzählige Möglichkeiten für eine aktive und gesunde Freizeitgestaltung.

 


Die „Berg- und Tal-Tour" mit herrlichen Aussichtspunkten ist für Einzelradfahrer und Gruppen hervorragend geeignet. Sicherlich auch ein Tip für in Ferien daheimgebliebene Kids und Jugendliche, ihre Eltern anzusprechen und zu einer Fahrrad-Tour einzuladen oder aber auch alleine „in die Pedale" zu treten. Individuelle Streckeneinteilung möglich.


Die gesamte Streckenlänge beträgt vierzig Kilometer. Der Radwanderer hat die Möglichkeit, sich nach seinen Wünschen, Vorstellungen oder auch Kräften unterwegs die Strecke variabel zu gestalten, anders einzuteilen, diese abzukürzen und kommt, das ist sicherlich wichtig, immer wieder zum Ausgangspunkt in Hamm zurück.

 

Hier einige Beispiele:
Von Hof-Holpe kann Forst, von Pirzenthal könnte Dünebusch / Bitzen und von Langenbach direkt Bruchertseifen angesteuert werden, um dann in den Raiffeisen-Geburtsort zurückzufahren. Ferner besteht die Möglichkeit, „unterwegs" in den Rundkurs „einzusteigen", einige Kilometer können somit eingespart werden.

 

Unterwegs werden dem Radfahrer verschiedene Möglichkeiten eröffnet, ohne die Radwanderstrecke verlassen zu müssen, in Restaurationen einzukehren und für das leibliche Wohl zu sorgen. Des Weiteren laden Bellingerbach, Holperbach oder auch die Nister bei „Õberhitzungen" zu einer kleinen „Abkühlung" ein. Wie auch immer, der Randwanderer bestimmt das Tempo, die Streckenlänge und ihre Gestaltung. Es kommt dabei nicht auf die Stoppuhr und die Zeiten an; gelbe oder auch grüne Trikots werden nicht vergeben. Vielmehr stehen Spaß am Radfahren, das Erleben der Natur und die Entspannung im Vordergrund. Rad-Ratgeber aus dem Jahre 1900 Wie hatte bereits der amerikanische Zweirad-Historiker Andrew Ritchie in seinem Buch „King of the Road" bemerkt: „Die Entwicklung des Fahrrades ist eine lange Liebesaffäre zwischen dem menschlichen Körper und dem von der Mechanik beseelten Erfindergeist."

 

Bereits im Jahre 1900 wurde in einem Rad-Ratgeber festgehalten, daß man zum Vergnügen und zur Freude fährt. Die Rad-Tour sei daher keine Hetze, sondern ein behagliches Genießen in Gottes herrlicher Natur.

 

Das trifft auch heute auf das Radwandern zu; der Ausflug mit dem „Drahtesel" bietet für jede Altersgruppe und jeden Trainingsgrad unzählige Möglichkeiten für eine aktive und gesunde Freizeitgestaltung.

 


Apropos Rad-Ratgeber um die Jahrhundertwende, es wurden noch weitere Tipps vermittelt. Vor der Abfahrt sollte das Fahrrad mit einem trockenen, wollenen Lappen, die blanken Teile mit Wienerkalk und etwas Wasser gereinigt werden, und man überprüfe, ob die Maschine sich in vollster Ordnung befinde. Der Sattel ist festzuschrauben, damit er sich beim Fahren nicht verschiebe und die Lampe mit Docht und Brennöl zu versehen.

 

Jedem Radfahrer wurde dringend empfohlen, sich mit dem Herausnehmen und Einlegen des Luftschlauches vertraut zu machen, um im Notfall nicht hilflos zu sein. Der Anzug sollte so beschaffen sein, dass durch denselben keine Behinderung der freien Bewegung erfolgt, damit die durch das Fahren hervorgerufene Atmung und Circulation des Blutes ungehindert vonstatten gehen kann. 

 

Beim Bergfahren fahre man nur so schnell, so ein weiterer Ratschlag, dass man jederzeit abzuspringen vermag. Nähme das Rad einen immer rasanteren Verlauf, lenke man in einen weichen Wiesengrund oder ein Ährenfeld. Abschließend merkte der Ratgeber 1900 an: „Beim Einfahren in einen Ort wird die Toilette zuvor in Ordnung gebracht. Das Freihändigfahren, Wettfahren unter sich oder mit Fuhrwerken, das Produzieren von Kunststücken zur Belustigung der Gassenjungen widerstrebt dem anständigen Fahrer."

Streckenbeschreibung:
Start und Ziel der Hammer Rad-Tour ist an der Raiffeisensäule in der Lindenallee unterhalb des Rathauses. Von dort geht es weiter durch die Raiffeisenstraße am Raiffeisenhaus vorbei über Kappenstein in den ,,Großen Siegbogen" und nach sechs Kilometern ins Bellingerbachtal. Nach einer „Bergwertung" erreicht man den „Wusthahn" und von dort die Grillhütte in Forst, die einen herrlichen Weitblick ins Hachenburger und Wissener Land bietet.

Weiter führt die Strecke über Dellingen, Seifen, ins Holperbachtal, an der Seifermühle vorbei nach Kaltau, Neuhöfchen, Hof-Holpe bis nach Pirzenthal. Dort steht eine weitere „Bergetappe" zum Wissener Stadteil Alserberg auf dem Programm. Die Route geht weiter nach Wissen und dann ins Nistertal über Hahnhof, Langenbach bis nach Helmeroth. Nach einer letzten Steigung erreicht der Radwanderer die Helmerotherhöhe und von dort radelt man weiter, überwiegend bergab und ausrollend, durch Bruchertseifen und Roth nach Hamm zurück.

 
 
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57577 Hamm (Sieg)
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Fax: 02682 67420
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